Dienstag, 15. März 2016

Das neue Mind Control - Die Kontrolle von Menschen ohne deren Wissen

von Robert Epstein / via globalresearch.ca
übersetzt von wunderhaft


03. März 2016
Das Internet hat eine subtile Form der Einflußnahme hervorgebracht, die Wahlen wenden und alles, was wir sagen, denken oder tun, manipulieren kann.

Im letzten Jahrhundert haben mehr als nur einige wenige große Schriftsteller ihre Besorgnis über die Zukunft der Menschheit zum Ausdruck gebracht. In seinem Roman, "Die eiserne Ferse" (1908), zeichnete der amerikanische Autor, Jack London, das Bild einer Welt, in der eine Handvoll wohlhabender Titanen - die ´Oligarchen´ -  die Massen mit mit einer brutalen Kombination aus Belohnung und Bestrafung in Schach hielten. Der Großteil der Menschheit lebte in buchstäblicher Sklaverei, während die Begünstigten mit ordentlichen Gehältern gekauft wurden, die ihnen ein komfortables Leben ermöglichten - jedoch ohne wirkliche Kontrolle über ihr Leben.

In "Wir" (1924), ahnte der brillante russische Autor Yevgeny Zamyatin mit der Vision einer Welt, in der die Menschen durch umgreifende Überwachung kontrolliert wurden, die Exzesse der emporsteigenden Sowjetunion voraus. Die Wände ihrer Wohnungen bestanden aus Glas, wodurch alles, was sie taten, beobachtet werden konnte. Ihnen wurde erlaubt ihre Umrisse für eine Stunde am Tag abzudunkeln, um Sex zu haben, jedoch mußte sowohl die Zeit des Rendezvous als auch die Liebhaber staatlich registriert werden.

In "Schöne Neue Welt" beschrieb der britische Autor, Aldous Huxley, eine nahezu perfekte Gesellschaft, in der der Menschheit Unglück und Aggression durch eine Kombination von genetischer Manipulation und psychologischer Konditionierung ab entwickelt wurde. Und in der wesentlich finstereren Novelle "1984" (1949) beschrieb Huxleys Landsmann, George Orwell, eine Gesellschaft, in der selbst die Gedanken kontrolliert wurden; in Orwells Welt wurde den Kindern gelehrt eine vereinfachte Form des Englischen, Neusprech genannt, zu benutzen, um sicherzustellen, daß sie niemals in der Lage wären Gedanken auszudrücken, die für die Gesellschaft eine Gefahr darstellten.

Dies sind gewiß alles fiktionale Geschichten, und in jeder von ihnen benutzten die führenden Machthaber auffällige Formen der Kontrolle, gegen die immerhin einige Menschen aktiv Widerstand leisteten und sie überwanden. Aber in dem Sachbuch-Bestseller, "Die geheimen Verführer" (1957) - das vor kurzem zum 50. Jahrestag neu aufgelegt wurde - beschrieb der amerikanische Journalist Vance Packard eine ´merkwürdige und tatsächlich exotische´ Form der Beeinflussung, die in den Vereinigten Staaten schnell zu wachsen begann, und die, gewissermaßen, bedrohlicher war als die Formen der Kontrolle, welche in den Romanen beschrieben wurde. Laut Packard hatten Unternehmensführer und Politiker in den VS damit begonnen subtile und vielfach komplett nicht zu erkennende Methoden anzuwenden, um die Gedanken, Gefühle und das Verhalten der Menschen auf Grund von Erkenntnissen aus der Psychiatrie und den Sozialwissenschaften zu verändern.

Viele von uns haben zumindest von einer dieser Methoden gehört: Subliminale Stimulation oder, was Packard ´unterschwellige Effekte´ nannte, - die Präsentation kurzer Botschaften, die uns sagen was wir zu tun haben jedoch so kurz erscheinen, daß wir uns ihrer nicht bewußt sind. Im Jahr 1958 änderte die National Association of Broadcasters – die Vereinigung der Rundfunksender, welche die Standards für Fernsehsendungen festsetzt –, angetrieben von öffentlichen Bedenken wegen eines Theaters in New Jersey, das versteckte Botschaften verwendet haben soll um den Eiscremeverkauf zu steigern, ihren Codex, um die Anwendung von subliminalen Botschaften im Rundfunk zu verbieten. Im Jahr 1974 meinte die Federal Communications Commission, daß der Einsatz solcher Botschaften im ´Gegensatz zum öffentlichen Interesse´ stünde. Ein Gesetz zum Verbot subliminaler Botschaften wurde auch vor den US-Kongreß gebracht aber niemals erlassen. Sowohl das Vereinigte Königreich als auch Australien haben strikte gesetzliche Verbote erlassen.

Subliminale Stimulation wird in den Vereinigten Staaten wahrscheinlich weiterhin in großem Maßstab angewendet – sie ist schwer auszumachen und schließlich gibt es niemand der dem nachgeht – aber es ist wahrscheinlich nicht wert sich darum zu sorgen. Forscher weisen darauf hin, daß es nur von geringer Bedeutung sei, und daß es hauptsächlich Menschen beeinflußt, die schon bereit sind den Vorgaben Folge zu leisten; subliminale Befehle zu trinken beeinflußt nur Menschen die bereits durstig sind.

Packard hat jedoch ein weit größeres Problem aufgedeckt – nämlich, daß mächtige Konzerne ständig auf der Suche nach Techniken zur Kontrolle von Menschen sind und sie in vielen Fällen bereits umfangreiche, ohne deren Wissen anwenden. Er beschrieb eine Art von Intrige, in der Marketingfachleute eng mit Sozialwissenschaftlern zusammenarbeiten, um, unter anderem, herauszufinden, wie Menschen dazu gebracht werden können Dinge zu kaufen, die sie nicht brauchen und wie junge Kinder darauf konditioniert werden können gute Konsumenten zu werden – Neigungen, die in Huxleys Brave New World anerzogen und trainiert wurden. Unter der Anleitung von Sozialwissenschaftlern lernten die Marketingfachleute schnell mit den Unsicherheiten, Schwächen, Gefühlen und dem Verhalten von Menschen zu spielen, ohne daß jene sich darüber bewußt waren, daß sie manipuliert worden sind.

In den frühen 1950er Jahren sagte Packard, daß Politiker die Botschaft erhalten hatten und bei ihrer eigenen Vermarktung damit begonnen haben die selben subtilen Kräfte anzuwenden wie beim Verkauf von Seife. Packard leitete sein Kapitel über Politik mit einem beunruhigenden Zitat des britischen Ökonomen, Kenneth Boulding, ein: "Eine Welt der unsichtbaren Diktatur ist, trotz der weiteren Anwendung demokratischer Regierungsformen vorstellbar." Würde das tatsächlich funktionieren, und wenn, wie würde es funktionieren?

Die Kräfte, die Packard beschreibt, haben sich über Jahrzehnte weit verbreitet. Die wohltuende Musik, die wir über unseren Köpfen in den Supermärkten hören, bringt uns dazu langsamer zu laufen und mehr Lebensmittel zu kaufen, ob wir sie brauchen oder nicht. Die meisten der gehaltlosen Gedanken und intensiven Gefühle, die unsere Teenager von morgens bis abends erfahren, werden von hochqualifizierten Marketingprofis unserer Mode- und Unterhaltungsindustrie orchestriert. Politiker arbeiten mit einer großen Palette an Beratern, die jeden Lebensaspekt eines Politikers testen, um Wähler umzustimmen: Kleidung, Tonfall, Gesichtsausdrücke, Make up, Frisur und Reeden werden alle optimiert, wie die Verpackung von Frühstücksflocken.

Glücklicherweise konkurrieren die Quellen der Beeinflussung miteinander. Einige der Verführer wollen uns dazu bringen etwas Bestimmtes zu kaufen oder zu glauben, andere wollen uns etwas anderes kaufen oder glauben lassen. Es ist die konkurrierende Natur unserer Gesellschaft, die uns, relativ frei, in Balance hält

Aber was würde geschehen, wenn neue Kontrollquellen emporzustreben begännen, die nicht oder nur wenig miteinander konkurrieren würden? Und was, wenn neue Mittel der Kontrolle entwickelt werden würden, die weit mächtiger wären – und weit unsichtbarer  – als all jene aus der Vergangenheit? Und was, wenn neue Formen der Kontrolle einer Handvoll Menschen erlaubte enormen Einfluß nicht nur über die amerikanischen Bürger auszuüben, sondern über die meisten Völker der Erde?

Es mag Sie erstaunen das zu hören, aber diese Dinge sind bereits geschehen. 

Um zu verstehen wie die neuen Formen von Mind Control funktionieren, müssen wir mit der Betrachtung der Suchmaschine beginnen – mit einer im Besonderen: der größten und besten von allen, nämlich Google. Die Suchmaschine von Google ist so gut und populär, daß der Name des Unternehmens zu einem gemeinhin benutzten Verb in allen Sprachen der Welt geworden ist. Nach etwas zu ´Googeln´ bedeutet, in der Suchmaschine von Google danach zu suchen, und so beziehen tatsächlich die meisten Computernutzer die meisten ihrer Informationen über alles in der heutigen Zeit. Sie Googeln danach. Google ist zum wichtigsten Portal buchstäblich allen Wissens geworden, vor allem weil die Suchmaschine so gut ist, daß sie uns exakt die Informationen liefert, die wir suchen, fast augenblicklich und fast immer zeigt sie uns das, wonach wir mit der Suche begannen, auf der ersten Position der Liste – der Liste der ´Suchergebnisse´.

Diese angeforderte Liste ist tatsächlich so gut, daß 50% unserer Klicks auf die beiden ersten Punkte gehen, und mehr als 90% unserer Klicks gehen auf die 10 Punkte, die auf der ersten Seite der Suchergebnisse gelistet sind; nur wenige Menschen schauen auf andere Ergebnisseiten, auch wenn sie oft in die Tausende gehen, was bedeutet, daß sie wahrscheinlich eine Menge an guter Information liefern. Google entscheidet welche von Milliarden Webseiten in unsere Suchergebnisse einzubeziehen ist und ebenso nach welcher Reihenfolge. Wie sie das entscheidet, ist ein tiefes, dunkles Geheimnis – eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Welt, wie die Formel von Coca-Cola.

Weil Menschen mit hoher Wahrscheinlichkeit die höher gelisteten Ergebnisse lesen und anklicken, geben Unternehmen jährlich mittlerweile Milliarden von Dollar aus, um Googles Suchalgorithmus zu überlisten – das Computerprogramm, das die Auswahl und ihre Reihenfolge ausführt – um ein oder zwei Stellen weiter oben zu erscheinen. Eine Stelle weiter oben zu stehen, kann über Erfolg oder Mißerfolg eines Unternehmens entscheiden, und in den oberen Rängen zu stehen, kann kann der Schlǘssel zu fetten Profiten sein.

Am Ende des Jahres 2012 begann ich mich zu fragen, ob höher gelistete Suchergebnisse sich auf mehr als die Wahl des Verbrauchers auswirken. Vielleicht, spekulierte ich, könnte ein ganz oben gelistetes Suchergebnis kleine Auswirkungen auf die Meinung der Menschen über die Dinge haben. Anfang des Jahres 2013 unterzog ich diese Idee mit meinem Kollegen, Ronald E. Robertson, vom American Institute for Behavioral Research and Technology in Vista, Kalifornien, bei der Durchführung eines Experiments, bei dem 102 Menschen aus der Gegend um San Diego wahllos in drei Gruppen aufgeteilt wurden.

In der ersten Gruppe sahen die Menschen Ergebnisse, die einen politischen Kandidaten favorisierten – das bedeutet, daß die Ergebnisse auf Seiten verwiesen, welche diesen Kandidaten besser aussehen ließen als seinen oder ihren politischen Gegner. In der zweiten Gruppe sahen die Menschen Suchergebnisse, die den gegnerischen Kandidaten favorisierten, und in der dritten Gruppe – der Kontrollgruppe – sahen die Menschen eine Mischung von Ergebnissen, die keinen der beiden Kandidaten favorisierten. In jeder Gruppe wurden dieselben Ergebnisse und Seiten verwendet; der einzige Unterschied zwischen den drei Gruppen bestand in der Anordnung der Suchergebnisse.

Um unser Experiment realistisch zu gestalten, benutzten wir tatsächliche Ergebnisse, die auf tatsächliche Webseiten verwiesen. Wir verwendeten auch eine tatsächliche Wahl – die Wahl des australischen Premierministers im Jahr 2010. Wir verwendeten eine Wahl im Ausland, um die ´Unvoreingenommenheit´ unserer Teilnehmer sicherzustellen. Die mangelnde Vertrautheit mit den Kandidaten stellte dies sicher. Über Inserate rekrutierten wir eine ethnisch gemischte Gruppe aus registrierten Wählern verschiedenen Alters, in der Absicht den Schlüsselcharakteristika der US-Wahlbevölkerung zu entsprechen.

Allen Teilnehmern wurden zunächst Kurzbeschreibungen der Kandidaten gegeben und dann gebeten sie nach verschiedenen Maßstäben zu bewerten sowie anzugeben für welchen Kandidaten sie stimmen würden; wie sie vielleicht erwarten, haben die Teilnehmer umgehend keinen der Kandidaten an Hand der von uns verwendeten fünf Maßstäbe favorisiert und die Stimmen wurden gleichmäßig auf alle drei Gruppen verteilt. Dann erhielten die Teilnehmer 15 Minuten Zeit für eine Online-Suche mit ´Kadoodle´, unserer Suchmaschinen-Attrappe, die ihnen fünf Suchergebnisse mit Verweisen auf Webseiten lieferte. Die Menschen konnten sich frei zwischen den Suchergebnissen und Webseiten bewegen, so wie wir es bei der Benutzung von Google tun. Nachdem die Teilnehmer ihre Suche beendet hatten, baten wir sie die Kandidaten erneut zu bewerten und fragten sie erneut, wen sie wählen würden.
  
Wir prognostizierten, daß die Meinungen und Vorlieben bei der Wahl von 2 oder 3 Prozent der Menschen in den beiden befangenen Gruppen – der Gruppen, in denen die Menschen Ranglisten sahen, die einen der Kandidaten favorisierten – von dem Kandidaten abweichen würden. Was wir herausfanden war erstaunlich. Das Verhältnis der Menschen, die den von der Suchmaschine erstplazierten Kandidaten favorisierten stieg um 48,4% und alle fünf Maßstäbe verlagerten sich zu dem Kandidaten. Und weiter. 75% der Menschen in den befangenen Gruppen waren schienen sich völlig im Unklaren gewesen zu sein, manipulierte Suchergebnisse erhalten zu haben. In der Kontrollgruppe veränderten sich die Meinungen nicht so signifikant.

Das schien eine große Entdeckung zu sein. Die Verlagerung, die wir hervorgerufen haben und die wir Search Engine Manipulation Effect (oder SEME ausgesprochen wie seam) nannten, schien einer der umfangreichsten Auswirkungen auf das Verhalten zu sein, der jemals entdeckt worden war. Wir öffneten allerdings nicht umgehend eine Flasche Champagner. Aus einem Grund: Wir hatten nur eine kleine Gruppe von Menschen getestet, und sie waren alle aus der Gegend um San Diego.

Mehr oder weniger im Verlauf des kommenden Jahres haben wir unsere Ergebnisse drei weitere Male kopiert und beim dritten Mal mit einer Gruppe von mehr als 2000 Menschen aus allen der 50 US-Bundesstaaten. Bei diesem Experiment betrug die Meinungsänderung 37,1% und war in einigen Altersgruppen sogar höher - tatsächlich betrug sie dort über 80%.

In dieser Serie von Experimenten lernten wir also, daß bei einer nur leichten Veränderung der Suchergebnisse in der Rangliste auf der ersten Seite – speziell durch das Einfügen eines Suchergebnisses, das den Kandidaten auf der vierten oder fünften Position der Rangliste favorisiert  – konnten wir unsere Manipulationen verdecken, ohne daß auch nur ein paar wenige, im Grunde niemand sich dessen bewußt waren voreingenommene Ranglisten betrachtet zu haben. Wir konnten dramatische Veränderungen bei Wahlpräferenzen erzeugen, obendrein konnten wir das unbemerkt tun.

Dennoch kein Champagner. Unsere Resultate waren belastbar und konsistent, jedoch beschäftigten sich unsere Experimente alle mit ausländischen Wahlen – diese Wahl aus dem Jahr 2010 in Australien. Könnte Wahlpräferenzen mit tatsächlichen Wählern mitten in einem wirklichen Wahlkampf verändert werden? Wir waren skeptisch. In wirklichen Wahlen, werden die Menschen mit einer Vielzahl von Informationsquellen bombardiert und wissen auch eine Menge über die Kandidaten. Es scheint unwahrscheinlich, daß eine einzige Erfahrung mit einer Suchmaschine einen großen Einfluß auf ihre Wahlpräferenzen hat.

Um das herauszufinden fuhren wir im Frühjar des Jahres 2014 nach Indien, gerade vor dem Beginn der weltweit größten demokratischen Wahlen – der Lok Sabha Wahl des Premierministers. Die drei Hauptkandidaten waren Rahul Gandhi, Arvind Kejriwal und Narendra Modi. Wir nutzten Online-Themenpools und sowohl Online- als auch gedruckte Anzeigen zur Rekrutierung von 2150 Menschen aus 27 der 35 indischen Staaten und Regionen als Teilnehmer für unser Experiment. Um teilzunehmen mußten sie registrierte Wähler sein, die noch nicht gewählt hatten und noch unentschlossen bei ihrer Wahlentscheidung waren.

Die Teilnehmer wurden zufällig auf die drei Suchmaschinen-Gruppen verteilt, die jeweils Gandhi, Kejriwal oder Modi favorisierten. Wie zu erwarten, war die Verbundenheit mit den Kandidaten hoch – zwischen 7,7 und 8,5 Punkten auf einer Skala von 10. Wie prognostizierten, daß unsere Manipulation einen seht geringen Effekt erzielen würde, wenn überhaupt, aber das war nicht was wir herausfanden. Durchschnittlich waren wir in der Lage das Verhältnis der Menschen, die einen der vorgegebenen Kandidaten favorisierten insgesamt um mehr als 20% zu verändern und um um mehr als 60% in einigen Altersgruppen. Weit beunruhigender ist, daß 99,5% unserer Teilnehmer nicht wahrgenommen hatten voreingenommene Ranglisten zu betrachten, mit anderen Worten, daß sie manipuliert worden sind.

SEMEs beinahe Unsichtbarkeit ist in der Tat kurios. Sie bedeutet, daß, wenn Menschen – einschließlich Sie und ich – voreingenommene Suchranglisten betrachten, diese korrekt erscheinen. Wenn Sie also gerade eben nach ´US-Präsidentenkandidaten´ Googeln, sehen die Suchergebnisse, die Sie erhalten, rein zufällig aus, selbst wenn Sie nach einem bestimmten Kandidaten gesucht haben.

Selbst mir fällt es schwer voreingenommene Ranglisten bei Suchergebnissen, von denen ich weiß das sie manipuliert sind (weil sie von meinen Mitarbeitern erstellt wurden), zu erkennen. Bisher haben unsere randomisierten, kontrollierten Studien uns immer wieder gezeigt, daß höherrangige Positionen, die mit, einen Kandidaten favorisierenden, Webseiten verknüpft sind einen drastischen Einfluß auf die Meinungen unentschlossener Wähler haben, großteils aus dem einfachen Grund, weil Menschen dazu tendieren nur höherrangige Ergebnisse anzuklicken. Das ist wirklich beängstigend: wie subliminale Stimuli, ist SEME eine Macht, die man nicht erkennen kann; aber anders als subliminale Stimuli, übt er enormen Einfluß aus – als ob Caspar, der Geist, sie eine Treppe herunterwirft.

Wir veröffentlichten im August 2015 einen detaillierten Bericht über unsere ersten fünf Experimente mit SEME im angesehenen Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Wir hatten in der Tat etwas wichtiges entdeckt, besonders angesichts Googles Dominanz über die Suche. Bei 83% von Amerikanern, die, laut dem Pew Research Center, Google als häufigste Suchmaschine nutzen, hat Googel ein Beinahe-Monopol bei der Internet-Suche in den Vereinigten Staaten. Wenn also Google einen Kandidaten bevorzugt, kann sein Einfluß auf unentschlossene Wähler über den Wahlausgang entscheiden.
 
Behalten Sie im Gedächtnis, daß wir nur einen Veruch mit unseren Teilnehmern machten. Wie hoch wäre der Einfuß auf Menschen bei der Bevorzugung eines Kandidaten bei der Suche über einen Zeitraum von Wochen oder Monaten vor einer Wahl? Er wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit viel größer als das, was wir in unseren Experimenten gesehen haben.

Andere Formen der Beeinflussung während eines Wahlkampfs werden durch konkurrierende Einflußquellen ausgeglichen – durch die große Bandbreite an Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern, beispielsweise – aber Google hat, bei allen Absichten und Zielen, keine Konkurrenz, und die Menschen vertrauen ihren Suchergebnissen, in der Annahme, daß der mysteriöse Algorithmus des Unternehmens völlig objektiv und unbeeinflußt ist, blindlings. Diese hohe Maß an Vertrauen bringt Google, gemeinsam mit mangelnder Konkurrenz, in die einzigartige Position Wahlen beeinflussen zu können. Noch beunruhigender ist, daß der Markt Suchranglisten völlig unreguliert ist, und Google so jeden von ihm gewählten Kandidaten bevorzugen könnte, ohne irgendein Gesetz zu verletzen. Einige Gerichte haben entschieden, daß Googles Recht über seine Auswahl der Rangordnung von Suchergebnissen als eine Form der Redefreiheit geschützt ist.

Hat das Unternehmen jemals bestimmte Präsidentschaftskandidaten bevorzugt? Bei der Präsidenschaftswahl im Jahr 2012 hat Google und seine Geschäftsführer über 800.000 Dollar an Präsident Obama gespendet und nur 37.000 Dollar an seinen Gegner, Mitt Romney. Und im Jahr 2015 haben Forscher der University of Maryland und anderswo gezeigt, daß Googles Suchergebnisse regelmäßig Kandidaten der Demokraten favorisiert haben. Sind die Suchranglisten von Google tatsächlich beeinflußt? Ein, von der US Federal Trade Commission im Jahr 2012 herausgegebener, internationaler Bericht faßte zusammen, daß Google in seinen Ranglisten regelmäßig Googles finanzielle Interessen über die seiner Konkurrenten stellt, und kartellrechtliche Klagen, die derzeit von der EU und Indien gegen Google geführt werden, basieren auf ähnlichen Erkenntnissen.

In den meisten Ländern werden 90% der Online-Suchen mit Google durchgeführt, was dem Unternehmen noch mehr Macht verleiht Wahlen zu wenden als in den USA und, mit der weltweit rapide steigenden Internetanbindung wächst diese Macht. In unserem bei PNAS erschienenen Artikel haben Robertson und ich errechnet, daß Google nun die Macht hat weltweit 25% der nationalen Wahlen zu wenden, ohne daß jemand weiß daß dies geschieht. Tatsächlich schätzen wir, daß, mit oder ohne vorsätzlicher Planung der Geschäftsführer des Unternehmens, die Rangordnung der Suchergebnisse von Google Wahlen bereits seit Jahren beeinflußt haben, mit jährlich wachsender Beeinflussung. Und weil die Rangordnungen bei der Suche kurzlebig sind, hinterlassen sie keine belastenden Unterlagen, was dem Unternehmen die vollständige Bestreitbarkeit verleiht.

Eine Macht dieser Größenordnung und auf dieser Ebene der Unsichtbarkeit ist in der Geschichte der Menschheit ohnegleichen. Aber es stellt sich heraus, daß unsere Entdeckung von SEME nur die Spitze eines gewaltigen Eisbergs war.

Kürzlich erschienene Berichte weisen darauf hin, daß die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, umfangreiche Gebrauch von sozialen Medien macht um Unterstützung zu generieren – Twitter, Instagram, Pinterest, Snapchat und Facebook, für Neulinge. Nach diesem Bericht hat sie 5,4 Millionen Followers bei Twitter, und ihre Mitarbeiter twittern mehrere Male pro Stunde während der Wachzeiten. Ihr republikanischer Gegner, Donald Trump, hat 5,9 Millionen Followers bei Twitter und twittert ebenso regelmäßig.

Sind die Sozialen Medien eine ähnlich große Bedrohung für die Demokratie wie es die Ranglisten der Suchergebnisse zu sein scheinen? Nicht notwendigerweise. Wenn neue Technologien konkurrierend genutzt werden, stellen sie keine Bedrohung dar. Selbst wenn die Plattformen neu sind, werden sie in der Regel ebenso genutzt wie Plakatwände oder Fernsehwerbung seit Jahrzehnten: Sie stellen ein Plakat auf der einen Seite der Straße auf; ich stelle eins auf der anderen Seite auf. Vielleicht habe ich das Geld für mehr Plakate, aber der Ablauf ist immer noch konkurrierend.

Was allerdings geschieht jedoch, wenn solche Technologien von den Unternehmen mißbraucht werden, die sie besitzen? Eine, im Jahr 2012 bei Nature veröffentlichte, Studie von Robert M. Bond, derzeit Professor für Politikwissenschaften an der Ohio State University, und anderen beschreibt ein ethisch fragwürdiges Experiment, bei dem Facebook am Wahltag im Jahr 2010 eine Erinnerung mit der Aufforderung zur Wahl zu gehen an über 60 Millionen seiner Nutzer verschickte. Diese Ermahnungen bewegten ca. 340.000 Menschen dazu zur Wahl zu gehen, die dies anderenfalls nicht getan hätten. In einem Artikel der New Republic aus dem Jahr 2014 hob Jonathan Zittrain, Professor für Internationales Recht an der Harvard University, hervor, daß bei der Unmenge an Informationen, die Facebook über seine Nutzer gesammelt hat, es für Facebook ein Leichtes wäre, Botschaften ausschließlich an Menschen zu senden, die eine bestimmte Partei oder einen Kandidaten unterstützen und hiermit eine knappe Wahlentscheidung herbeiführen könnte – ohne daß irgend jemand weiß, daß dies geschieht. Und weil Anzeigen, wie Rangfolgen bei der Suche, kurzlebig sind, würde diese Form der Wahlmanipulation keinerlei Unterlagen hinterlassen.

Existieren Gesetze, die Facebook verbieten ausgewählte Anzeigen an bestimmte Nutzer zu versenden? Absolut nicht! Tatsächlich ist zielorientierte Werbung genau das, womit Facebook sein Geld verdient. Manipuliert Facebook Wahlen derzeit in dieser Form? Das weiß niemand, aber meiner Meinung nach wäre es für Facebook albern und unsachgemäß es nicht zu tun. Einige Kandidaten sind für ein Unternehmen besser als andere, und Facebooks Geschäftsführer haben eine treuhänderische Verantwortung für die Förderung der Unternehmensinteressen gegenüber den Aktionären des Unternehmens.

Die Bond-Studie wurde weitgehend ignoriert, aber ein anderes Facebook-Experiment, das im Jahr 2014 bei PNAS veröffentlicht worden ist, sorgte für weltweiten Protest. In dieser Studie wurde 689.000 Facebook-Nutzern Nachrichtensammlungen mit entweder einem Überschuß an positiven oder negativen Meldungen oder keines von beidem verschickt. Die erste Gruppe benutzte in ihrer nachfolgenden Kommunikation geringfügig eher positivere Begriffe, während die Nutzer der zweiten Gruppe geringfügig eher negative Begriffe benutzte. Dies geschah angeblich um zu zeigen, daß die ´Gefühlslage´ der Menschen von einem Unternehmen der Sozialen Medien umfangreich beeinflußt werden kann, eine Idee, die viele Menschen für beängstigend hielten. Die Menschen waren ebenso darüber verärgert, daß ein umfangreiches Experiment über Gefühle durchgeführt worden war, ohne vorher die ausdrückliche Erlaubnis seiner Teilnehmer einzuholen.

Die Profile der Facebooknutzer sind zweifellos gewaltig, aber sie verblassen im Vergleich mit denen von Google, das 24 Stunden täglich Informationen über Menschen sammelt und hierfür mehr als 60 verschiedene Beobachtungsplattformen benutzt – die Suchmaschine, sicherlich, aber auch Google Wallet, Google Maps, Google Adwords, Google Analytics, Chrome, Google Docs, Android, YouTube, und so weiter und so fort. Gmail-Nutzer sind sich in der Regel der Tatsache nicht bewußt, daß Google jede E-Mail, die sie schreiben, aufbewahrt und analysiert und sogar die Entwürfe, die sie niemals senden – ebenso die eingehenden E-Mails von Gmail-Nutzern und denen anderer E-Mail-Anbieter.

Gemäß der Datenschutzrichtlinien (der Link verwies sofort auf die deutsche Version / Anm. d. Übers.) von Google – der man zustimmt sobald man ein Produkt von Google nutzt, selbst wenn man sich nicht darüber im Klaren ist, daß man es nutzt – kann Google die Informationen, die es über Sie sammelt, mit fast jedem teilen, einschließlich mit Regierungsbehörden. Aber niemals mit Ihnen. Googles Privatsphäre ist unantastbar; die Ihre nicht existent.
Könnte Google und ´unsere Partner` (ein Begriff aus der Datenschutzerklärung) die Informationen, die sie aus ruchlosen Absichten über Sie sammelt – bspw. für Manipulation oder Nötigung verwenden? Könnten Falschinformationen in den Profilen der Menschen (wobei diese keine Möglichkeit zur Korrektur haben) ihre Möglichkeiten einschränken oder ihre Reputation zerstören?

Bestimmt, wenn Google sich daran machte ein Wahlergebnis sicherzustellen, könnte das Unternehmen zunächst einen Blick in seine enorme Datensammlung werfen, um nur diejenigen Wähler zu identifizieren, die unentschlossen sind. Dann könnte es Tag für Tag maßgeschneiderte Rankings verschicken, die nur einen Kandidaten für diese Menschen bevorzugen. Ein Vorzug dieser Herangehensweise wäre, daß Googles Manipulation für Ermittler extrem schwer zu durchschauen wäre.

Extreme Formen der Überwachung, sei es beim KGB in der Sowjetunion, der Stasi in Ostdeutschland oder bei Big Brother in 198, sind wesentliche Elemente für jede Tyrannei, und die Technik macht beides, sowohl die Überwachung als auch die Festigung der Überwachungsdaten, einfacher als je zuvor. Im Jahr 2020 wird die chinesische Regierung das bisher anspruchsvollste Überwachungssystem in Betrieb genommen haben – eine einzige Datensammlung, Social-Credit System genannt, in der eine Vielzahl von Daten und Aufnahmen über alle 1,3 Milliarden Einwohner für den einfachen Zugriff von Beamten und Bürokraten gespeichert sind. Auf einen Blick werden sie wissen ob jemand entweder seine Klausuren abgeschrieben hat, bei Zahlungen säumig war, in der Öffentlichkeit urinierte oder unangemessene Inhalte online gestellt hat.

Wie Edward Snowdens Enthüllungen deutlich gemacht haben, bewegen wir uns mit hoher Geschwindigkeit auf eine Welt zu, in der sowohl die Regierungen als auch Konzerne – die gelegentlich zusammenarbeiten – jeden Tag enorme Mengen an Daten über jeden von uns sammeln, mit wenigen oder keinen gültigen Gesetzen, welche die Verwendung dieser Daten einschränken.

Wenn sie die Datensammlung mit dem Wunsch nach Kontrolle oder Manipulation kombinieren, sind die Möglichkeiten endlos, aber die vielleicht erschreckendste Möglichkeit ist die aus Bouldings Aussage, daß eine ´unsichtbare Diktatur unter der Verwendung demokratischer Regierungsformen´ möglich wäre.

Seit Roberstson und ich unseren ersten Bericht über SEME bei PNAS im Jahre 2015 veröffentlicht haben, haben wir eine Serie anspruchsvoller Experimente abgeschlossen, die unser Verständnis dieses Phänomens deutlich erweitert haben, und andere Experimente werden in den kommenden Monaten abgeschlossen sein. Wir haben nun einen weit größeres Gefühl dafür wieso SEME so machtvoll ist und wie er, gewissermaßen, unterdrückt werden kann.

Auch haben wir etwas sehr beunruhigendes gelernt – daß nämlich Suchmaschinen Menschen weit mehr bei ihren Kauf und Wahlentscheidungen beeinflussen. Wir haben nun Beweise, aus denen sich schließen läßt, daß in buchstäblich allen Belangen, in denen Menschen unentschlossen sind, die Reihenfolge von Suchmaschineneinträgen fast jede ihrer Entscheidungen beeinflussen. Sie haben einen Einfuß auf die Meinungen, Glaubenssätze und das Verhalten von Internetnutzern weltweit – gänzlich ohne das Wissen der Menschen, daß dies geschieht. Dies geschieht mit oder ohne vorsätzliche Eingriffe durch Unternehmensvorstände; sogar der so genannte ´originäre´ Suchprozeß erbringt Suchergebnisse, die eine Seite bevorzugen, und das wiederum hat das Potential die Meinung von Millionen, hinsichtlich eines Sachverhaltes, unentschlossener Menschen zu kippen. In einem unserer letzten Experimente haben manipulierte Suchergebnisse die Meinung der Menschen über den Wert des Fracking bei 33,9% der Teilnehmer verändert.
Vielleicht weit besorgniserregender ist, daß eine Handvoll Menschen, die sich bewußt darüber sind voreingenommene Suchergebnisse zu betrachten, sogar noch weiter in die vorausgesagte Richtung tendieren; allein das Wissen darüber, daß die Listen manipuliert sind, schützt Sie nicht vor der Macht von SEME.

Erinnern Sie sich daran was der Suchalgorithmus tut: als Antwort auf Ihre Anfrage wählt er aus einer Handvoll Webseiten von den Milliarden die existieren und ordnet diese Webseiten an Hand geheimer Kriterien. Sekunden später beruht ihre Entscheidungsfindung oder Meinungsbildung – über die beste Zahnpasta, ob Fracking sicher ist, wo sie Ihren nächsten Urlaub verbringen, wer den beste Präsident abgibt oder ob die globale Erwärmung tatsächlich stattfindet – auf dieser kurzen Liste, die sie sehen, selbst wenn sie keine Ahnung haben wie diese Liste erstellt wurde.

In der Zwischenzeit vollzog sich im Hintergrund eine stille Konsolidierung der Suchmaschinen, so daß immer mehr Menschen die dominante Suchmaschine benutzen, auch wenn sie meinen es nicht zu tun.  Weil Google die beste Suchmaschine ist, und weil das Durchsuchen des rapide wachsenden Internets unerschwinglich teuer geworden ist, beziehen immer mehr Suchmaschinen ihre Informationen von der führenden, anstatt sie selbst zu erstellen. Der bisher letzte Deal, enthüllt in einem Archiv der Börsenaufsichtsbehörde im Oktober 2015, fand zwischen Google und Yahoo! Inc. statt.

Hinsichtlich der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen im November 2016 sehe ich deutliche Anzeichen dafür, daß Google Hillary Clinton unterstützt. Im April 2015 warb Clinton Stephanie Hannon von Google ab, um sie zu ihrer leitenden Technologiedirektorin zu machen, und vor einigen Monaten gründete Eric Schmidt, Vorsitzender der Beteiligungsgesellschaft, die Google kontrolliert, ein halb-geheimes UnternehmenThe Groundwork – für das spezielle Ziel Hillary Clinton ins Amt zu bringen. Die Gründung von The Groundwork veranlasste Julian Assange, Gründer von Wilileaks, Google als die Geheimwaffe für Clintons Streben nach der US-Präsidentschaft zu bezeichnen.

Nun schätzen wir, daß Hannons alte Freunde die Macht haben Clinton am Wahltag zwischen 2,4 und 10,4 Millionen Stimmen zu beschaffen, ohne daß irgend jemand weiß, daß dies geschieht und ohne Unterlagen zu hinterlassen. Auch können sie ihr dabei helfen die Nominierung zu gewinnen, sicherlich, mit der Beeinflussung der unentschlossenen Wähler während der Vorwahlen. Wechselwähler sind schon immer der Schlüssel für den Gewinn von Wahlen gewesen, und es gab noch nie einen machtvolleren, effizienteren und preisgünstigeren Weg sie zu beeinflussen als SEME.

Wir leben in einer Welt, in der eine Handvoll Hochtechnologieunternehmen, die gelegentlich Hand in Hand mit Regierungen arbeiten, nicht nur viele unserer Aktivitäten überwachen, sondern auch unbemerkt kontrollieren was wir denken, fühlen und sagen. Die Technologie, die uns derzeit umgibt, ist nicht nur harmloses Spielzeug; sie hat es auch die unmeßbare und unaufspürbare Manipulation ganzer Bevölkerungen ermöglicht – Manipulationen, die beispiellos in der Menschheitsgeschichte sind, und die derzeit deutlich außerhalb des Bereichs existierender Regelungen oder Gesetze bestehen.

Die neuen geheimen Verführer sind größer, kühner und schädlicher als alles, was Vance Packard sich jemals ausgemalt hat. Wenn wir uns entschließen das zu ignorieren, tun wir es zu unserem eigenen Nachteil.


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Robert Epstein ist ein leitender grundlagenwissenschaftlicher Psychologe am American Institute for Behavioral Research and Technology in Kalifornien. Er ist Autor von 15 Büchern und der ehemalige Chefredakteur von Psychology Today. Dieser Artikel ist ein Ausblick auf sein in Kürze erscheinenden Buch, The New Mind Control.



Quelle: http://www.globalresearch.ca/the-new-mind-control-subliminal-stimulation-controlling-people-without-their-knowledge/5511628


Dieses Essay erschien zuerst bei: aeon  



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