Mittwoch, 25. Mai 2016

Armenier im Fadenkreuz - Propaganda-Countdown für den 3. Weltkrieg

Von Joachim Hagopian
Übersetzt von wunderhaft


20. Mai 2016
Während sich die beiden Staatschefs von Armenien und Aserbaidschan in dieser Woche trafen und der Einhaltung des Waffenstillstandsvertrages zustimmten, der den blutigen sechsjährigen Krieg im Jahr 1994 beendete, haben sowohl Vorkommnisse vor Ort, entlang der Waffenstillstandslinie in Nagorny-Karabach als auch der scharfe Informations- und Propagandakrieg die angeblichen Beteuerungen der ´Spitzenpolitiker´ der beiden Staaten widerlegt. Niemand kann die Wiener Gespräche zwischen dem armenischen Präsidenten Sagsjan und dem aserbaidschanischen Präsidenten Alijew noch ernst nehmen, aus dem triftigen Grund, daß nur Augenblicke nach ihrer Vereinbarung über die Fortdauer des Waffenstillstands ein weiterer armenischer Soldat bei mehreren Schießereien sowie Granatwerfer- und Mörserangriffen getötet worden ist. In einer nachäffenden Vergeltungsmitteilung erklärte das aserbaidschanische Verteidigungsministerium, daß einer seiner Soldaten ebenfalls getötet worden sei, obwohl dieser, anders als das identifizierte armenische Opfer, namenlos blieb. Zwischenzeitlich haben, einen Tag vor dem Treffen in Wien, die Verteidigungsminister der Türkei, Aserbaidschans und Georgiens, drei von vier an Armenien grenzende Nachbarn, gemeinsame Militärmanöver in Vorbereitung auf einen Krieg gegen den von ihnen umgebenen üblichen Feind angekündigt, den verhaßten christlichen Nachbarn. Nur der Iran, der im Süden an Armenien grenzt, wird sich nicht an ihren Kriegsspielen im nächsten Frühling beteiligen und bleibt sympathisch neutral hinsichtlich Armeniens Existenz- und Selbstbestimmungsrecht.

Das alte Sprichwort, "Folge dem Geld", erfüllt bei der Aufdeckung der hinter jeder Bewegung und Entwicklung auf der geopolitischen Bühne liegenden Wahrheit eine stets wertvolle Aufgabe. Was wir von dem etablierten, wiederkehrenden Muster wissen ist, daß das US-Imperium mit den Abschneiden seiner Gasversorgung nach Europa durch neue Pipelines aus den reichen kaspisch-aserbaidschanischen Ölfeldern Bemühungen zu Isolation und Schwächung Rußlands unternommen hat. Präsident George Bush hat gelogen als er dem sowjetischen Präsidenten Gorbatschow versprach die Nato "nicht eine Daumenbreite nach Osten zu erweitern", in Richtung der ehemaligen Sowjetunion, und daß Rußland der NATO beitreten könnte. Kaum ausgesprochen, bestand der Betrug des US-Imperiums in der Rekrutierung aller ehemaliger, im Westen an Rußland grenzender Sowjetstaaten zu einem NATO-Beitritt und in der Installation von direkt auf Moskau gerichteter Nuklearraketen.

Diese beiden subversiven Täuschungsmanöver, die Expansion des anti-russischen Lagers entlang Rußlands und Chinas Grenzen und dem gleichzeitigen Führen von Energie-Pipelinekriegen kennzeichnen die US-Außenpolitik gegenüber Rußland seit einem viertel Jahrhundert. Zusätzlich haben die Vereinigten Staaten und Europa Wirtschaftssanktionen gegen Rußland verhängt, nachdem Putin seine eigene Flottenstützpunkt auf der Krim, die der Westen im Begriff war zu stehlen, zurückgewonnen und die Krim annektiert hat, nachdem ihre Bürger, als Antwort auf den von den VS veranlaßten ukrainischen Staatsstreich im Februar 2014, mit überwältigender Mehrheit für den Wiederbeitritt zu Rußland gestimmt hatten.

Somit hat das, von berüchtigten Neokonservativen aus Washington angeführte, US-Imperium vorsätzlich den 2. Kalten Krieg ausgelöst, in dem sowohl Rußland als auch China als größte Bedrohungen für die unipolare, globale Hegemonie der Vereinigten Staaten angenommen wird. Die selbstsüchtigen Neokonservativen sind als Marionetten der Globalisten unwillig die Macht auf dieser Welt zu teilen, und gefährden daher alles Leben auf dem Planeten mit dem möglichen Ausbruchs eines nuklearen 3. Weltkriegs. Die Menschheit ist verdammt, denn Frieden und Stabilität sind ganz deutlich keine Ziele des US-Imperiums.

In dieser Woche wird in Griechenland eine 45 Milliarden Dollar Ivestition, die in eine weitere Pipeline-Route – die Trans Adriatic Pipeline (TAP) – fließt, vom griechischen Verkehrsminister, Beamten des VS-Außenministeriums und Vertretern der Türkei, Italiens, Bulgariens und Albaniens für die für Anfang 2020 geplante Lieferung aserbaidschanischen Gases aus der Taufe gehoben. Nur zur Darstellung der bevorzugten Bedeutung des Abschneidens Rußlands von seinem wichtigsten Exportpartner, Europa, durch aserbaidschanisches Gas und Öl, ist dieses multinationale Projekt die größte jemals getätigte Auslandsinvestition Griechenlands. Das US-Imperium arbeitet am Untergang Rußlands als seinem größten Machtrivalen und weltweit größtem Gasversorger.

Vor einer Woche wurde in The National Interest, einem zweiwöchentlich erscheinenden Magazin, dessen Vorsitzender der NWO-Globalist Henry Kissinger ist, ein Propagandabericht mit dem Titel "Der gefrorene Krieg, der den globalen Energiefluß bedroht" vorgestellt, der die armenische Bevölkerung in Nagorny-Karabach (auch als Bergkarabach bekannt / Anm. d. Übers.) als räuberische Aggressoren darstellt, die seit dem 2. April 256 aserbaidschanische Heimatdörfer, einschließlich 58 weiterer, nach dem Waffenstillstand vom 5. April, zerstört sowie Kraftwerksexplosionen verursacht haben sollen, die zum Stromausfall in 20 aserbaidschanischen Grenzorten führten. Der tendenziöse Artikel verzerrt die Armenier der Republik Armenien ebenso wie die von Nagorny-Karabach zu einer Bedrohung westlicher Interessen, während am 2. April tatsächlich Aserbaidschans Streitkräfte mitten in der Nacht einen Überraschungsangriff auf die historische Stadt Arzach verübten, die über Jahrhunderte zu Armenien gehörte, lange bevor die Aserbaidschaner überhaupt ein Volk oder eine Nation gewesen sind.

Nach der Teile und Herrsche Strategie gewährte Stalin mit der Genehmigung Lenins Aserbaidschan die zu 98% von Armeniern bevölkerte Region von Negorny Karabach und andere armenische Enklaven wie Nakhchivan. Kurz vor dem Zerfall der Sowjetunion, als die außerstaatlichen Republiken Armenien und Aserbaidschan beide die Unabhängigkeit von Rußland anstrebten, stimmten die Armenier, deren Bevölkerungsanteil in Nagorny-Karabach 1988 85% betrug, in einem Referendum im Jahr 1991 für die Unabhängigkeit, was dann zu dem umfassenden aserbaidshanisch-armenischen Krieg führte. Der Konflikt in Nagorny-Karabach, der tatsächlich 1988 begonnen hat und dann zu dem regelrechten Krieg zwischen 1991 und 1994 eskalierte, hatte 30.000 Tote und einen Sieg der Armenier bei der Verteidigung ihrer historischen Heimat zur Folge.

Und seitdem die Russen 1994 den Waffenstillstand und die Waffenstillstandslinie ausgehandelt haben, fanden dort nahezu täglich Grenzscharmützel, und Mörser- sowie Raketenangriffe statt, meist von den rachedurstigen Barbaren an der Grenze - den aserbaidschanischen Streitkräften. Die Armenier, die ihre Heimat bewahren, haben, außer zur Selbstverteidigung, wenig Motivation die Aserbaidschaner anzugreifen, während die Aserbaidschaner glauben, daß die Armenier aus Karabach ihr Land gestohlen haben und sie haben beschlossen es zurückzubekommen, mit allen nötigen gewaltsamen Mitteln. Somit sollte, bei aller historischen Gerechtigkeit für die souveräne armenische Bevölkerung, deren christliche Kirchen in Arzach sich bis ins 5 Jhrd. nachweisen lassen, diese Enklave rechtmäßig den Armeniern und Armenien gehören.

Aber der pro westliche Standpunkt in dem Artikel von The National Interest befeuert, bei all den Investitionen für die Ölversorgung Europas aus Baku,  Propagandalügen und einen Informationskrieg, die in den vergangenen Jahren aufgebaut worden sind. Der Autor des Artikels, ein aserbaidschanischer Energie-Analyst, beschreibt die "armenischen Besatzer von Aserbaidschans lange angefochtenem Territorium" als den wiederholten Aggressor und impliziert, daß ein vom Westen geführter Krieg gegen Nagorny-Karabach nicht nur die besten nationalen Interessen Aserbaidschans vertreten würde, sondern, hinsichtlich der Energie-Investitionen, auch die besten Interessen der Vereinigten Staaten und Europas.

Als der oben genannte und von einem aserbaidschanischen Vertreter der Erdöl- und Gasindustrie geschriebene Artikel am 10. Mai bei The National Interest veröffentlicht wurde, erschien am exakt selben Tag die Arbeit eines anderen armenischen Schreiberlings in demselben Journal mit dem Titel "Nagorny-Karabach ist nicht umstrittenes Territorium – Es ist besetzt". Dieser Artikel wurde ebenso von einem aserbaidschanischen Nationalisten geschrieben, der ehemals im Verteidigungsministerium von Aserbaidschan beschäftigt war.

The National Interest scheint offensichtlich an Big Oil ineressiert zu sein, was erklärt warum der anti-armenische westliche Medien-Blitzkrieg gewählt wurde um alle Berichte über aserbaidschanische Gräueltaten gegen armenische Zivilisten in Nagorny-Karabach während der ersten Aprilwoche auszublenden. Bei den wenigen Medienkanälen, die über den militärischen Konflikt berichteten, schrieb ich eine Serie von Artikeln, die auf Augenzeugenberichten aus dem Kriegsgebiet basieren und bei Global Research, Lew Rockwell und Sott.net veröffentlicht wurden. Buchstäblich kein Mainstream-Medium berichtete wahrheitsgetreu über die aserbaidschanische Invasion von Arzach. Anstatt die Verteidigungskräfte von Nagorny-Karabach als Armenier bei der Verteidigung ihrer historischen Heimat darzustellen, beschrieben westliche Medien sie als "Besatzungskräfte" oder "Separatisten", vermieden jede Mißbilligung der offenkundigen aserbaidschanischen Aggression durch Invasionstruppen und berichteten stattdessen, daß beide Seiten sich an dem schlimmsten Gewaltausbruch seit 22 Jahren gegenseitig beschuldigten.

Da trotz dieser Flut an verlogenen Falschdarstellungen, Halbwahrheiten und Desinformation, zunehmend lauter werdende Stimmen unter EU-Parlamentariern, und Bürgermeistern in Europa und den Vereinigten Staaten, kürzlich die Anerkennung von Arzach als Teil von Armenien forderten, hat Aserbaidschan (dem türkischen Erdogan ähnlich) diesen wachsenden Impuls fiebrig mit dem Versenken von Millionen Dollar in eine große Werbekampagne gekontert, in der es die westlichen Medien für die Dämonisierung der Armenier als Schuldige effektiv nutzte. Trotz all der faustdicken Lügen und Propaganda können Forderungen nach Wahrheit und Gerechtigkeit nicht zum Schweigen gebracht werden. Nur zwei Tage vor dem aserbaidschanischen Einmarsch in Nagorny-Karabach hat Hawaii, als siebter Staat in Amerika, nach Georgia, Lousiana, Kalifornien, Massachusetts, Rhode Island und Maine Arzach formell als unabhängigen Staat anerkannt

Wir haben diese exakt gleiche Wiederholung vor jedem von dem US-Imperium gewollten Krieg beobachtet. Die Rhetorik und Lügen werden hochgefahren und enden in konzentriertem Tam Tam, so wie die PR-Kampagne der Neokonservativen dazu benutzt wurde um die Irak-Invasion von 2003 zu verkaufen, die auf dem Paket von Lügen über Massenvernichtungswaffen beruhte und Saddam nicht existierende Nuklearwaffen und Terrorismus unterstellte, während in Wahrheit die Al Quaida eine US-CIA Erfindung war, die zu dem 9/11 Inside Job führte weil das PNAC ein Ende beabsichtige, das sich "endloser Krieg gegen Terror" nannte, dem der Patriot Act folgte sowie der National Defense Authorisation Act, der die amerikanischen Bürger alljährlich zu Hause ihrer konstitutionellen Freiheiten beraubt. Ein Jahrzehnt später wurde von den Vereinigten Staaten wieder eine neue und verbesserte Terroristen-Marke erfunden, und als ISIS im Geheimen bewaffnet, finanziert und unterstützt, um für das Imperium einen Regime-Change-Stellvertreterkrieg in Syrien zu führen, der sich ausweitet und die Region weit über den gesamten Mittleren Osten und Nordafrika hinaus destabilisiert. Die wahre Absicht der US-Außenpolitik besteht in der Erzeugung von Chaos und Zerstörung zu Destabilisierung der gesamten Welt. Und als solche sind die wahren Terroristen, hinter den jihadistischen Einfaltspinseln und ihren CIA-Führern, die neokonservativen Verräter in Washington und ihre globalistischen Puppenspieler!

Die US-Propagandakriegsmaschine hat immer neue Feinde erfunden. Zurückgehend auf die Briten im Unabhängigkeitskrieg (kurz nachdem sie den amerikanischen Siedlern als Verbündete geholfen hatten die Franzosen in dem französischen Krieg und den Indianerkriegen zu besiegen), haben Globalisten wie Henry Ford und die Bushes den Aufstieg Hitlers finanziert, nur um ihn zum Feind der "zivilisierten Welt" zu machen und darauf hin (kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs) den nächsten designierten Feind, den Kommunismus, dessen Revolutionsführer, Lenin, ebenso von US-Globalisten finanziert worden ist, und später Al Quaida und die Terroristen des Islamischen Staates, alldieweil sie vorsätzlich buchstäblich jeden Krieg der Vereinigten Staaten mit Operationen unter falscher Flagge begonnen haben. Es gibt ein Langzeitmuster der Benutzung und Unterstützung von Diktatoren und Terroristen in der Geschichte der Vereinigten Staaten, bis diese für die Eigeninteressen der VS nicht mehr brauchbar erscheinen und sie plötzlich absichtlich dämonisiert werden, wobei Saddam, Muamar und Putin ins Bewußtsein kommen. Osama und seine Terrorgruppe waren Verbündete in einem Stellvertreterkrieg, gegen das sowjetische Imperium in Afghanistan während der 1980er Jahre, die in den 1990ern in den Balkan verlegt worden sind um Jugoslawien zu vernichten und wurden dann am 11. September 2001 als Handlanger verwendet, die vorher im Irak (wo Al Quaida vor der Invasion von 2003 niemals existierte) erschaffen worden sind, und der Rest ist Geschichte.

Und nun wird diese neue imperialistische Runde erneut mit wiederholtem Schwachsinn beworben, wobei sich die erste christliche Nation, die Armenier, sich im Fadenkreuz des Imperiums befindet, und hiermit dem Schutz von Interessen der Erdöl- und Erdgas-Elite des Westens ebenso dient wie gegen Putin gerichteten Interessen. Die Geschichte fährt damit fort sich in einer Endlosschleife bis in die Unendlichkeit zu wiederholen, bis eine gebildete Öffentlichkeit schließlich aufwacht und aus den vergangenen Geschichtsstunden lernt, daß jeder Krieg, jeder Feind und jede ökonomische Berg und Talfahrt, einschließlich des drohenden Systemkollapses, nur vorausgeplante, sorgfältig organisierte Ereignisse sind, die von der herrschenden kriminellen Elite verübt worden sind. Als Eigentümer der weltgrößten Konzerne und des Zentralbanksystems, besitzen und kontrollieren sie auch die internationale kriminelle Kabale des Westens, die aus den Vereinten Nationen (dem vorbestimmten Vorläufer der Eine-Welt-Regierung) besteht und alle nationalen Regierungen, von denen gewiß die von Israel, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea, Europa, der Türkei und Saudi-Arabien dem US-Imperium angehören.

Und gerade nachdem der militärische Konflikt im vergangenen Monat entbrannt ist, innerhalb weniger Wochen nach dem schwierigen Waffenstillstand, der regelmäßig durch die Aserbaidschaner verletzt wurde, dauerte es nicht lange bis die Vereinigten Staaten versuchten weitere Proteste gegen Rußland zu schüren. Wenn nicht Türken oder Aserbaidschaner geloben den vor einem Jahrhundert begonnenen Völkermord an den Armeniern zu vollenden, ist es Hillarys Victoria Nuland, die bei ihren Kaukasus-Runden ihre imperialistischen Klauen in die Manipulation einer weiteren, der Ukraine ähnlichen Farbrevolution in Armenien versenkt. In Erinnerung an die "Strompreisproteste in Eriwan" im vergangenen Jahr, haben die Aasgeier des US-Außenministeriums diese vor einigen Wochen wiederbelebt. Alles um, in Form einer weiteren feindlich gesonnenen Puppe des Westens vor Rußlands Haustür, bloß einen Keil zwischen Armenien und Rußland zu treiben. Obwohl Rußland Waffen an Aserbaidschan verkauft mit denen Armenier getötet werden, wissen die Armenier, daß der vor einem Jahrhundert begonnene Genozid ohne die russischen Luftwaffen- und Militärstützpunkte, das gegenseitige Verteidigungsbündnis, die an der türkischen Grenze aufgestellten russischen Truppen einschließlich ihres S-400 Raketenabwehrsystems und der versprochenen russischen Rüstungslieferung im Wert von 200 Millionen Dollar, von den muslimischen Wölfen, die an jeder Grenze von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Wunden lecken, vollendet worden wäre.

Aserbaidschan hat, auch als Teil des anti-armenischen Lügen-Blitzkriegs, in der vergangenen Woche die Armenier beschuldigt im letzten Monat international geächtete chemische Waffen eingesetzt zu haben. Nachdem die Armenier dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte und dem internationalen Gerichtshof stichhaltige Beweise für ISIS-ähnliche Köpfungen, die auf eine starke Präsenz armenischer Jihadisten des Islamischen Staates sowie für den Beitritt von türkischen Grauen Wölfen in die aserbaidschanische Armee, welche armenischen Greisen Ohren abschneiden und Opfer erschießen, hindeuten, zur weiteren Untersuchung übergeben hat, fühlten sich die rachsüchtigen Aserbaidschaner genötigt falsche Anschuldigungen gegen armenische Soldaten zu erheben.

Die Regierung in Baku behauptet nun Phosphor-Munition auf einem Feld entdeckt zu haben. Falls diese Munition tatsächlich existiert, könnte sie von beiden Seiten für verschiedene andere Zwecke als für Brandverletzungen und zur Vergiftung eingesetzt worden sein. Anders als das US-Militär diese chemische Waffe zur Tötung von Zivilisten im irakischen Falludscha oder Israel für die Tötung von palästinensischen Zivilisten in Gaza benutzte, kann weißer Phosphor auch für Beleuchtungszwecke oder zum Schutz von Truppen eingesetzt werden. Aber nur allein die Anschuldigung, daß Armenier ihn möglicherweise gegen Aserbaidschaner eingesetzt haben könnten ist hervorragendes PR-Futter um die Armenier zu dämonisieren und ein Sieg der westlichen, armenisch-amerikanischen Erdöl-Interessen über  ihre "wachsende armenische Bedrohung". Der Council on Foreign Relations hat, als ranghöchster Architekt der Außenpolitik der Vereinigten Staaten, sichergestellt, daß der Artikel von AP, über den der Bericht über den weißen Phosphor verbreitet wurde, auf seiner Website erschien.

Bloß eine weitere betrügerische Täuschung in dem aserbaidschanischen Big Oil-Arsenal zur Diffamierung Armeniens als Gegner des US-Imperiums ist eine Dokumentation mit dem Titel "The Endless Corridor", die von dem renommierten Schauspieler Jeremy Irons erzählt und im Juni erscheinen wird, und auf den Nagorny-Karabach Krieg zurückgeht in dem die Armenier an aserbaidschanischen Zivilisten das berüchtigte "genozidale Massaker" von Chodschali begangen haben. Noch einmal, die Fakten beweisen, daß die Aserbaidschaner kaltblütig erlaubten ihre eigene Bevölkerung in einer Operation unter falscher Flagge töten zu lassen, die erstens dazu entworfen worden war sie ihrem armenischen Gegner anzuhängen und zweitens ein bequemes Täuschungsmanöver für die Amtsenthebung des ersten aserbaidschanischen Prädidenten war. Der Film hat, in Verbindung mit der von Leyla Aliyev organisierten Kampagne, "Gerechtigkeit für Chodschali", bereits die Runde bei internationalen Film-Festivals angetreten. Leyla Aliyev ist die Enkelin von Haydar Aliyev und Vizepräsidenten der nach ihm benannten Stiftung, desselben politischen Führers, der die Operation unter falscher Flagge sowie die Amtsenthebung seines Amtsvorgängers mitgestaltet hat und dessen korrupter, despotischer Sohn, einen Tag nach einem Treffen mit John Kerry, im vergangenen Monat einseitig angegriffen hat.

In Wahrheit waren die Aserbaidschaner vier Jahre vor Chodschali wiederholt in Pogrome und ethnische Säuberungen an Armeniern verwickelt, die sowohl in Nagorny-Karabach als auch in anderen aserbaidschanischen Städten gelebt haben. In dem Vorort Sumgair, 15 Meilen von Baku entfernt, hatten aserbaidschanische Agents Provocateurs im Jahr 1988 durch das Streuen falscher Gerüchte über die Ermordung von aserbaidschanischen Zivilisten durch Armenier in Nagorny-Karabach Aufstände entfacht. Gemäß sowjetischen Berichten wurden während der dreitägigen Randale 26 Armenier getötet und armenische Bewohner von Aserbaidschan wurden gezwungen in armenische Sicherheitszonen außerhalb von Aserbaidschan vertrieben. Marodierende armenische Banden erhielten die polizeiliche Erlaubnis Armenier wahllos auf offener Straße zu töten sowie in ihre Häuser einzubrechen, sie zu schlagen, zu vergewaltigen, bei lebendigem Leib zu verbrennen und die gefolterten Opfer zu verstümmeln. Was als Sugami Syndrom bezeichnet wurde, wiederholte sich immer wieder in etlichen aserbaidschanischen Städten und Ortschaften und führte zum Bergkarabachkonflikt. Angesichts ihrer gut dokumentierten Verhaltensmuster fühlten sich die Aserbaidschaner gezwungen mit ihrer eigenen Propagandaversion der Unwirklichkeit aufzuwarten um zu zeigen, daß auch Aserbaidschaner Opfer von durch Armeniern begangenen Völkermord werden können.

In den vergangenen Jahren hat die Regierung in Baku die offizielle Anerkennung des Chodschali-Massakers als armenischen Genozid an der aserbaidschanischen Zivilbevölkerung mit ihrem üppigen Erdölgeld vorangetrieben und gefördert. Ein gutes Beispiel für die fiktionale Verdrehung der Tatsachen, die versucht sich selbst als Wahrheit darzustellen liefert ein Artikel der London Post. Gegenseitige Beschuldigungen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit helfen die Aserbaidschaner von der Schuld an ihren eigenen genozidalen ethnischen Säuberungen an Armeniern zu entbinden, ähnlich wie die revisionistischen Behauptungen, nach denen im ersten Genozid an den Armeniern im letzten Jahrhundert Armenier Türken massakriert haben, dazu führen, daß die Türkei sich bis heute weigert ihn zuzugeben. Daß diese letzte fingierte Dokumentation gerade jetzt erscheint, beabsichtigt die strategische Einnahme der Herzen und Köpfe im Gericht der weltweiten öffentlichen Meinung, um Armenien zum neuen, geschmähten Gegner der Erdöl-gesteuerten aserbaidschanisch-türkischen, westlichen Kampagne zu machen, welche die Bühne für einen neuen von Westen unterstützten Stellvertreterkrieg gegen sowohl die Republik Armenien als auch gegen die "illegitime" Republik Nagorny-Karabach bereitet, in noch einem anderen Krieg, der sich gegen Putins Rußland richtet.

Überwältigende Beweise deuten darauf hin, daß der derzeitige, extrem korrupte, ruchlose und betrügerische aserbaidschanische Präsident, Ilham Alijew, der sein repressives Regime, welches zu den weltweit schlimmsten Menschenrechtsverletzern zählt, von seinem Vater Heydar geerbt hat, nur von den Lügen, die die Falschdarstellung des "Chodschali-Massakers" wiederbeleben, profitiert hat. Aserbaidschans Inszenierung des Ereignisses unter falscher Flagge, das kurz vor Mitternacht des 25. Februars 1992 begann, spielte eine große Rolle bei der Amtsenthebung des ersten Präsidenten von Aserbaidschan und zwang diesen unter Lebensgefahr in sein russisches Exil zu gehen, und es ermöglichte Heydar Alijew nur ein Jahr später die komfortable Sicherung der diktatorischen Herrschaft seiner Familie. Journalisten und Photographen, die das inszenierte Verbrechen unmittelbar verfolgten und es wagten die Wahrheit über die tatsächlichen Ereignisse in Chodschali zu berichten, wurden alle systematisch hingerichtet um sicherzustellen, daß die erlogene, falsche offizielle Darstellung weiterhin und bis zum heutigen Tag propagiert und für Propagandazwecke genutzt wurde. Dies ist ein sehr altes, wiederholt wiederkehrendes Muster mörderischer Despoten, welche die Wahrheit ebenso verschweigen wie ihre Gegner zum Schweigen bringen, ähnlich der finsteren Rolle von Lyndon B. Johnson als Verschwörer bei der Ermordung John F. Kennedys und der langen Liste von einst engen Vertrauten, die von der kriminellen Bush-Clinton-Kabale ermordet worden sind. Die blutige Menschheitsgeschichte auf der Erde wurde von jeher von bösen, machthungrigen, psychopathischen Führern gestaltet, die, zum Erhalt ihrer Macht, als bedrohlich erkannte Rivalen ermordeten.

Die Fakten hinter Chodschali sind folgende. Die aserbaidschanischen Ortschaften Chodschali und Şuşa waren militärische Hauptquartiere der bewaffneten Streitkräfte Armeniens, die innerhalb Nagorny-Karabachs operierten. Die Bevölkerung von Chodschali bestand mehrheitlich aus meschetischen Türken, die sich während der Sowjetzeit dort angesiedelt hatten. Die aserbaidschanischen Streitkräfte hatten den einzigen Flughafen von Nagorny-Karabach blockiert, der sich ebenfalls in Chodschali  befand und die 10 Kilometer entfernte Hauptstadt von Nagorny-Karabach, Stepanakert, von der Versorgung mit Lebensmitteln, Treibstoff und medizinischen Gütern abgeschnitten. Nach dem monatelangen Artilleriebeschuß von Stepanakert, bei dem bis zum Oktober 1991 Hunderte armenischer Zivilisten ums Leben kamen, war die aserbaidschanische Armee auf dem Weg in das nächstgelegene Dorf vor Stepanakert. Die armenischen Verteidigungskräfte wußten, daß sie, zur Vermeidung einer entscheidenden Niederlage für die Armenier von Nagorny-Karabach, die aserbaidschanische Armee in Chodschali bekämpfen mußten um die  aserbaidschanische Blockade zu brechen und die zunehmende Bedrohung ihrer Hauptstadt zu vereiteln. Also warnten die armenischen Truppen die Bewohner von Chodschali ganze zehn Tage lang über Lautsprecherdurchsagen vor dem bevorstehenden Angriff. Das wurde unabhängig sowohl von Russen als auch auch von überlebenden meschetisch-türkischen Dorfbewohnern bestätigt. Dennoch hatte das aserbaidschanische Militär die Sicherheit der Zivilisten in Chodschali nicht durch deren Evakuierung aus der Stadt sichergestellt. Die armenischen Truppen hatten einen sicheren Korridor für die Ausreise der Zivilisten des Ortes erweitert, den jedoch nur wenige in Anspruch nahmen.

Nach ihrer ausreichend angemessenen, dringenden Warnung griffen die armenischen Soldaten die Ortschaft dann in der Nacht des 25. Februars an. Die aserbaidschanischen Soldaten benutzten die Zivilbevölkerung bei ihrer Flucht als menschliche Schutzschilde. Augenzeugen dokumentierten auch, daß aserbaidschanische Truppen auf ihre eigenen Bürger geschossen haben, die in jener Nacht hektisch versuchten durch den sicheren Fluchtkorridor zu entkommen. Obwohl die Armenier die aserbaidschanische Schlagkraft erfolgreich neutralisiert hatten, verblieb die Ortschaft für die kommenden Monate unter aserbaidschanischer Kontrolle. Am Tag nach der Schlacht in Chodschali veröffentlichte das aserbaidschanische Innenministerium die Zahl von 100 Todesopfern. Aber schon bald darauf, Anfang März 1992, begannen die aserbaidschanischen Behörden die Zahl grob auf über 1000 Tote zu erweitern. Ohne jedwede Untersuchung oder die Beachtung von durchgesickerten armenischen Berichten, sensationalisierte die westliche Presse das Ereignis unter falscher Flagge, was dann die Regierung in Baku auf die Idee brachte es zu einem Massaker und Genozid zu erklären, einschließlich weiterer falscher Anschuldigungen über die Verstümmlung toter Körper durch armenische Soldaten.

Allerdings fiel einem tschechischen Journalisten, der am 29. Februar und am 2. März Videos von den Verstorbenen betrachtete auf, daß das letztere Video skalpierte Körper zeigte. Als der ehemalige aserbaidschanische Präsident, während eines Interviews des tschechischen Journalisten, im April 1992 hiervon erfuhr, behauptete er, daß seine von Papa Alijew geführten politischen Gegner das Chodschali-Massaker "organisiert" hatten um seinen Rücktritt zu erzwingen. Außerdem wurde der tschechische Journalist bald darauf ermordet. Der aserbaidschanische Menschenrechtsaktivist, Ari Yunusof, schrieb im Juli 1992 in einer aserbaidschanischen Zeitung: "Die Stadt und ihre Einwohner wurden vorsätzlich für ein politisches Ziel geopfert", und verwies darauf, daß die Gegner des Präsidenten dessen Karriere ruinierten wollten.

Die geschätzten Zahlen der zivilen Opfer weichen sehr voneinander ab. Die Zahl  der Armenier beläuft sich auf nur sieben Getötete und die Armenier haben den aserbaidschanischen Kräften bereits am folgenden Tag den Zugang zu den Toten gestattet. Zwei aserbaidschanische Journalisten zählten aus einem Helikopter heraus nicht mehr als 60 getötete Zivilisten. Die unabhängige Gruppe, Helisinki Watch, veröffentlichte eine auf einem Parlamentsbericht aus Baku basierende Liste mit einer Gesamtzahl von 181 aserbaidschanisch-türkischen Opfern mit 130 männlichen und 51 weiblichen Toten unter denen sich 13 Kinder befanden.

Die Lügen über Chodschali wurden dann, nur knapp eineinhalb Monate später, zur Rechtfertigung der Rache unter Vortäuschung falscher Tatsachen, für weitere ethnische Säuberungs-Kampagnen von Aserbaidschanern an Zivilisten benutzt, die im April 1992 in dem armenischen Dorf Maragha begannen. Kurz nach den Greueltaten trafen Ermittler der Spurensicherung auf immer noch unter Schock stehende Zivilisten vor ihren schwelenden Häusern und entdeckten abgesägte menschliche Köpfe und verkohlte Überreste von Wirbelsäulen wo Opfer unter den Augen ihrer Familien bei lebendigem Leib verbrannt worden waren. Der Tod von 45 Zivilisten galt als gesichert und weitere 100 wurden vermißt. Dennoch wurden diese gut dokumentierte Greuel (anders als die Inszenierung in Chodschali) niemals von der westlichen Presse veröffentlicht. Ironischer- und unglaublicherweise glänzten die westlichen Medien ein Jahr vor dem 25. Jubiläum dieser Horrorshow wieder mit strategischer Abwesenheit bei Berichten über weitere, von der nächsten Generation aserbaidschanischer Soldaten, Terrormilizen und türkischen Grauen Wölfen, abgesägte Köpfe von Armeniern.

Es ein wiederkehrendes déjà vu. Die, von Aserbaidschan angeschobenen und von der gesamten westlichen Presse aufgeblasenen wahrheitsverschleiernden Lügen, die geschaffen wurden um Armenier für Grausamkeiten zu beschuldigen, die sie nie begangen haben, führten in folgenden Jahren zum Erreichen allerlei politischer Ziele, während die ethnischen Säuberungen von Maragha und Sumgait weiterhin begraben bleiben und von den Nachrichtenagenturen der sechs, sich im Besitz von Oligarchen befindlichen, Mega-Medienkonzerne kaum erwähnt werden. Wo Ölkonzerne und Korruption den Tagesablauf bestimmen, ist die Antwort auf die  Frage nach dem Warum nicht schwer zu finden. Und aus diesem Grund überrascht es nicht, daß Obama an jedem 24. April das G-Wort nicht aussprechen kann, da es auch die VS-israelisch-türkische kriminelle Kabale es an diesem Tage niemals ausspricht.

Ebenso wie der anstehenden Propagandafilm, der die Armenier in ein negatives blutrünstiges Licht rückt, sind auch andere Ereignisse durchsichtige, politisierte Veranstaltungen, die dieselbe offene Voreingenommenheit gegen die Armenier widerspiegeln. Nehmen wir die jüngste Affaire beim Eurovision song contest, der angeblich ein Talentwettbewerb für nationale Künstler ist. Als die armenische Teilnehmerin nach ihrer Darbietung die Flagge der Republik Nagorny-Karabach geschwenkt hat, ist Armenien umgehend von dem Wettbewerb disqualifiziert worden (Das stimmt nicht ganz, auch wenn es noch Konsequenzen haben wird / Anm. d. Übers.). Inzwischen hat die Gewinnerin, die eine ukrainische Tartarin ist, am vergangenen Samstag in Stockholm die Ballade "1944" über die Deportationen der Krim unter dem Sowjetdiktator Stalin gesungen, als ein moderner Schlag gegen Putin wegen seiner "Aggression", um die Entscheidung der ethnisch russischen Einwohner der Krim, sich Rußland wieder anzuschließen und wie ihre Vorfahren seit dem 18 Jhrd. russische Staatsbürger zu sein, durch Zustimmung zurückzufordern. Die Ukraine wurde nur zu einer separaten, souveränen Nation, weil der aus der Ukraine stammende Generalsekretär Chruschtschow der Ukraine in den 1950-er Jahren, als Gefälligkeit für seine Heimat die Unabhängigkeit gewährte. Trotz ihres anti-russischen Liedes predigte die Eurovision-Gewinnerin, als sie die Trophäe geltend machte, ausschließlich "Frieden und Liebe" für alle Menschen. In der Tat, während die armenische Sängerin gesperrt und für ihr unpopuläres Statement durch den Dreck gezogen worden ist, wurde die Siegerin gelobt und für das ihre ausgezeichnet, während ein anderer Freund des US-Imperiums, die Sängerin des erdölreichen Aserbaidschans unter den Finalisten ebenfalls hoch plaziert war. Die übermäßige Verlogenheit des Westens ist sogar in "unpolitischen" Bereichen wie der Kunst von Grund auf verdorben, vereinnahmt und korrupt. Am letzten Wochenende war "etwas faul (nicht) im Staate Dänemark" aber in Schweden.

 In einem verwandten Bereich, in der konkurrierenden Welt des Sports, wurde ein vor einigen Tagen in der Ukraine ausgetragener Kung Fu-Kampfsportwettbewerb schwer gezeichnet, als die Athleten, schlecht verlieren könnenden aserbaidschanische Erwachsenen unterstützt worden sind, von einem 12-jährigen Jungen aus Nagorny-Karabach besiegt worden sind. Sein aserbaidschanischer Gegner, der gerade einen zweiten Kampf im Halbfinale gegen einen Armenier verloren hatte, kämpfte nach dem Ertönen der Glocke weiter, was eine Schlägerei auslöste, welche von 30 aserbaidschanischen Männern verursacht worden ist, die aggressiv in den Ring gesprungen waren. Elf Armenier und sogar der Präsident des europäischen Kung Fu Verbandes schritten in das Kampfgeschehen ein um den armenischen Sieger zu verteidigen. Bei der gewaltsamen Aggression der beschämend schlechten Verlierer, die in einem Video aufgezeichnet worden ist, wurden während der folgenden Schlägerei mehrere, einschließlich des Verbandspräsidenten, Männer verletzt.

Dieses Debakel aus der derzeitigen Welt des Sports ist eine passende Metapher für den aserbaidschanisch-armenischen Konflikt. Den Armeniern, die ihre Heimat im Nagorny-Karabach- Konflikt verteidigten, ist es, trotz ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit von 3:1 dennoch gelungen den Krieg zu gewinnen. 20.000 Armeniern (8.000 davon aus Armenien) haben sich gegen insgesamt 64.000 Kombattanten durchgesetzt, die nicht nur aus Armeniern bestanden, sondern auch aus Türken, Afghanen und Tschechen. Und während des 4-Tage Krieges im vergangenen Monat wurde die aserbaidschanische Invasion, deren ursprüngliche Gewinne auf Anhöhen innerhalb Nagorny-Karabachs zwei Tage später an die sich verteidigenden Armenier verloren gingen, erfolgreich vereitelt, was Alijew veranlaßte großmütig einen Waffenstillstand zu fordern, nachdem er fälschlich behauptete, daß seine Streitkräfte von Armeiern angegriffen worden waren. Das war ein deutlich zu erkennender, hinterlistiger Propagandakrieg, der die weltweite öffentliche Meinung gegen die Armenier richten sollte. Und entsprechend seines betrügerischen Charakters, haben Alijews Truppen ihre Kämpfe intensiviert, anstatt die Waffen tatsächlich ruhen zu lassen.

Immer wieder haben die Armenier ihre moralische Überlegenheit siegreich unter Beweis gestellt und haben sich bei ihren lebensbedrohlichen Herausforderungen im Überlebenskampf, angesichts der unbarmherzigen türkisch-aserbaidschanischen ethnischen Umwälzungen stets gegen den Genozid ihrer kriegsführenden, gewaltsamen, feindlichen muslimischen Nachbarn verteidigt. Und das Beunruhigende daran ist, daß die Wahrheit wieder einmal weitgehend auf der Strecke geblieben und von dem allmächtigen Dollar verschleiert worden ist. Die Baku-Erdöl-Investoren haben sich mit den korrupten Aserbaidschanern dazu verschworen weitere Gründe für noch mehr Krieg gegen den jüngsten designierten Feind, die Armenier, zu schaffen und nicht für irgendein Fehlverhalten der Armenier, sondern schlicht für ihre Existenz dort, wo sie seit über tausend Jahren lebten. Aber sie sind abgehärtete, zähe und einfallsreiche Überlebenskünstler, die sich weigern sich wie das letzte Opferlamm zu unterwerfen, wobei sḱrupellose amerikanische und europäische Investoren gemeinsam mit den blutdürstigen Neokonservativen des Imperiums zu ihren Lasten Milliardenprofite generieren können, während Rußland als Weltmacht geschwächt wird.

Schließlich ist es an der Zeit für die Wahrheit sich durchzusetzen und die Bösen für ihre fortgesetzten Verbrechen gegen die Menschlichkeit bloßzustellen. Mit der derzeitigen weiteren Aufstellung von Militär für einen Angriff auf Rußland an seiner Grenze könnte, wie 1941, Arzach, ähnlich dem österreichischen Erzherzog, zum nächsten Zünder werden, der den 3. Weltkrieg entfacht. In dieser späten Stunde muß die Weltbevölkerung aufstehen und den mörderischen Wahnsinn beenden, indem sie die Wahrheit als ihre Waffe benutzt um die Übeltäter bloßzustellen und sie davon abzuhalten uns alle mitzunehmen.


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Joachim Hagopian ist Absolvent von West Point und ehemaliger Offizier der US Army. Aufgrund seiner einzigartigen Erfahrung hat er hat ein Manuskript mit dem Titel, “Don’t Let The Bastards Getcha Down” verfaßt. Darin untersucht und beleuchtet er die internationalen Beziehungen der Vereinigten Staaten, Herrschaftsstrukturen und Belange der nationalen Sicherheit. Nach seinem Militärdienst hat er den Mastergrad in klinischer Psychologie erlangt und war über 25 Jahre als zugelassener Psychologe auf dem Gebiet der mentalen Gesundheit tätig. Derzeit widmet er sich dem Schreiben und betreibt einen Blog unter http://empireexposed. blogspot. com/. Auch ist Joachim regelmäßiger Autor bei Global Research, Sott.net und bei LewRockwell.com.
 


Quelle: http://empireexposed.blogspot.de/2016/05/armenians-in-crosshairs-propaganda.html


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