Freitag, 20. Februar 2015

Geoengineering wird von Politik und Wissenschaft gefördert ... JEDOCH KANN ES MEHR SCHADEN ALS NUTZEN

von WashingtonsBlog
übersetzt von wunderhaft


Wissenschaftler regten an das arktische Eis zu schmelzen, um eine neue Eiszeit zu verhindern

 

In den Nachrichten erscheinen Berichte von Plänen, die globale Erwärmung mit Geoengineering zu bekämpfen. Tatsächlich verändern Menschen das Wetter, mit der Absicht das Klima zu kontrollieren, schon seit Jahrzehnten. Jedoch war der Einsatz von Geoengineering nicht immer dazu gedacht die globale Erwärmung zu bekämpfen...
In den 50er, 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts erwogen Präsidenten und Wissenschaftler Geoengineering zu benutzen, um mehr Wärme gegen eine neue Eiszeit zu erzeugen.

Am 28. April 1975, berichtete Newsweek in einem Artikel:
Hinsichtlich des Handlungswillen von führenden Politikern, bei der Kompensation oder zumindest einer Eindämmung der Auswirkungen des Klimawandels, sind Klimatologen pessimistisch. Sie räumen ein, daß einige der spektakulärsten Vorschläge, wie das Schmelzen des arktischen Eises durch die Bedeckung mit Ruß oder das Ableiten arktischer Flüsse, möglicherweise mehr Probleme erzeugt als sie lösen. Aber die Wissenschaftler sehen einige wenige Anzeichen dafür, daß Regierungsoberhäupter überall darauf vorbereitet sind einfache Maßnahmen zur Nahrungsbevorratung zu ergreifen oder die Unklarheit der klimatischen Entwicklung in künftige Brechungen der Lebensmittelversorgung einzubeziehen. Je länger die Planer damit warten, desto schwieriger wird es für sie dem Klimawandel zu begegnen, wenn seine Auswirkungen zur finsteren Realität werden.
Hier ist ein Nachdruck des Artikels der Washington Times und hier eine Kopie des Artikels von Newsweek.

Warum überlegten die Wissenschaftler das arktische Eis zu schmelzen?

Weil sie über eine neue Eiszeit besorgt waren.

Im Jahr 2006 setzte sich Newsweek mit dem Artikel von 1975 auseinander:
Im April 1975 ... veröffentlichte Newsweek auf der Rückseite einen kleinen Artikel über eine ganz andere Form von Katastrophen. Beim Zitieren "unglücksverheißender Zeichen einer beginnenden drastischen Veränderung der irdischen Wettermuster", hat das Magazin vor einer drastischen Verringerung der Nahrungsmittelproduktion gewarnt. Durch das Zitieren “unheilverkündender Zeichen einer drastischen Veränderungen der Wettermuster der Erde”, hat die Zeitschrift vor einem drohenden “eklatanten Rückgang der Nahrungsmittelproduktion” gewarnt. Durch Nahrungsmittelknappheit hervorgerufene politische Störungen könnten "fast alle Nationen der Welt betreffen". Wissenschaftler drängten Regierungen zum Entwurf von Notfallplänen gegen die schrecklichen Bedrohung durch... ja, wenn sie die Debatten um die Klimaveränderung damals verfolgt haben, haben sie gewußt, was die Bedrohung war: Globale Abkühlung.

Die Bürger können sich selbst für eine vernünftige Antwort darauf entscheiden, was, in der Tat, vor dreißig Jahren geschah. Alles in allen, ist es wahrscheinlich auch gut, daß sich die Gesellschaft damals nicht für die  in dem Artikel erwähnten, möglichen Lösungen entschieden hat: Das arktische Eis mit Ruß zu bedecken, um es zum Schmelzen zu bringen.
Obamas leitender wissenschaftlicher Berater, John Holdren, war damals einer von denen, die vor einer katastrophalen Eiszeit warnten.

Die Boston Globe berichtete im Jahr 2005:
Die gewaltigsten Pläne zum Climate Engieering kamen aus der Sowjetunion. Der übermenschlichste unter ihnen war, die Beringstraße zu stauen, Meerwasser aus der Arktis in den Pazifik zu pumpen, um so warmes Wasser aus dem Atlantik nach Norden zu ziehen und das arktische Packeis hiermit zu schmelzen, den arktischen Ozean schiffbar zu machen und Sibirien zu erwärmen. Der führende sowjetische Klimatologe, Michail Iwanowitsch Budyko, warnte davor, weil die hieraus schließlich resultierenden Auswirkungen zu schwer vorherzusagen seien (obwohl er selbst mit dem Gedanken spielte die Arktis zu ihrer Erwärmung mit einer die Reflektivität reduzierenden Rußschicht zu bedecken). John F. Kennedy erwog, als Präsidentschaftskandidat, eine Beteiligung der USA an diesem Projekt. Während die beiden Staaten vereinzelte Diskussionen zu dem Beringstraßen-Plan bis in die 1970er Jahre fortsetzten, verlor dann die amerikanische Regierung das Interesse an dem gesamten Gebiet der Wettermodifikation.
 Ähnlich vermerkte das American Institute of Physics:
Um 1956 begannen sowjetische Ingenieure darüber zu spekulieren, einen Damm durch die Beringstraße zu ziehen und Wasser vom Arktischen Ozean in den Pazifik zu pumpen. Dies würde warmes Wasser aus dem Atlantik ziehen. Ihr Ziel war es, das Packeis zu schmelzen, den Arktischen Ozean schiffbar zu machen und Sibirien zu erwärmen. Die Idee erweckte einige Aufmerksamkeit in den Vereinigten Staaten - Präsidentschaftskandidat John F. Kennedy merkte an, daß die Idee der Erforschung eines Gemeinschaftsprojekts mit den Sowjets wert sei, und die Gespräche wurden bis in die 1970er Jahre fortgesetzt.
Ruß ist eine der Hauptursachen für das Erwärmen und die Eisschmelze in der Arktis und im Himalaya. Wie das Goddard Institute for Space Studies der NASA gezeigt  hat, landet Ruß aus der oberen Atmosphäre auf Eisdecken und Gletschern, wie auf denen der arktischen Eiskappe:
Südasien erzeugt schätzungsweise die weltweit höchsten Ruß-Emissionen und die dortigen Wetterbedingungen befördern diese ohne Weiteres in die obere Atmosphäre von wo sie leicht zum Nordpol transportiert werden.
Wenn die Wissenschaftler die  Entscheidungsträger davon überzeugt hätten Ruß über die arktische Eiskappe zu schütten, hätten wir möglicherweise wirkliche Probleme bekommen. Das Aufstauen der Beringstraße wäre katastrophal gewesen. 

 

Zuerst gilt: Richte keinen Schaden an 

 

Ich habe schon früher auf zahlreiche Entscheidungen hingewiesen, die der Umwelt mehr Schaden als Nutzen gebracht haben, so wie den von der Regierung erzwungenen von einer Chemikalie auf eine andere, deren klimaerwärmende Eigenschaften, wie sich herausgestellt hat, die des Treibhausgases, Kohlendioxyd, um das 4470-fache übersteigen.

Hier ist eine weitere. Um die Rattenpopulation auf Hawaii zu kontollieren, wurden dort Mungos eingeführt (Ratten fressen das Zuckerrohr, aus dem Rum gewonnen wird). Das erwies sich als wenig sinnvoll - Mungos sind tagaktiv, während Ratten nachtaktive Tiere sind - und den Mungos fielen andere einheimische Arten zum Opfer.

Ich will betonen, daß wir sicher gehen sollten, daß unsere Handlungen nicht mehr Schaden anrichten als Nutzen zu bringen.

Zum Beispiel:
  • Das renommierte Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichte einen Bericht, der zeigt, daß Geoengineering zur Bekämpfung der Erwärmung das Risiko von Dürren ERHÖHEN könnte.
    Und schauen sie hier.


    Quelle: http://www.washingtonsblog.com/2015/02/geoengineering.html





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