Mittwoch, 23. Juni 2010

Über die Freiheit im Journalismus

Von grimoire

Zu einem Kommentar aus der Frankfurter Rundschau

Immer mehr Bürger der Republik fragen sich, warum so viele Journalisten der, zu Propagandainstituten der Politik verkommenen, Massenmedien immer seltener die Wirklichkeit beschreiben. An Themen wie 9/11, Climategate, die Finanzkrise oder so grundgesetz- wie völkerrechtswidrige Auslandseinsätze der Bundeswehr, um nur einige zu nennen, mangelt es ja nicht.
Aber nein, die meisten Damen und Herren eines angeblich freien Journalismus sind zu reinen Berichterstattern politisch korrekter Ansichten der von oben verordneten neoliberalen Doktrin mutiert.

Während der Oberbefehlshaber des Krieges in Afghanistan, US-General Stanley McChrystal, dessen Beruf es immerhin ist Tod und Verwüstung über die Menschen zu bringen, wenigstens den Mut hatte sich öffentlich darüber zu beklagen seinen Job nicht effektiv erledigen zu können, skitziert Arnd Festerling einer schwindenden Leserschaft der Frankfurter Rundschau, in einem sarkastischen Kommentar zu diesem Umstand, ganz nebenbei, die Charakterzüge freier Journalisten der Mainstream Medien mit folgenden Worten:

„Denn erstens denkt man nicht übel von seinen Chefs. Tut man´s zweitens doch, redet man nicht drüber. Und spricht man drittens wider jeden gesunden Menschenverstand böse über die Bosse, dann nie, nie, nie mit einer Zeitung, dem Fernsehen oder einem Radiosender.“

Das ist einer der Gründe aus dem sich immer mehr Menschen bei unabhängigen Medien informieren um sich ein eigenes Bild zu machen, denn an dieser Form von Journalismus der Massenmedien und ihren freifliegenden Vertretern zu sparen macht Sinn.

Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/2776306_Kommentar-Freiflug-fuer-den-General.html

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