Sonntag, 30. Mai 2010

Risiko Atommüll – Röttgen will Sicherheitsstandards senken

Von rbb-online.de

Bundesumweltminister Röttgen will die Sicherheitsstandards am geplanten atomaren Endlager Gorleben senken. Geplant ist, auf eine Rückholbarkeit des Strahlenmülls zu verzichten. Das Risiko: Es könnte im Salzstock zu chemischen Reaktionen bis hin zu Explosionen kommen.

Sicherheit geht in Deutschland über alles. In kaum einem anderen Land sind die Auflagen für Unternehmen und Organisationen so umfangreich. Jede Fabrik, jede U-Bahn, jedes Forschungsexperiment ist auf einen möglichen Worst Case vorbereitet. Falls etwas passiert, gibt es immer einen Rettungsplan. Doch ausgerechnet bei der Endlagerung von Atommüll, einem der risikoreichsten technischen Vorhaben überhaupt, will man darauf künftig verzichten. Bundesumweltminister Röttgen will, wie KONTRASTE herausfand, beim geplanten Atomendlager Gorleben die Sicherheitsstandards senken. Der strahlende Abfall soll für immer und nicht rückholbar im Salz verschwinden. Manka Heise und Chris Humbs.

Weiterlesen: http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/konraste_vom_27_05/risiko_atommuell_.html



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