Mittwoch, 19. Mai 2010

Carl Friedrich von Weizsäcker: Weise Vorausschau auf heute und morgen

Von CONTRACOMA | 19.Mai 2010

via F Schuster.de

Carl Friedrich von Weizsäcker (28. Juni 1912 bis 28. April 2007) war Physiker, Philosoph und Friedensforscher – und wahrscheinlich einer der weisesten Deutschen des 20. Jahrhunderts. 1979 lehnte er die Kandidatur zum Bundespräsidenten ab, die er sicher gewonnen hätte – wahrscheinlich auch eine sehr weise Entscheidung. Sein Bruder Richard von Weizsäcker (CDU) wurde dann Bundespräsident von 1984 bis 1994.

Carl Friedrich von Weizsäcker sagte in seinem letzten großen Werk “Der bedrohte Friede” (1983) innerhalb weniger Jahre den Niedergang des Sowjet-Kommunismus voraus. Er wurde ausgelacht…

Seine Prognose, auf welches Niveau Löhne und Gehälter zurückfallen würden, wenn der Kommunismus nicht mehr existiert, war schockierend. Weizsäcker beschrieb die Auswirkungen einer dann einsetzenden “Globalisierung” (obwohl es dieses Wort damals noch gar nicht gab), wie er sie erwartete:

  1. Die Arbeitslosenzahlen würden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.
  2. Die Löhne würden auf ein noch nie dagewesenes Minimum sinken.
  3. Alle Sozialsysteme würden mit dem Bankrott des Staates zusammenbrechen. Auslöser würde eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension sein, die durch Spekulation ausgelöst werde.
  4. Etwa 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus würden in Deutschland wieder Menschen verhungern (wie während und nach dem Ersten Weltkrieg).
  5. Die Gefahr von Bürgerkriegen steige weltweit dramatisch an.
  6. Die herrschende Elite werde gezwungen sein, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.
  7. Um ihre Herrschaft zu sichern, würden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen und eine weltweite Diktatur errichten.
  8. Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels werden korrupte Politiker sein.
  9. Die Kapitalwelt fördert – wie eh und je – einen noch nie dagewesen Faschismus als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus (also Aufstand gegen die Knechtschaft).
  10. Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielter Hungersnöte und Kriege. Als Rechtfertigung dient die Erkenntnis, daß die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können. Dann wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein gefährliches Konfliktpotential.
  11. Um Rohstoffbesitz und den eigenen Machterhalt werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.
  12. Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus ein skrupelloses und menschenverachtendes System erleben, wie es die Welt noch nie erlebt hat. Das System, welches für diese Verbrechen verantwortlich sein wird, heißt “unkontrollierter Kapitalismus”.
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Quelle: http://www.fschuster.de/jfk.htm