Mittwoch, 8. Juni 2016

Assad: Das syrische Aleppo wird zum Friedhof für Erdogans Regime

Von Veterans Today
Übersetzt von wunderhaft




Der syrische Präsident Bashar Assad

Laut dem syrischen Präsidenten ist die Eroberung Aleppos die letzte Hoffnung des Erdogan-Regimes für die "Umsetzung seines Projekts der Islamischen Bruderschaft".


BEIRUT, 7.Juni /TASS/.
Die im Nordwesten Syriens gelegene Stadt, Aleppo, wird zum Friedhof für das Regime des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, auf dem seine Träume und Hoffnungen begraben werden", sagte der syrische Präsident Bashar Assad am Dienstag vor dem Parlament des Landes.

"Als sie ihr Ziel nicht erreicht haben folgte eine offene Erklärung zur Unterstützung des Terrorismus und die Kündigung eines Abkommens zur Beendigung von Militäreinsätzen", sagte Assad. "Und wir haben gesehen wie die Zivilbevölkerung und Krankenhäuser in Aleppo angegriffen worden sind."

"Erdogans faschistisches Regime hat seine Aufmerksamkeit in Syrien auf die Zerstörung Aleppos gerichtet, und das ist die letzte Hoffnung für die Errichtung seines Projekts der Islamischen Bruderschaft", sagte Assad. "Aleppo wird zu einem Grabmal, in dem all die Träume und Hoffnungen dieses Schlächters begraben werden", sagte der syrische Präsident.

Alle Beteiligten sollten sich an dem Friedensprozeß beteiligen

Assad hat alle an dem Konflikt beteiligten Parteien aufgefordert die Waffen niederzulegen und sich dem Friedensprozeß anzuschließen.

"Ich fordere alle bewaffneten Kräfte, unabhängig von ihren Absichten, dazu auf sich dem Aussöhnungsprozeß im Lande anzuschließen, der schon vor einigen Jahre begonnen und einen neuen Impuls erhalten hat.", sagte der Präsident den Gesetzgebern.

Die Syrer haben keine andere Wahl als den Sieg über den Terrorismus zu erringen, sagte er. "Ohne einen solchen Sieg haben wir und unsere Kinder keine Gegenwart oder Zukunft" sagte der Präsident.

Er fügte hinzu, daß dies jedoch nicht die Aufgabe des politischen Fortschritts in Syrien bedeute.

"Wir setzen die Arbeit auf der politischen Ebene fort, und nun gibt es die Möglichkeit in dieser Hinsicht erfolgreich zu sein", sagte Assad.

Der syrische Präsident betonte, daß " die offizielle Ebene ebenso wie alle Syrer den großen Wunsch haben, zur Rettung des Landes, das Blutvergießen zu beenden.

Damaskus beharrt auf die Teilnahme aller Oppositionsgruppen bei Syrien-Gesprächen

Der Präsident dankte Rußland, China und dem libanesischen Widerstand für ihre Uterstützung.

"Die Bekämpfung des Terrorismus ist unumgänglich, weil es Länder wie Rußland, den Iran und China gibt, die das syrische Volk unterstützen und auf der Seite der Wahrheit und jener stehen, die unterdrückt werden."

"Ich danke ihnen für die feste Haltung uns gegenüber. Diese Staaten geben ihre Prinzipien nicht auf und versuchen seit je her das freie Selbstbestimmungsrecht der Völker zu unterstützen," sagte Assad.

Die Gespräche dürfen die Verfassung nicht verletzen.

Damaskus beteiligt sich an keinen Gesprächen, die unter Verletzung der in der Verfassung vereinbarten Prinzipien geführt werden, sagte Assad.

"Es wurden Terrorpläne zur völligen Beschlagnahme Syriens geschmiedet, neben Plänen zur Zerstörung der Grundlage unseres Staates, der Verfassung, die durch eine auf konfessioneller Trennung basierten Verfassung ersetzt werden sollte, was die Söhne eines Mutterlandes zu Gegnern und Feinden macht", sagte der syrische Präsident.

"Wir werden uns an keinerlei Gesprächen beteiligen, welche die Prinzipien der Verfassung verletzen, und wir werden den Staaten, die den Terrorismus fördern, nicht erlauben Syrien in einen Abgrund zu stürzen und werden unseren Kampf gegen der Terrorismus bis zu seiner völligen Vernichtung fortsetzen" sagte Assad.

Laut Assad "haben internationale Konflikte regionale Konflikte verursacht, welche die gesamte Region und besonders Syrien betreffen".

"Die Welt wurde Zeuge von internationalen Konflikten zwischen Ländern, die ihre Souveränität und Unabhängigkeit erhalten wollen und anderen Ländern, welche die Interessen Dritter verfolgen, selbst auf Kosten des Wohls ihres eigenen Volkes, sagte Assad.

Der syrische Präsident sagte auch, daß er überzeugt davon sei, daß "der interkonfessionelle Krieg in Syrien tot sei, selbst wenn einige versuchten ihn wiederzubeleben" und Terroranschläge "werden nicht in der Lage sein einen Bruch des syrischen Volkes zu verursachen."

Kurdische Stellvertreter sagen, daß die kurdische Föderalisierung ein Schritt zur Lösung der Syrien-Krise sei

Als Kommentar zu den Friedensgesprächen sagte Assad, daß diese Verhandlungen "tatsächlich noch nicht begonnen haben" während Damaskus "bisher noch keine Antwort auf das Dokument erhalten habe, das unter den alleinigen Prinzipien der Verfassung für den Verhandlungsprozeß vorgelegt worden sei".

Assad sagte auch, daß die internationale Gemeinschaft nicht erwartet hatte, daß das syrische Volk aktiv an den Parlamentswahlen teilnehmen würde.

"Das waren keine gewöhnlichen Parlamentswahlen, und sie fanden unter schwierigen Umständen statt, aber das syrische Volk hat die Welt erneut mit seiner beispiellosen Teilnahme an ihnen erstaunt und seine Vertreter gewählt", sagte Assad. Der syrische Volksrat traf sich, nach den Wahlen vom 13. April, am Montag zum ersten Mal zu der neuen Versammlung. Der legislativen Praxis folgend, eröffnete der älteste Stellvertreter die erste Sitzung. Später wählten die Gesetzgeber Hadiyeh Khalaf zur ersten weiblichen Sprecherin in der Parlamentsgeschichte.

Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/06/07/assad-syrias-aleppo-to-become-graveyard-for-erdogans-regime/




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