Sonntag, 30. März 2014

AGENDA 21 - LEKTION 8: Das Bildungssystem und die Nachhaltige Entwicklung

Da im Verlauf der Unterrichtsreihe häufig auf vorher Gelerntes verwiesen und zurückgegriffen wird, ist es sinnvoll die Lektionen, die am Ende des Beitrags alle verlinkt sind, der Reihe nach zu studieren.
 
 
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von Agenda 21 Course
übersetzt von wunderhaft - mit freundlicher Genehmigung der Autorin



Dies ist die Achte in einer Reihe von zehn Lektionen über die Agenda 21, die allgemein als Nachhaltige Entwicklung bekannt ist. Heute erfahren Sie...

Wie amerikanische Staatsbürger durch das Bildungssystem verdummt und zu Zahnrädern der zentralisierten Industriemaschine der Eine Welt Regierung erzogen werden.

Ich zweifle daran, daß es viele Menschen gibt, die der Meinung sind, daß wir in Amerika ein starkes, erfolgreiches Schulsystem haben. Ja, die meisten wären sich wohl einig, daß wir es an vielen Stellen verbessern könnten.

Die Frage, die sie sich während dieser Lektion stellen sollten ist: "Hat die Bundesregierung diese Krise im Schulwesen herbeigeführt, um zu gegebener Zeit, und man könnte meinen jetzt ist die Zeit, die Rettung zu bringen und als Lösung ein nationales Schulsystem zu erschaffen, daß von der Wiege bis in den Beruf dazu benutzt wird unsere Kinder zu indoktrinieren, um gute globale Bürger mit angemessenen Fähigkeiten zu werden, die nicht ihre, jedoch die Bedürfnisse der Zentralregierung erfüllen?"



Behalten Sie während dieser Lektion im Gedächtnis, daß es viele Dinge außerhalb des Klassenzimmers gibt, die die Lernchancen eines Kindes beeinflussen, wie bspw. die Zerstörung der Familie, der Verfassung und des christlichen Glaubens. Vieles von dem ist, wenn nicht von der Regierung verursacht, so doch von ihr vorangetrieben worden. Jene Ideen, die wir in Lektion 1 behandelt haben, verdienen eine wiederholte Betrachtung, weil sie, durch den negativen Effekt ihrer Botschaft, die die Lernfähigkeit eines Kindes beeinflußt, eine herausragende Rolle spielen.

Die heutigen Familienstrukturen sind zu häufig in Unordnung. Ohne ein stabiles Familienleben ist es schwer für ein Kind seine Aufmerksamkeit aufs Lernen zu richten, und gerade für Alleinerziehende ist die Beaufsichtigung der Hausaufgaben eine ganz besondere Herausforderung.

Erinnern Sie sich noch wie Dan Quayle 1992 für seinen Hinweis, zwei Eltern seien besser als die Erziehung durch nur ein Elternteil, von den Linken heruntergemacht wurde? Haben sie bemerkt wie die Rolle der Frau in der heutigen Gesellschaft bis zu der Vorstellung emporgehoben wurde, daß Frauen alles selber können und können sollten? Hier kann man sich fragen, "Wollen Frauen überhaupt so viel Verantwortung, und profitiert die Familie davon, wenn das einschließt, daß Männer zu Hause und am Arbeitsplatz weniger wichtig sind?

Diese Art der Förderung von Frauen hat mit den Frauen nichts zu tun, wohl aber mit der Agenda 21. Die Agenda 21 sagt, daß gut ausgebildete Frauen dazu neigen weniger Kinder zu haben. Wenn es also gelingt den sozioökonomischen Status von Frauen zu erhöhen, die dann weniger Kinder gebären, was zu einer Bevölkerungsabnahme führt, haben die Nachhaltigkeits-Jünger ihr vorrangiges Ziel erreicht. Wenn die Familie in diesem Prozeß zerstört wird und Kinder zu abgelenkt (oder verstört  / Anm. d. Übers.) sind, um in der Schule aufzupassen, ist das schlicht der Preis, der für den Fortschritt der Nachhaltigen Entwicklung bezahlt werden muß.

Zu der Zerstörung der Familienstruktur gesellt sich der Angriff auf das Christentum. Das Christentum lehrt viele grundlegende Werte bezüglich des sozialen Miteinander. Das Christentum lehrt nicht zu lügen und nicht zu stehlen.

Die Autorin dieses Artikels hat 30 Jahre lang Naturwissenschaften gelehrt. Im Verlauf dieser Jahre wurde es immer deutlicher, daß die Schüler mit Hingabe logen und betrogen; sie logen, um Verantwortung zu vermeiden und betrogen, um die für gute Schulnoten nötige Arbeit zu vermeiden. Das Ergebnis waren Studenten denen es an dem notwendigen Wissen, den notwendigen Fähigkeiten und den notwendigen Werten mangelte, um ein Gewinn für sich selbst und die Gesellschaft zu sein.

Des weiteren ist unsere Verfassung und die tapferen Männer, die so hart daran gearbeitet haben dieses erstaunliche Dokument zu erschaffen, nun auf den Rücksitz des Busses der Geschichte verbannt. Diese feinen Männer glaubten an eine beschränkte Regierung, an die Bedeutung von Privateigentum und an die Eigenverantwortlichkeit. Indem sie den gesellschaftlichen Beitrag dieser Männer ignorieren, werden unsere Kinder gehindert, sie als positive Vorbilder zu verwenden und die Lektionen zu lernen, die sie gelehrt haben. Dies macht es um so einfacher für unser heutiges Schulsystem, stattdessen die Aufgabe von privatem Eigentum zu Gunsten der Allgemeinheit und die erstrebenswerte Abhängigkeit von der Regierung zu lehren.

Gegen Ende des 20sten Jahrhunderts wurde der Weg bereitet. Die Krise des Schulsystems war für die Öffentlichkeit so offensichtlich geworden, daß die große Regierung meinte, den Auftrag für für die Reformation des Schulsystems erhalten zu können. Während der Präsidentschaft Clintons passierten den Kongreß drei Schlüsselgesetze für das Schulsystem. Es waren der
"Goals 2000 Act", der “School-to-Work-Act“ und der “Improving America’s Schools Act“ von 1994.

Ihnen folgte im Jahr 2001 die Verabschiedung  von “No Child Left Behind” (Kein Kind bleibt zurück / Anm. d. Übers.)  unter Geroge W. Bush. Während der Verabschiedung des “No Child Left Behind Act" (NCLB), befürwortete Busch ausdrücklich die Zusammenarbeit mit der UN Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), zur Erreichung gemeinsamer Ziele. Mit anderen Worten versprach Bush, weisungsgemäß Kapitel 36 der Agenda für das 21ste Jahrhundert (sprich Agenda 21), daß die Vereinigten Staaten die Integration der Nachhaltigen Entwicklung in Amerikanischen Klassenzimmern vollkommen unterstützen.

Durch eine Unzahl von Bestimmungen versuchte der der (NCLB) die Lehrer zu drängen die Verantwortung für die Leistungen der Schüler zu übernehmen. Es gab an den Schulen viele Bestimmungen über die Folgen bei Nichterreichen des in jedem Schuljahr vorgegebenen, erforderlichen Umfangs. Der Druck auf die Schulen, die Leistung der Schüler zu  erhöhen, war groß.

Während die Leistungen häufig anstiegen, war die Steigerung im Fall von Ohio besonders hoch. Es kam dann, was nicht weiter überrascht, im Jahr 2012 heraus, daß eine Gruppe von Schulbezirken, einschließlich des Columbus School District, ihre Ergebnisse frisiert hatten.

No child left behind schrieb den Bundesstaaten zwar die Teilnahme nicht vor, allerdings wurden ihnen Bundessubventionen vorenthalten, wenn sie nicht daran teilnahmen. Immerhin versuchte NCLB nicht ein überregionales Ausbildungssystem zu erzwingen. So blieben den Bundesstaaten immerhin einige der Entscheidungen erhalten.

Für die Bürger ist es wichtig sich daran zu erinnern, daß die Gründerväter die Ausbildung in Hand der Bundesstaaten wünschten. Auf diese Weise sollte jeder Staat entscheiden, was am besten für seine Bürger sei. Auch erlaubte das  Bürgern, die mit der Art eines bundesstaatlichen Ausbildungssystems unzufrieden waren, in einen anderen Staat zu ziehen, um die dortigen Dienste in Anspruch zu nehmen. Behalten sie das in Erinnerung, wenn wir das nächste Thema erörtern...


Common Core (Allgemeiner Kernlehrplan / Anm. d. Übers.)


Im Jahr 2007 begannen die Bemühungen, um ein national vereinheitlichtes Bildungssytem zu erschaffen, welches sich "Common Core" nennt.

Die Allgemeinen Kern Standards wurden mit Hilfe einer $100 Mio. Dollar Spende der Melinda and Bill Gates Foundation, neben anderen, vom U.S. Bildungsministerium verteilten, Subventionen aus unseren Steuergeldern verfaßt.

Zwei separate Pakete verbanden kombinierte Leistungen, um entweder an der Herangehensweise des Smarter Balanced Assessment (Klüger Ausgewogene Beurteilung / Anm. d. Übers.) oder der Partnership for Assessment of Readiness for College and Careers (Partnerschaft für die Beurteilung von Akademie und Beruf / Anm. d. Übers.) (PARCC) teilzunehmen.

Der Bundesstaat Ohio ist Mitglied von PARCC, die von Linda Darling Hammilton, einer Kollegin und Freundin des berühmt-berüchtigten Bill Ayers, angeschoben wurde. Der Minister für Bildung, Erziehung und Wissenschaft der Vereinigten Staaten, Arne Duncan, war ebenfalls ein aktiver Unterstützer des "Common Core".

Im Jahr 2010 sagte er auf dem Kongreß für Nachhaltigkeit:
"Heute verspreche ich Ihnen, daß das Bildungsministerium ein engagierter Partner bei den Nationalen Bestrebungen zur Bildung einer in Umweltbelangen verantwortlichen Gesellschaft sein wird... Wir müssen die Nachhaltigkeitsbewegung durch Pädagogik befördern... Schulische Bildung und Nachhaltigkeit sind die Schlüssel für unsere ökonomische und ökologische Zukunft."
Toll! Und ich dachte bei schulischer Bildung handle es sich darum Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen, was so nicht mehr der Fall zu sein scheint.

Nur weil ein Bundesstaat wie Ohio Teil des Konsortiums ist, bedeutet das nicht notwendigerweise die landesweite Einführung dieser Standards. Diese benötigt, daß die Regierung das tut, was sie am besten kann: Unsere Steuergelder zu verwenden, um die Staaten zu ködern diese neue Form von Standards zu übernehmen. So wurden $4.35 Mio. Dollar aus dem Stimulus Bill für die Gründung der Race to the Top Competition (RTTT) (etwa "Wettbewerb um den Sieg" ähnlich der "Pisa Studie" / Anm. d. Übers.) verwendet.

Um an diesem Wettbewerb teilzunehmen, möglicherweise um Geld und Sonderfreigaben für einige der Aufträge von NO CHILD LEFT BEHIND zu erlangen, muß ein Staat die "Common Core Standards" ("Allgemeine Kernstandards", ähnlich den vereinheitlichten Lehr und Studienplänen in Deutschland und der EU / Anm. d. Übers.) akzeptieren, in diesem Fall ungelesen, weil sie damals noch nicht zu Papier gebracht waren. (Kennen wir diese Vorgehensweise nicht auch, etwa vom Lissabon Vertrag? / pers. Anm. des Übers.)

Eine der erfolgreichsten Strategien der Regierung zur weitgehend kritiklosen Einführung neuer Ideen ist ihre schnellstmögliche Einführung, bevor sich eine Opposition bilden kann. Dieser Trick wurde im Fall des Common Core sehr effektiv eingesetzt.

Als der Antrag für "Race to The Top" im November 2009 erhältlich war, wurden die Bundesstaaten zu einer raschen Entscheidung gedrängt, die schon im Jauar 2010 getroffen sein mußte. Da diese Zeit außerhalb der Sitzungsperiode vieler Parlamente in den Bundesstaaten lag, mußten die Staatsbeamten, wenn sie sich für eine Teilnahme entschieden, dies ohne Zustimmung ihrer Parlamente tun.

Erst zwei Monate später, im März 2010, waren die Entwürfe für den Common Core in lesbarer Form erhältlich. Die endgültige Fassung der Common Core Standards erschien, wiederum drei Monate später, im Juni 2010. Die Bundesstaaten hatten nun wieder zwei Monate Zeit, für eine endgültige Entscheidung über die Beibehaltung der CC Standards.

Es ist wichtig herauszustellen, daß diese Standards keine Lehrpläne sind; allerdings bestimmen die Standards die Lehrpläne. Die Standards sind in gewisser Weise wie das Gerüst eines Hauses.  Das Gerüst eines Hauses bestimmt dessen späteres Aussehen. In der selben Weise bestimmen die Standards wie der Lehrplan aussehen wird und welche Aufgaben die Tests enthalten. Die Standards bestimmen die Lernerfahrungen der Schüler und, schließlich, wie gut oder schlecht sie auf das Berufsleben und auf ihr Leben vorbereitet werden.

Gerade weil die Regierung bei der Entwicklung und Akzeptanz des Common Core so unbeholfen war, bedeutet das nicht unbedingt, daß es schlecht ausgehen muß, oder doch? Eine Auflistung der besorgniserregenden Punkte des Common Core sollte diese Frage beantworten helfen.

Wenn ein Bundesstaat den Common Core anwendet, haben Eltern und Staat die Kontrolle über 15% des Curriculums, obwohl sie 100% der Kosten tragen. Das bedeutet im Wesentlichen, daß der Bundesstaat und die Eltern nahezu alle Kontrolle über die Ausbildung der Schüler in dem Bundesstaat verloren haben. Das wiederum verletzt den 10ten Verfassungszusatz, der den Bundesstaaten die Kontrolle über das Schulsystem verleiht. Ferner verletzt der CC drei Bundesgesetze. Den General Education Provisions Act (Allgemeines Ausbildungsbestimmungsgesetz / Anm. d. Übers.), den Dept. of Education Organizational Act (Gesetz des Bildungsministeriums über die Organisation der Ausbildung / Anm. d. Übers.) und den Elementary and Secondary Education Act (Gesetz über Grund- und weiterführende Schulen / Anm. d. Übers.) von 1965.

Die Tests, die den CC Standards entsprechen werden sehr teuer sein, da die Schüler sie an Computern ablegen müssen. Der Kauf und die Wartung von dieser ganzen Technologie lassen die Spende durch die Gates Stiftung zu einem Beispiel von Vetternwirtschaft im Kapitalismus werden (siehe Lektion 5). Die Ausgaben für dieses Programm werden noch weiter steigen, weil all die Aufgaben von Hand benotet werden müssen. All diese Leute werden angestellt, ausgebildet und für ihre Beschäftigung bezahlt werden müssen.

Möglicherweise noch besorgniserregender ist, daß die momentane Regierung  unentwegt zu sozialer Gerechtigkeit drängt. Verbinden Sie das mit der Tatsache, daß jeder Student durch bildungsferne Merkmale, wie Ethnie, Religion oder Geschlecht beurteilt wird. Könnten diejenigen, die angestellt werden, um diese Tests zu benoten, geneigt zu sein oder dazu ermuntert werden, Ergebnisse zu verbessern oder Abstriche von ihnen zu machen, um jede soziale Ungleichheit auszugleichen?

Sie werden sich vielleicht auch fragen, ob eine Administration, die auch an ökonomischer Gerechtigkeit interessiert ist, Daten über Ethnie, Geschlecht oder Religion etc., die über alle Schüler erhoben und aufbewahrt werden, nicht auch über den Ausbildungsabschluß der Schüler entscheiden könnte - ob bspw. ein Schüler für einen höher bezahlten Beruf geeignet ist oder nicht?

Nun zur Erhebung und Aufbewahrung der Daten unserer Kinder. Ob das legal ist oder nicht ist fragwürdig. In der Vergangenheit war der Austausch von Schülerdaten mit der Bundesregierung illegal. Jedoch sind beide Konsortien, sowohl das "Smarter Balanced Assessment" als auch "Partners for Assessment of Colleges and Careers" vertraglich verpflichtet diese Daten an das Bildungsministerium, das Arbeitsministerium und an das Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste weiterzuleiten. Zusäztlich werden jetzt, nachdem die Rechte der Familiären Bildung und die der Privatsphäre ausgehöhlt worden sind, viele dieser Aufzeichnungen von den Bundesstaaten direkt zu den Geheimdiensten geschleust, was den Umstand irgendwie zu rechtfertigen scheint.

Es bestehen ernsthafte Bedenken über die über die Höhe des Reifens, durch den die Schüler, die den CC durchlaufen, springen sollen. Bisher gilt der CC nur für die Lehrpläne in Mathematik, Sprach- und Literaturwissenschaft und des Englischunterrichts. Es wird erwartet, daß später sämtliche Fächer davon betroffen sein werden. Während ihre Befürworter sagen, daß die Standards streng seien, kamen einige ihrer schärfsten Kritiker aus den Prüfungskommittees der Standards für Mathematik, Sprach- und Literaturwissenschaft und den Englischunterricht.

Dr. James Milgram von der Stanfort University, der einzige Mathematiker im Prüfungskommittee, sagte, daß unsere Kinder nach ihrem Schulabschluß, im Vergleich mit den erfolgreichsten Ländern, um zwei Jahre im Rückstand sein werden und daß es unwahrscheinlich sei, daß sie nach dem Absolvieren des Common Core die Voraussetzungen für ein Mathematikstudium erfüllten.

Dr. Sandra Stotsky die dem Prüfungskommittee für den Englischunterricht angehörte, verweigerte den Standards ihre Genehmigung mit den Worten, daß sie die Schüler nicht auf den Besuch von weiterführenden Schulen vorbereiten, und sie denke, daß die höchsten vermittelten Fähigkeiten im Lesen etwa denen von Siebtklässlern entsprächen.

Bei Anwendung dieser Standards ist anzunehmen, daß Schüler nach dem Abschluß der High School in der Lage wären einen zweijährigen Besuch am College zu versuchen. (Um diese Form von Ironie zu verstehen, bedarf es Kenntnissen der Struktur des U.S.-amerikanischen Bildungssystems / pers. Anm. und Verweis d. Übers.)

Eine der Hauptsorgen ist, daß es 50% weniger klassische Literatur im Englischunterricht und, abgesehen von ein wenig Shakespeare, keine Britische Literatur mehr geben wird. An ihre Stelle werden Texte aus Sachbüchern, wie etwa Anleitungen, Broschüren und Rezepten treten. Außerdem werden Lehrer entmutigt historische Zusammenhänge zu vermitteln und/oder die Leidenschaft am Lesen herausragender historischer Werke, wie bspw.  der "Gettysburg Address", zu fördern. Das wird wahrscheinlich dazu führen, daß die besten Lehrer ihren Dienst quittieren, und die weniger Guten eine Umschulung zum Unterricht von Sachtexten absolvieren.

Wie Ihnen aus den vorhergehenden Lektionen bekannt ist, wußten die Gründerväter um den zweifelhaften Erhalt der Einzigartigkeit und Souveränität der Bundesstaaten. Ebenso haben Sie gelernt, daß die Abschaffung von Grenzen eine Voraussetzung für die Eine Welt Regierung ist. Wenn die Befürworter des Common Core, während ihrer Erziehung der Gesellschaft zur Mittelmäßigkeit,  bei der Einführung eines bundesweit vereinheitlichten Lehrplans erfolgreich sind (in der EU ist das anscheinend längst geschehen / pers. Anm. d. Übers.), wird es für die Bürger kein Zurück mehr geben! Es wird keine Möglichkeit mehr geben in einen anderen Bundesstaat zu ziehen, um ihren Kindern eine bessere Ausbildung zu bieten. Wenn eine umfassende Vereinheitlichung besteht und auch die Ausbildung vereinheitlicht ist, werden Schüler keine andere Wahl, als eine mittelmäßige Ausbildung, mehr haben.

Nicht einmal der Hausunterricht oder Privatschulen werden von den CC Standards ausgenommen sein. Der Gipfel der Ironie ist, daß es sich bei den schärfsten Verfechtern des CC um die selben Leute handelt, die all jene tadeln, welche an Vielfalt Kritik üben, obschon die gesamte Strategie des CC darauf abzielt die Vielfalt im Klassenzimmer zu beseitigen. Die einzige Möglichkeit für Bundesstaaten den CC zu vermeiden besteht darin ihn niemals einzuführen, oder in seiner Aufhebung durch die Gesetzgeber.

Wenn der Hauptgrund bei der Gestaltung des CC die staatenübergreifende  Gleichschaltung und die Erschaffung eines strengen Curriculums war, für deren Funktionieren es in großen Ländern, wie in den Vereinigten Staaten, weder gesicherte Daten noch Gründe für deren Rechtfertigung gibt, stellt sich die Frage, warum der CC unbedingt im Schuljahr 2014-2015 eingeführt werden soll. Die Antwort findet sich, wie die meisten unserer aktuellen Probleme, in der Nachhaltigen Entwicklung / Agenda 21.

Diejenigen, die früher als sozialistisch und heute als fortschrittlich gelten, haben sich lange bemüht den freien Markt durch eine gesteuerte Wirtschaft zu ersetzen, in der sich Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten unter der strikten Kontrolle einer zentralisierten Wirtschaft befinden. Auf diesem Weg kann die Regierung sicherstellen, daß soziale- sowie ökonomische- und ökologische  Gerechtigkeit jederzeit so zu erreichen sind, daß ethnische, geschlechtliche oder religiöse Ungleichheiten, vielleicht durch die Möglichkeit der Bevorzugung am Arbeitsplatz, beseitigt werden können. Folglich wird die Jugend von heute zu Zahnrädern einer, der Gnade der sozialen, ökonomischen und ökologischen Gerechtigkeit unterworfenen und von der großen Regierung kontrollierten, Industriemaschine von morgen.

Kehren wir also zu der eingangs gestellten Frage zurück:

"Hat die Bundesregierung diese Krise im Schulwesen herbeigeführt, um zu gegebener Zeit, und man könnte meinen jetzt ist die Zeit, die Rettung zu bringen und als Lösung ein nationales Schulsystem zu schaffen, daß von der Wiege bis in den Beruf dazu benutzt wird unsere Kinder zu indoktrinieren, um gute globale Bürger mit angemessenen Fähigkeiten zu werden, die nicht ihre, jedoch die Bedürfnisse der Zentralregierung erfüllen?"

Sofern Sie nicht gewillt sind jetzt, vorrangig für die Ablehnung des Common Core einzutreten, wird die Zeit es zeigen.

In Lektion 9 werden Sie erfahren, wie die Richtlinien des Nachhaltigen Wachstums die Eine, von deren Bewohnern geduldete, Weltordnung erschafft, die von der Großen Regierung, Großkonzernen und von Nicht-Regierungs-Organisationen betrieben werden wird.

Bevor Sie jedoch mit Lektion 9 fortfahren, sei Ihnen dringend die Lektüre des Zusatzmaterials der achten Lektion empfohlen, das Sie durch Anklicken der folgenden Links erreichen können:

Quelle: http://www.agenda21course.com/lesson-8-education-and-sustainable-development/


Zusätzliche Quellenangaben:

Sämtliche Lektionen:

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AGENDA 21 - LEKTION 1: Einführung in die Agenda 21 von wunderhaft ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.

Die Übersetzung beruht auf dem Werk: Agenda 21 Course.

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