Sonntag, 10. April 2016

Die drei Stufen des Jihad

von David Wood
übersetzt von wunderhaft

Irreführung in den Medien

Am 5. November 2009 eröffnete der Major, Nidal Malik Hasan, das Feuer im texanischen Fort Hood. Viele unschuldige Menschen starben und Hasan wurde des vorsätzlichen Mordes in 13 Fällen und des versuchten Mordes in mehr als 30 Fällen beschuldigt.

Kurz nach dem Amoklauf in Fort Hood schrieb CNN einen Artikel mit dem Titel "Mord hat keine Religion", in dem Asalan Iftikhar behauptete, daß solche Angriffe im Islam verboten seien.

Der Artikel begann mit den Worten:
Die meisten der 1.57 Milliarden Muslime wissen, daß der heilige Koran klar vorschreibt, daß "Wer einen Menschen tötet, für den soll es sein, als habe er die ganze Menschheit getötet. Und wer einen Menschen rettet, für den soll es sein, als habe er die ganze Welt gerettet."
(http://www.cnn.com/2009/OPINION/11/09/iftikhar.fort.hood/index.html)
Beachten Sie, daß der Artikel den Islam als eine Religion darstellt, die das Töten allgemein verurteilt. Aber was sagt der Koran tatsächlich?
Leider hat CNN den Lesern keinen Verweis gegeben, und so müssen sie das Zitat selbst finden. Wenn wir uns nun der Sure 5:32 - 33 zuwenden (der Quelle des von CNN stark verkürzten Zitats), erhalten wir ein erstaunlich anderes Bild über das Töten im Islam:
32. Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß wenn jemand einen Menschen tötet – es sei denn für (Mord) an einem andern oder für Gewalttat im Land -, so soll es sein, als hatte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so soll es sein, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und Unsere Gesandten kamen zu ihnen mit deutlichen Zeichen; dennoch, selbst nach diesem, begehen viele von ihnen Ausschreitungen im Land.

33. Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der, daß sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder daß ihnen Hände und Füße abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder daß sie aus dem Lande vertrieben würden. Das würde eine Schmach für sie sein in dieser Welt; und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe;

(Quelle: http://www.koran-auf-deutsch.de)
Zwei Dinge sind in dieser Passage beachtenswert. Erstens galt die von CNN angesprochene Verordnung (wenn jemand einen Menschen tötet ... so soll es sein, als habe er die ganze Menschheit getötet) den Kindern Israels (d.h. den Juden). Sie galt nicht den Muslimen.
Zweitens erlaubt der Vers offensichtlich das Töten von Menschen die "Unordnung im Lande erregen", selbst wenn westliche Muslime diesen Vers für sich anwenden wollen. Tatsächlich befiehlt der eben der folgende Vers Muslimen jene zu ermorden, zu kreuzigen und zu verstümmeln, die Krieg gegen den Islam führen und in muslimischen Ländern "Unordnung erregen".

Seit die Vereinigten Staaten eine Militärpräsenz in vorwiegend islamisch beherrschten Ländern errichtet haben, begreifen sachkundige Muslime, daß US-Soldaten, gemäß Mohammed, das Kriterium der "Erregung von Unordnung" erfüllen und hierfür getötet werden sollten. Es ist kein Zufall, daß Major Hasan auf Soldaten zielte, von denen viele im Irak und Afghanistan stationiert waren.

Diese Passage, die das Töten feindlicher Kämpfer erlaubt, wurde von CNN sorgfältig gekürzt, um zu zeigen, daß der Islam Angriffe wie die in Fort Hood mißbilligt. Während Täuschungen wie diese leicht zu erkennen sind, herrscht, bezüglich der Rolle der Gewalt im Islam, weltweit große Verwirrung.
Dies kurze Broschüre wird sie entwirren.

I. Friede, Gewalt und Abrogation

Muslime im Westen verweisen schnell auf Sure 109:6  ("Euch euer Glaube, und mir mein Glaube.") und Sure 2:256 ("Es soll kein Zwang sein im Glauben.") als Beweis dafür, daß der Islam eine friedliche Religion sei. Wenn sie mit härteren Passagen , wie Sure 9:5 ("...dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft...) oder Sure 9:29 ("Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben..."), konfrontiert werden, interpretieren verwestlichte Muslime diese Verse im Licht von friedvolleren Lehren des Korans und sagen etwa Dinge wie:
"Der Koran kann uns nicht befehlen Ungläubige zu töten, weil kein Zwang im Glauben sein soll."
Verwestlichte Muslime picken sich also die Verse aus dem Koran heraus, die ihnen am attraktivsten erscheinen und benutzen diese Verse, um den Rest  des Korans zu entkeimen. Aber ist es der richtige Weg den Koran zu interpretieren? Bedauerlicherweise lautet die Antwort, Nein. Der Koran präsentiert seine eigene Methode zu seiner Interpretation — Die Lehre der Abrogation.
Sure 2:106  Welches Zeichen Wir auch aufheben oder dem Vergessen anheimgeben, Wir bringen ein besseres dafür oder ein gleichwertiges. Weißt du nicht, daß Allah die Macht hat, alles zu tun, was Er will?

Sure 16:101 Und wenn Wir ein Zeichen an Stelle eines anderen bringen – und Allah weiß am besten, was Er offenbart -,sagen sie: «Du bist nur ein Erdichter.» Nein, aber die meisten von ihnen wissen es nicht.
 Gemäß dem Koran sollen Muslime, die sich widersprechenden Befehlen gegenübersehen, nicht den herausgreifen, der ihnen am besten gefällt. Vielmehr sollen sie in der Geschichte zurückgehen und nachsehen welcher Vers zuletzt offenbart worden ist. Jeder zuletzt offenbarte Vers hebt frühere Offenbarungen auf.

Was passiert, wenn wir diese Methodik auf die Koranverse über Friede und Gewalt anwenden?

II. Der Aufruf zum Jihad: Drei Stufen

Wenn wir uns den theologischen Quellen und historischen Schriften des Koran zuwenden, entdecken wir drei verschiedene Stufen beim Aufruf zum Jihad, abhängig vom gesellschaftlichen Status der Muslime in einer Gesellschaft.

STUFE EINS — Wenn Muslime zahlenmäßig komplett unterrepräsentiert sind und eine körperliche Konfrontation mit Ungläubigen nicht gewinnen können, sollen sie mit Nichtmuslimen in  Frieden leben und die Botschaft der Toleranz predigen. Wir sehen ein Beispiel dafür als Mohammed und seine Anhänger eine verfolgte Minderheit in Mekka waren. Weil die Muslime zahlenmäßig völlig unterlegen waren, forderten die Offenbarungen, die Mohammed auf dieser Stufe erhielt religiöse Toleranz ( wie z.B. "Euch euer Glaube, und mir mein Glaube.") und verkündigten den Ungläubigen jenseitige Bestrafungen (an Stelle von diesseitigen).

STUFE ZWEI — Wenn genügend Muslime und Mittel vorhanden sind um die muslimische Gemeinde zu verteidigen, sind Muslime zum defensiven Jihad aufgerufen. Daher erhielt Mohammed die Koransure 22:39 - 40, als er Bündnisse mit verschiedenen Gruppen außerhalb Mekkas gebildet hatte, und die muslimische Gemeinde groß genug war mit dem Kampf zu beginnen.
39. Erlaubnis (sich zu verteidigen) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen Unrecht geschah – und Allah hat fürwahr die Macht, ihnen zu helfen -,

40. Jenen, die schuldlos aus ihren Häusern vertrieben wurden, nur weil sie sprachen: «Unser Herr ist Allah.» Und würde Allah nicht die einen Menschen durch die anderen im Zaum halten, so wären gewiß Klöster und Kirchen und Synagogen und Moscheen niedergerissen worden, worin der Name Allahs oft genannt wird. Allah wird sicherlich dem beistehen, der Ihm beisteht. Allah ist fürwahr allmächtig, gewaltig.
Obwohl Muslime im Westen häufig vorgeben, daß der Islam nur den Kampf zur Selbstverteidigung erlaubt, zeigen spätere Offenbarungen etwas anderes.

STUFE DREI — Wenn Muslime in einer Region die Mehrheit bilden und politische Macht erlangt haben, sind sie zum offensiven Jihad aufgerufen. Daher erhielt Mohammed den Aufruf alle Ungläubigen zu bekämpfen, erst als Mekka und Arabien unter seiner Kontrolle waren. In Sure 9:29 lesen wir:
Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.
Beachten sie, daß dieser Vers Muslimen nicht befiehlt Unterdrücker zu bekämpfen, sondern jene die nicht an den Islam glauben (einschließlich dem ´Volk der Schrift´ — Juden und Christen.)

Es überrascht nicht, daß wir ähnliche Befehle in den anerkanntesten Sammlungen der Hadithe (die Überlieferungen der Aussprüche und Handlungen Mohammeds) finden.
Sahih Muslim Nr. 30 (im arabischen)  Mohamed sagte: "Mir wurde der Befehl erteilt, die Menschen solange zu bekämpfen, bis sie die Worte sprechen: la ilaha illal-lah (Es gibt nichts anbetungswürdigeres außer Allah). Wer also (la ilaha illal-lah) sagt, der nimmt sein Vermögen und sich selbst in Schutz vor mir..."
(Quelle: http://www.islamicbulletin.org/german/ebooks/hadithe/al_bayan_full_de.pdf)

Hier ist erscheint wieder das Ḱriterium zum Kampf gegen Menschen, die einen anderen Glauben als den Islam haben.

Es ist klar ersichtlich, daß friedvolle Verse des Korans außer Kraft gesetzt und befohlen wurde Menschen auf Grund ihres Glaubens zu bekämpfen, nachdem die Muslime die Macht erlangt hatten. Die größten islamischen Gelehrten bestätigen dies.  So faßt bspw. Ibn Kathir (der wichtigste Kommentator des Koran) die dritte Stufe folgendermaßen zusammen: "Hierfür müssen alle Menschen auf der Welt den Islam annehmen. Wer von ihnen das nicht tut oder sich weigert die Jizya zu zahlen muß bis zu seinem Tod bekämpft werden."

III. Wenn die Muslime die dritte Stufe erreichen

Die Abrogation betrifft im Koran, im Falle eines gesellschaftlichen Wandels, auch  Juden und Christen. Während Muslime zu Juden und Christen freundlich sein sollen, während jene in der Überzahl sind, wechselt die islamische Position, wenn die Muslime die dritte Stufe erreichen, an der Christen und Juden ihren minderwertigen Status anerkennen und die Jizya (die Andersgläubigen von Muslimen unter ihrer Herrschaft zur Abwendung ihrer Ermordung auferlegte Kopfsteuer) zahlen müssen.

Betrachten Sie einige von Mohammeds späteren Lehren über Christen und Juden:
Sure 5:51— O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.

Sure 9:30 — Die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort ihres Mundes. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie irregeleitet!

Sure 98:6 — Wahrlich, jene, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und den Götzendienern, werden im Feuer der Hölle sein, um darin zu bleiben. Sie sind die schlechtesten Geschöpfe.

Sahih Muslim 4366 — Mohammed sagte: Ich werde die Juden und Christen von der arabischen Halbinsel vertreiben und keinen außer Muslime dort leben lassen.
(Quelle: http://sunnah.com/muslim/32/75)
Al-Bukhari, Al-Adab al-Mufrad 1103 — Mohammed sagte: "Grüßt jene aus dem Volk der Schrift nie zuerst. Zwingt sie in den engsten Teil der Straße."
(Quelle: http://sunnah.com/adab/44)
Unnötig zu erwähnen, daß diese Lehren kaum als friedfertig oder tolerant angesehen werden können.

IV. Muslime im Westen

Warum leugnen Muslime im Westen das, da Mohammed doch seinen Anhängern offensichtlich befohlen hat Ungläubige zu bekämpfen (einfach weil sie ungläubig sind)? Hier müssen wir uns Sure 3:28 zuwenden, in der steht:
Die Gläubigen sollen sich nicht Ungläubige zu Freunden nehmen vor den Gläubigen – und wer das tut, hat nichts mit Allah -, es sei denn, daß ihr euch vorsichtig vor ihnen hütet. Allah warnt euch vor Seiner Strafe, und zu Allah ist die Heimkehr.
Gemäß dieses Verses, der eine Variation des Begriffs Taqīya verwendet, was Geheimhaltung bedeutet, ist es Muslimen verboten Freundschaften mit Nichtmuslimen zu schließen. Allerdings ist es Muslimen für den Fall erlaubt Freundlichkeit vorzutäuschen, wenn die Gegenseite stärker ist. Ibn Kathir kommentiert hierzu:
"In diesem Fall ist es solchen Gläubigen erlaubt sich nach außen freundschaftlich zu geben, jedoch niemals im Innern."

Quelle: (http://quotingislam.blogspot.de/2011/06/we-muslims-smile-in-face-of-some-people.html)
Abu Darda, einer von Mohammeds Gefährten, drückte es so aus:
Wir lächeln manchen Menschen ins Gesicht, obwohl wir sie im Herzen verfluchen.

Quelle: (http://quotingislam.blogspot.de/2011/06/we-muslims-smile-in-face-of-some-people.html)

Beurteilung

Ist der Islam eine friedliche Religion? Nein. Der Islam ist eine Religion die vortäuscht friedlich zu sein, wenn die Muslime zu schwach sind einen Krieg zu gewinnen. Wenn der Islam überwiegt, ist den Muslimen befohlen alle um sie herum zu unterwerfen oder zu töten. (Schauen sie sich nur an wie nicht muslimische Einwohner in muslimischen Ländern behandelt werden und vergleichen sie diesen Mißbrauch und die Verfolgung damit was verwestlichte Muslime über den "friedvollen" Islam verkünden.) Bestimmt gibt es viele Muslime, die nicht gewalttätig sind. Viele Muslime im Westen lieben Frieden und Toleranz. Aber diese Werte stammen nicht vom Islam. Sie haben sie aus dem Westen und deuten den Islam nun auf ihre westlichen Werte um. Für passionierte Muslime allerdings gibt es nur zwei Möglichkeiten: (1) Ungläubige zu bekämpfen und (2) während der Vorbereitung auf die Bekämpfung der Ungläubigen vorzutäuschen friedvoll zu sein. Auf jeden Fall besteht das Ziel immer darin die Welt im Namen Allahs zu erobern.


(Für nähere Informationen besuchen Sie bitte die Seiten der angegebenen Quellen / Anm. d. Übers.)


Sure 9:111
Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für den Garten erkauft: sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und fallen – eine Verheißung, bindend für Ihn, in der Thora und im Evangelium und im Koran. Und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah? So freut euch eures Handels mit Ihm; denn dies fürwahr ist die höchste Glückseligkeit.


Sure 48:29
 Mohammed ist der Gesandte Allahs. Und die mit ihm sind, hart sind sie wider die Ungläubigen, doch gütig gegeneinander. Du siehst sie sich beugen, sich niederwerfen im Gebet, Huld erstrebend von Allah und (sein) Wohlgefallen. Ihre Merkmale sind auf ihren Gesichtern: die Spuren der Niederwerfungen. Das ist ihre Beschreibung in der Thora. Und ihre Beschreibung im Evangelium ist: gleich dem ausgesäten Samenkorn, das seinen Schößling treibt, dann ihn stark werden läßt; dann wird er dick und steht fest auf seinem Halm, den Sämännern zur Freude – daß Er die Ungläubigen in Wut entbrennen lasse bei ihrem (Anblick). Allah hat denen unter ihnen, die glauben und gute Werke tun, Vergebung verheißen und gewaltigen Lohn.


Quelle: http://www.answeringmuslims.com/p/jihad.html

Zuletzt aktualisiert: 6. Juli 2017, 01:38 Uhr

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