Mittwoch, 9. Dezember 2009

Willkommen

Liebe Leser,

willkommen in bei wunderhaft!

So eigenartig wie der Titel dieses Logbuchs ist, so eigenartig mag sein Autor sein, der hier seine Gedanken zu und in einer Zeit festhält, in der Kriegstreiber Friedenspreise erhalten und wenige, welche die vielen betrügen, beklatscht und mit Ehrungen überhäuft werden, ohne dass sich die vielen darüber wunderten.

Nein, sie scheinen diesen Umstand geradezu für normal zu halten und fügen sich in Zwänge, die sie in einer Demokratie zu Sklaven macht.

Es ist erschreckend, wie gleichgültig sich viele Menschen selbst Massenmord und Kriegsverbrechen gegenüber verhalten, die sie letztendlich bezahlen, und die Stimmen derer, welche um Aufklärung bemüht sind, ignorieren.

„Keine Zeit, keine Zeit.“ hören jene, die andere auf Mißstände hinweisen immer wieder, häufig auch: „Das war doch schon immer so.“ oder gar: „Hör auf, Du machst mir Angst!“

Viele wissen durchaus, dass nicht nur in unserer globalisierten Welt, sondern hier im Land und bei ihnen vor der Tür, Verbrechen geschehen – und schauen weg. Einige von ihnen wollen dieses System, von dem sie doch wissen, dass es der Mehrheit schadet, für sich nutzen und behaupten dann es, für die anderen mit, dessen Mitteln ändern zu wollen, wohlwissend wohin das häufig führt.

Ein Beispiel hierfür ist die Partei der GRÜNEN in Deutschland, die, einst aus einer Friedens- und Bürgerrechtsbewegung entstand und spätestens seit dem Krieg im Kosovo, die grässliche Fratze der Kriegstreiber zeigt, die Mord, Totschlag und Vertreibung sowie den Einsatz von Uranmunition gebilligt und ermöglicht hat. Als könnten Waffen jemals Frieden schaffen . . .

Die Folgen sind nach wie vor schrecklich. Für die Opfer und auch für viele Soldaten, die an Leib und Seele dauerhaft verwundet sind, oder deren Kinder nicht lebensfähig sind oder mit Missbildungen zur Welt kommen, weil Eltern oder Umwelt radioaktiv belastet sind.

Der Themen sind so viele, dass sie den Umfang dieses Beitrags zur Begrüßung sprengen würden.

Was Sie, die Leser, hier erwartet, sind meine Gedanken und Kommentare zum Zeitgeschehen und Hinweise auf Seiten von Schriftstellern und Journalisten, deren Meinung ich für wichtig und bemerkenswert halte, sowie Lyrik und Gedanken über die Zusammenhänge einer Welt, der ich häufig nur mit Staunen und Unverständnis gegenüberstehe, obgleich ich, und das ist was mich treibt, doch Teil von ihr bin und daher Anteil nehme.

Eine Absicht ist, dass Sie hier Informationen und Denkanstöße findet, die Ihnen helfen unsere merkwürdige Welt auf Ihrer eigenen Reise, durch all ihre Schleier, ein wenig klarer zu sehen.

Hierbei wünsche ich Ihnen Erfolg und auch Vergnügen beim Lesen.

grimoire


Im Grünen fings an und endete blutigrot. Und wenn sich der Verfasser mit offenen Armen in die Zeit gestürzt hat, so sah er nicht, wie der Historiker in hundert Jahren sehen wird, und wollte auch nicht so sehen. Er war den Dingen so nahe, daß sie ihn schnitten und er sie schlagen konnte. Und sie rissen ihm die Hände auf, und er blutete, und einige sprachen zu ihm: " Bist Du gerecht?" - Und er hob die blutigen Hände - blutig von seinem Blute - und zuckte die Achseln und lächelte. Denn man kann über alles lächeln . . .

Politische Satire
Ignatz Wrobel (1919)


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