Samstag, 31. Oktober 2015

Tödliche 9,4 Sievert außerhalb des Sicherheitsbehälters von Reaktor 2 in Fukushima gemessen - Messungen eingestellt

von Japan Times / via JIJI Press
übersetzt von wunderhaft


30. Oktober 2015
Die Tokyo Electric Power Co. teilte am Donnerstag mit, daß Strahlenwerte von bis zu 9,4 Sievert pro Stunde außerhalb eines Sicherheitsbehälters des von der Kernschmelze betroffenen Reaktors 1 des Kernkraftwerks in Fukushima gemessen worden sei.

Menschen, die der maximalen Strahlendosis für etwa 45 Minuten ausgesetzt sind, werden sterben. Tepco erwartet, daß die Dekontamination mindestens einen Monat dauern wird.

Bei Messungen zwischen dem 4. und 25 September wurden die hohen Strahlenwerte an einem Element gemessen, daß durch eine Röhre mit dem Sicherheitsbehälter von Reaktor 2, der im März 2011 durch ein Erdbeben und einen Tsunami zerstörten Anlage, verbunden ist.

Die höchsten Strahlenwerte wurden am Boden gemessen. Einzelheiten zu den genauen Umständen sind, laut der Betreiberfirma, unbekannt.

Tepco hatte für den August eine Überprüfung im Innenraum des Sicherheitsbehälters mit einem ferngesteuerten Roboter geplant, die jedoch durch hohe Strahlenwerte ins Stocken geriet.

Extrem hohe Strahlenwerte und das Unvermögen Einzelheiten über den geschmolzenen Kernbrennstoff zu erfahren, machen es unmöglich den Verlauf der geplanten Stillegung der Reaktoren der Anlage darzustellen.




Quelle: http://www.japantimes.co.jp/news/2015/10/30/national/deadly-9-4-sieverts-detected-outside-fukushima-reactor-2-containment-vessel-checks-stop#.VjSQz5f7vtR


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