Donnerstag, 9. Juni 2016

"Demokratie ist pure Phantasie": Trump gegen Clinton im November

Von Stephen Lendman
Übersetzt von wunderhaft


8. Juni 2016
Es ist vorbei – bis auf die Obduktionen. Trump und Clinton sind die mutmaßlichen Kandidaten ihrer Parteien. Im November haben die Wähler die Wahl zwischen dem Tod durch den Strang oder durch Erschießen.

Demokratie ist pure Phantasie. Nichts was tatsächlich existiert. Trump war der letzte übriggebliebene republikanische Kandidat, nachdem alle anderen ausgeschieden sind. Eine merkwürdige Wahl, ein Überraschungssieger, der trotz seiner Ablehnung durch die Parteibosse gewann.

Die demokratischen Machthaber wählten Clinton bevor die Zeit des Wahlkampfs begonnen hat. Das Rennen war schon vor dem Start entschieden.

Im November haben die Wähler die Wahl zwischen einem rassistischen Milliardär und Demagogen aus der üblicherweise schmutzigen Geschäftswelt und einer ruchlosen, gefährlichen, neokonservativen Gaunerin, einer Kriegsverbrecherin und von der Wall Street instrumentalisierten weiblichem Teufel – die faschistische Herrschaft obsiegt in jedem Fall.

Beide Kandidaten repräsentieren das pure Böse. Die Macht des Duopoly, die ausschließlich Geldinteressen dient und das öffentliche Interesse zunehmend ignoriert, ist Veranstalter.

Die Wahlen in den Vereinigten Staaten sind absurd, undemokratisch und nach allen Standards illegitim. Die Ergebnisse sind vorherbestimmt und "dirty business as usual" gewinnt immer.

Wählen ist Zeitverschwendung. Bleiben Sie am Wahltag zu Hause. Vier weitere Jahre imperialer Kriege sind uns gewiß.

So begünstigt die Politik ausschließlich Vermögende, die Mächtigen und Privilegierten, während die soziale Gerechtigkeit rasch verschwindet und fundamentale Freiheiten zu ihrer Vernichtung auf dem Hackblock verbleiben und durch die Härte des Polizeistaats ersetzt werden.

Clinton hat am Dienstag einen großen Sieg errungen, namentlich in Kalifornien und New Jersy. Es folgten durchmischte Mitteilungen von Sanders.

Einerseits versprach er bei der Versammlung im Juli zu kämpfen, andererseits sagte er, daß er am Mittwoch nach Vermont zurückkehre um seine Optionen zu "beurteilen".

Am Donnerstag will er sich mit Obama im Weißen Haus treffen. Wenn ein Schuldanerkenntnis folgt und er Clinton befürwortet – unterstützt er, wogegen er sich eingesetzt hat, betrügt seine Unterstützer und zeigt, daß sein stumpfer Populismus nur verlogene, leere Rhetorik war!

Er arbeitete seine gesamte politische Karriere hindurch auf diese Weise – er sagt das eine und tut das andere und zeigt, daß er mehr Opportunist als Populist ist, nur ein weiterer, allein von Eigennutz getriebener, schmutziger Politiker.

In jedem Wahlzyklus bekommen die Amerikaner die beste Demokratie, die für Geld zu kaufen ist, und die ausschließlich den Mächtigen und Privilegierten dient.

Die einzige Lösung ist eine gewaltfreie Revolution. Wählen ändert nichts.

*******

Stephen Lendman lebt in Chicago. Er ist unter lendmanstephen@sbcglobal.net erreichbar. Sein neues Buch, dessen Herausgeber und Mitwirkender er ist, trägt den Titel: “Flashpoint in Ukraine: US Drive for Hegemony Risks WW III.” (etwa: Krisenherd in der Ukraine: Mit Hegemoniebestrebungen riskieren die VS den 3. Weltkrieg / Anm. d. Übers.). Besuchen Sie sein Blog auf http://sjlendman.blogspot.de/.
His new book as editor and contributor is titled “Flashpoint in Ukraine: US Drive for Hegemony Risks WW III.” http://www.claritypress.com/LendmanIII.html Visit his blog site at sjlendman.blogspot.com. 


Quelle: http://www.globalresearch.ca/democracy-is-pure-fantasy-trump-vs-clinton-in-november/5529700



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Kommentare:

  1. Das ist ja längst nicht das einzige Problem, sondern das gesamte Justizwesen ist korrupt, oder wenn einer nicht korrupt ist, wird er umgebracht. Was ist mit dem FBI?? Der hat doch längst Beweise gegen die Hexe, tut aber nichts.
    Wären die gesellschaftlichen Institutionen funktionsfähig, wäre dies Weib längst auf dem Müllhaufen gescheiterter Politiker gelandet.

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    1. Das FBI wollte seine Strafermittlungen gegen Clinton schon Ende Oktober abgeschlossen haben, mußte sich jedoch erst durch den oft hoch brisanten Inhalt der von Clinton zunächst gelöschten, wiederhergestellten E-Mails arbeiten. Vor kurzem hat der Chef des FBI angekündigt die gewonnenen Daten mit einer Empfehlung für ein Strafverfahren gegen Clinton an die Generalstaatsanwältin zu übergeben, die dann entscheidet ob und gegen welche Straftaten sie ein Verfahren gegen die ehemalige Außenministerin und derzeitige Präsidentschaftskandidatin eröffnen wird.

      Hier ein interessanter Beitrag dazu:
      http://wunderhaft.blogspot.de/2016/06/hillary-clinton-wegen-vorwurfen-der.html

      Bedauerlich ist, daß die Mehrzahl der Amerikaner wie auch der Deutschen schlicht keine Ahnung von den wahren Machtverhältnissen sowie ihren Abläufen und Zusammenhängen hat und auch gar kein Interesse daran zu haben scheint sie sich anzueignen. Und so können sich diese Menschen die Verkommenheit vieler Spitzenpolitiker nicht annähernd vorstellen und belegen alle, die sie darauf hinweisen mit dem Totschlagbegriff, "Verschwörungstheoretiker". Und auch das ohne zu wissen woher dieser Begriff überhaupt stammt und wofür er erfunden worden ist.

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  2. Dies ist die eine Seite der Medaille. Eine weitere ist die korrumpierende Wirkung auf Wähler und Gewählte. Im Laufe von Jahrzehnten findet in beiden Gruppen eine Negativauslese statt, die einen Staat in die Überschuldung führt. Das ist nämlich das Geschäftsmodell einer Demokratie. Zentralbanken sind nur Werkzeuge für eine schleichende Ausbeutung.

    Eine Diktatur oder eine Monarchie ist preiswerter und kann sogar abhängig vom Charakter der herrschenden Klasse zugunsten eines Volkes wirken. Die Vergangenheit beweist es genauso wie die Gegenwart. Interessanterweise haben die USA sogenannte "Schurkenstaaten" definiert und durch Kriege plattgemacht, wenn sie sich dem Imperialismus der USA widersetzten. Auch demokratische Bomben zerstören und töten.

    Deshalb halte ich sowohl politische Parteien als auch Demokratie für gescheiterte Auslaufmodelle:
    http://www.dzig.de/Parteien_-_das_Auslaufmodell_aus_dem_19_Jahrhundert

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

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    1. Ja, wer meint, daß politische Parteien die Interessen der Wähler vertreten, muß schon sehr naiv sein. Die Wähler sind die einzigen die durch keine Lobby bei den eigennützigen, raffgierigen Parlamentariern der Parteien vertreten werden.
      Und diese Erkenntnis ist ja nicht mal neu. Schon Oswald Spengler schrieb Anfang des letzten Jahrhunderts in seinem Werk, "Der Untergang des Abendlandes", (den wir gerade erleben) darüber. Aber wer kennt schon Oswald Spengler?

      Und danke für den Link.

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