Samstag, 30. Oktober 2010

Deutschlandfunk fälscht Programmrückblick

Am 29.10. sendete der DLF um 6:25 Uhr die an jedem zweiten Freitag ausgestrahlte Sendung der evangelischen Kirche, „Gedanken zur Woche“. Diesmal forderte der umstrittene Bonner Pfarrer, Burkhard Müller, die Schäfchen in der medialen Botschaft mit dem Titel, „Wie kann Vertrauen wachsen“, zur Obrigkeitshörigkeit auf.

Die Kurzpredigt gipfelte in den Worten:
„Es sind zu viele, die wissen, dass der Aufschwung mit der Regierungs-Politik dieses Jahres nur am Rande zu tun hat. Es ist wichtig, dass in einer Demokratie eine gute Balance zwischen Vertrauen und Misstrauen herrscht. Diese Balance ist zurzeit gefährdet, wie Umfragen bestätigen. Die Regierung wird daran arbeiten müssen.
Und wir als Christen sollten sie loyal und fair dabei unterstützen, mit Ermutigung und Kritik.
Man sollte die Regierung auch, wenn nötig, gegen Verleumdung in Schutz nehmen, selbst wenn man vielleicht politisch anders denkt.
Wir sollen ihr immer wieder Vertrauensvorschuss geben, so wie die ersten Christen gegenüber ihrem Kaiser an Loyalität und Respekt festgehalten haben.“

Als ich heute nach der Sendung suchte, weil sie mich an die dunklen Seiten der Kirchengeschichte während des Nationalsozialismus erinnerte, fand ich statt dessen einen unverfänglichen Beitrag der katholischen Kirche aus der Reihe "Wort zum Tage", der jedoch gar nicht ausgestrahlt worden war.

Der tatsächlich gesendete Beitrag ist hier als pdf-Datei veröffentlicht.

Wie es zur beschönigenden Änderung des Programmrückblicks kam, der nun falsche Tatsachen wiedergibt, wissen wohl nur die Propagandafunk-Verantwortlichen und der liebe Gott.
Im Nationalsozialismus predigten mit dem Faschismus kollaborierende Pfarrer Römer 13 von der Kanzel. Heute predigen sie über Medien, die das anschließend betrügerisch verschleiern.

Pfui Teufel!

Quellen:


zuletzt bearbeitet: 10:52 Uhr