Dienstag, 20. Januar 2015

Ein Zeichen der Anerkennung der Reichen - zur Erinnerung

von unbekannt
übersetzt von wunderhaft 


Ein Zeichen der Anerkennung der Reichen 

Wollen wir ehrlich sein: Du wirst nie im Lotto gewinnen!

Andererseits sind deine Chancen ziemlich gut, den Rest deines Lebens damit zu verbringen in deinem jämmerlichen Job zu weiter zu schuften.
So ist das nun mal, wenn man in die falsche soziale Klasse geboren wird - du bist ein Mitglied der Arbeiterkaste. Schade!

Deshalb hast du weder die Erziehung, noch die Verbindungen, die Manieren, das Äußere und den guten Geschmack, um jemals einer von uns zu werden. Du bräuchtest ein Buch der Größe eines Lexikons (the yellow pages), um all die unfairen Annehmlichkeiten zu kennen, die wir dir gegenüber haben. Das beruhigt uns, und wir sind überzeugt davon, daß du auch weiterhin an all die dummen Märchen von "Gerechtigkeit" und "Chancengleichheit" glauben wirst.

Natürlich hat es in einem hierarchischen, sozialen System, wie dem unseren, noch nie viel Raum an der Spitze gegeben. Außerdem ist der bereits von uns besetzt - und glaub uns, uns gefällt es hier so gut, daß wir ihn behalten werden. Aber schließlich gibt es in der sozialen Hierarchie naturgemäß auch noch Menschen die selbst unter dir stehen, und denen du von Zeit zu Zeit mal auf die Fresse schlagen kannst. Jede "Spülmaschine" kann in der Hackordnung noch Schlamm unter sich finden, über den zu spotten und auf ihn zu spucken sich lohnt. Sei also dankbar über alle Leiharbeiter, Prostituierten und Obdachlosen.

Denke immer daran, daß, wenn Menschen wie du unsere wirtschaftliche Sicherheit und sozialen Privilegien genießen würden, niemand mehr all die langweilige, gefährliche und schlecht bezahlte Arbeit für unsere Wirtschaft tun würde. Keiner würde mehr für unsere Kriege kämpfen, keiner würde blind den Regeln unserer totalitären Konzerne gehorchen. Und bestimmt würde niemand in Sanftmut sterben, ohne ein erfülltes und kreatives Leben gelebt zu haben. Deshalb, mach deine gute Arbeit weiter!

Wahrscheinlich fehlt dir auch dieses gierige, zwanghafte Streben nach Reichtum, Macht und Prestige, daß uns eigen ist. Und selbst wenn du aufrichtig wünschtest dein Leben zu ändern, hättest du doch Angst vor der Erfüllung deines Wunsches, der dich und Leute wie dich in einem Status der Vorhölle hält. Geh also weiter durchs Leben und spiel mechanisch die dir zugewiesene Rolle. Was würden denn die anderen denken, wenn du es wagtest daraus auszubrechen?

Natürlich versuchen wir euch gegeneinander auszuspielen, wann immer es unseren Zwecken dient: gutbezahlte Arbeiter gegen schlechtbezahlte, gewerkschaftlich organisierte gegen nicht organisierte, Schwarz gegen Weiß, Männer gegen Frauen, amerikanische Arbeiter gegen Japaner, gegen Mexikaner, gegen . . .
Wir drücken ständig eure Löhne, mit Mitteln wie "Auslandskonkurrenz", dem "Gesetz von Angebot und Nachfrage", der "Staatssicherheit" oder der "Staatsverschuldung", und wenn ihr nicht auf Linie bleibt oder unsere Gewinne gefährdet, werfen wir euch auf die Müllhalde der Arbeitslosigkeit.

Um euch eine gelegentliche Pause von der Monotonie unserer täglichen Korruption der Wirtschaft zu geben, erlauben wir euch an unseren inszenierten "Wünsch Dir Was-Spielen" teilzunehmen, die dem Pöbel besser als "Wahlen" bekannt sind.

Zum Glück habt ihr nicht den Hauch einer Ahnung davon was wirklich geschieht - stattdessen macht ihr "Ausländer", "baumumarmende Umweldexperten", "Nigger", "Juden", "Sozialfürsorge-Königinnen" und unzählige andere für euer Elend verantwortlich.

Wir freuen uns, daß so viele von euch das "Arbeits-Ethos" hoch halten, auch wenn die meisten Jobs unserer Wirtschaft die Umwelt und euch mit Füßen treten, eure körperliche und emotionale Gesundheit ruinieren und euch grundsätzlich das Leben aus den Adern saugen. Wir kennen wirkliche Arbeit nicht, sind aber sehr zufrieden damit, daß ihr sie kennt.

Natürlich könnte das Leben anders sein. Arbeit könnte intelligent organisiert sein, um den wirklichen Bedarf aller Menschen zu decken. Du und andere wie du könnten sich zusammenschließen, um sich von der Unterdrückung durch uns zu befreien. Aber das wißt ihr nicht. Tatsächlich könnt ihr euch nicht einmal vorstellen, daß eine andere Lebensweise möglich ist. Und das ist wahrscheinlich die größte und bedeutendste Errungenschaft unseres Systems - euch eurer Vorstellungskraft, eurer Kreativität und der Möglichkeit für sich selbst zu denken und zu handeln beraubt zu haben.

So wollen wir uns wahrhaftig und aus ganzem Herzen bei euch bedanken. Euer unterwürfiges Opfer macht unseren korrupten Luxus möglich. Eure Arbeit hält unser System aufrecht. Herzlichen Dank dafür, daß ihr "wißt" wo ihr hingehört - ohne euch dessen auch nur annähernd bewußt zu sein.

Quelle:  http://www.informationclearinghouse.info/article20833.htm



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