Freitag, 22. Juli 2016

Laut Europol gelangen Jihadisten über Griechenland, Italien und die Türkei nach Europa

Von Ian Greenhalgh
Übersetzt von wunderhaft


Statistiken von Europol bestätigen, was wir längst wissen – daß Europa sich einem gewaltigen Problem gegenübersieht, das durch die Radikalisierung eines Teils seiner muslimischen Bevölkerung hervorgerufen wird.

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21. Juli 2016, Veterans Today
Dieser Bericht von Europol verdeutlicht an Hand von Zahlen das Ausmaß der derzeitigen Islamisierung Europas und ist ein klares Indiz für den Umfang des Problems. Wir haben bereits früher über die Gefahren berichtet, welche uns durch scheinbare "Flüchtlinge", die als ehemalige ISIS-Kämpfer von Erdogan nach Europa geschickt worden sind, drohen. Hier nun eine parallele Entwicklung mit einem gravierenden Unterschied – die in Europa geborenen, durch Reisen in den Mittleren Osten radikalisierten muslimischen Jihadisten.

Egal ob durch Erdogan importiert oder hausgemacht, gefährden sie gegenwärtig offensichtlich den Frieden und die Sicherheit in Europa. Beim Betrachten der derzeit in ganz Europa schnell aufeinanderfolgenden Terroranschläge, fragen wir Europäer uns wohin das alles führen wird.

Einige betrachten die unvermeidliche Folge all dieses Chaos, das nur scheinbar islamischen Ursprungs ist, als einen von 99% der europäischen Moslems gestalteten und praktizierten Rassenkrieg zwischen den weißen, indigenen Europäern und der dort eingewanderten muslimischen Bevölkerung.

Das mag, hinsichtlich der europäischen Bevölkerung fehlenden Schußwaffen, unrealistisch sein, jedoch spüre ich deutlich, daß in Europa ein Konflikt geschürt wird, und daß die Schlachtlinien entlang einer sehr alten und sehr gefährlichen Bruchlinie verlaufen – der zwischen dem Islam und dem weißen, christlichen Europa


Laut einem am Mittwoch von Europol, der zwischenstaatlichen Agentur zur Bekämpfung von Organisierter Kriminalität, Menschenhandel und Terrorismus,  veröffentlichten Jahresbericht, waren im Jahr 2015, in dem die Europäische Union einen Rekord an Terroranschlägen verzeichnete, Griechenland, die Türkei und Italien die Haupttransitländer für in Europa geborene Islamisten.

Dem Bericht nach reisten schätzungsweise etwa 5000 Europäer zur Teilnahme am Jihad nach Syrien und in den Irak. Die, über die Türkei, die so genannte Balkan-Route und auf dem Seeweg über Griechenland und Italien, meist besuchten Regionen befanden sich unter der Kontrolle des so genannten Islamischen Staates (IS).

Die Agentur berichtete, daß der IS seit der Ausrufung seines "Kalifats" im Juni 2014 bis zum Dezember 2015 fünfzig Anschläge in 18 Ländern verübt oder angeregt hat, bei denen 1.100 Menschen getötet und 1.700 verletzt worden sind. Die meisten der Anschläge ereigneten sich im Mittleren Osten und Nord-Afrika, während Terrorzellen von Al-Qaida weiterhin in Syrien, dem Irak und anderswo aktiv sind.

Der Bericht warnte vor der erhöhten Gefahr von, durch Einzelkämpfer verübten, Terroranschlägen in Europa.

Im Jahr 2015 war die EU von 17 Anschlägen islamistischer Terroristen betroffen, in deren Folge 151 Menschen getötet und 350 verletzt worden sind – im Jahr 2014 waren es, zum Vergleich, 4 Terroranschläge.

Des weiteren hatten von den 1.077 wegen Terrorismus Inhaftierten 687 Verbindungen zu islamistischen Terrorgruppen. Die meisten Festnahmen haben im Jahr 2015 in Frankreich stattgefunden (441). Die in Den Haag ansässige Organisation hob außerdem eine starke Präsenz von Frauen unter den IS-Terroristen hervor und betonte am Beispiel der Niederlande, daß 40% der dort bekannten radikalen Islamisten Frauen sind.

Die Agentur merkte an, daß es nicht genügend Hinweise für die Annahme gibt, daß radikale Islamisten den Migranten- oder Flüchtlingsstrom ausnutzen, um nach Europa zu gelangen – obwohl sie bestätigt, daß zwei der Selbstmordattentäter der Pariser Anschläge im November letzten Jahres über Griechenland in die EU gelangt sind.

Weiterhin verwies die Agentur auf viele Fälle in denen Terroristen versuchten Europa durch die Verwendung gefälschter Reisedokumente zu erreichen.

Europol sagte auch, daß rechtsextreme Gruppen im Jahr 2015 für neun Anschläge, einschließlich einem in Griechenland, verantwortlich waren, von denen die meisten in Frankreich verübt worden sind.

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Jan Greenhalgh ist Fotograf und Historiker mit einem besonderem Interesse an Militärgeschichte und den tatsächlichen Gründen von Konflikten.

Sein Studium der Geschichte und der Medienwirtschaft haben ihm einen tiefen Einblick in den Gebrauch der Massenmedien beim Erzeugen von Konflikten in der Moderne ermöglicht.

Seine bevorzugten Studiengebiete umfassen staatlich finanzierten Terrorismus, von Medien hergestellte Realität und die Rolle von Geheimdiensten bei der Manipulation der Bevölkerung und der Wahrnehmung von Ereignissen.   
Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/07/21/europol-says-european-jihadists-transiting-via-greece-italy-and-turkey/


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1 Kommentar:

  1. Es klingt makaber,...

    der Jihad verursachte 2014 1100 Tote in Europa.
    Dem gegenüber gab es 2014 über 25.000 Verkehrstote in der EU.

    Müßte man rein rechnerisch nicht einen Krieg gegen die Autoindustrie starten?

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