Samstag, 19. Juni 2010

BP droht Helfern für das Tragen von Atemschutzmasken mit Kündigung

Von Washingtonsblog

Eigene Übersetzung
Wie ich am 19. Mai anmerkte, hat BP den Helfern mitgeteilt, dass sie keine Atemschutzmasken oder Schutzkleidung benötigten.

So sagte heute der Kongressabgeordnete Jerrold Nadler, dessen Bezirk das World Trade Center umfasst:
„Wir wiederholen dieselbe Katastrophe am Golf. Sie sehen Leute in normaler Kleidung, die durch das Wasser waten und dort das Öl abschöpfen. Hunderte, vielleicht Tausende Menschen sind dabei unnötigerweise krank zu werden."

Noch ungeheuerlicher ist die Behauptung von Quellen vor Ort, dass BP den Arbeitern mit Kündigung droht, wenn diese Atemschutzmasken trügen.




Warum?

Als Teil ihrer PR-Kampagne tut BP alles, um dramatische Bilder oder Überschriften bezüglich der Ölkatastrophe zu verhindern.

Beispielsweise verwehrte BP Journalisten den Zugang zu den am härtesten betroffenen Gebieten. (Sehen Sie hier, hier, hier und hier) und drohte ihnen, für den Versuch Bilder von versteckten toten Vögeln und anderen Meerestieren oder vom Einsatz von Dispersionsmitteln zur Auflösung der Ölschschwaden aufzunehmen, mit Festnahme. Tatsächlich sagte Rechtsanwältin und Umweltschützerin Monique Harden, dass "BP die Golfregion wie ein Gefängnisleiter führt".

Quelle: http://www.washingtonsblog.com/2010/06/bp-tells-cleanup-workers-theyll-be.html

Kommentare:

  1. das kann doch alles nicht wahr sein, haben die die komplette golfregion gekauft?? wie können sie journalisten mit festnahme drohen?

    und den arbeitern rate ich die arbeit niederzulegen und in den Streik zu treten, wegen Gesundheitsgefährdung.

    AntwortenLöschen
  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen
  3. From freedom to fashism

    Bei den Helfern handelt es sich vor allem um ehemalige Fischer und Bewohner der Region, die um ihre Arbeit gebracht worden sind.
    Da sie bisher keine finanzielle Hilfe erhalten, die Kosten aber weiterlaufen, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig als sich an BP zu verkaufen, um sich und ihre Familien zu ernähren.

    Hier ein Link vom ORF zu der dramatischen Situation:
    http://orf.at/100528-51732/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2F100528-51732%2F51651txt_story.html

    AntwortenLöschen

Konstruktive Kommentare und Kritik zu den jeweiligen Beiträgen sind erwünscht, solange sie die geltenden rechtlichen Bestimmungen und die Regeln des friedlichen Miteinander wahren.