Freitag, 8. Juli 2016

Medienreaktionen auf FBI-Direktor Comeys Stellungnahme zu Clintons "extremer Fahrlässigkeit"...

By Stephen Lendman / Global Research
Übersetzt von wunderhaft


7. Juli 2016
Justitia ist nicht blind. Sie arbeitet einerseits für privilegierte Gestalten wie Clinton und völlig anders für gewöhnliche Menschen.

Die Reaktion der Medien war gemischt – obwohl ihr deutlich kriminelles Verhalten eine Anklage und Bestrafung sowie die Beendigung ihrer Nominierung zur Leitfigur der Demokratischen Partei und deren Standards erfordert.

Das Gesetz der Vereinigten Staaten verlangt, daß Dokumente und andere Informationen, welche die nationale Sicherheit und Verteidigung betreffen, nicht von ihrem "ordnungsgemäßen Aufbewahrungsort" entfernt werden.

Auch dürfen sie weder manipuliert noch verändert, vernichtet, versteckt, gestohlen und fälschlich übertragen werden.

Die auf Clintons Seite stehende Redaktion der New York Times reagierte wie erwartet auf Comeys Stellungnahme und sagt, daß seine Weigerung, eine Klageerhebung zu empfehlen, "unzweifelhaft richtig" sei.

Die nackten Tatsache beweisen das Gegenteil. Comey spielt ihre Kriminalität zu nur "grober Fahrlässigkeit" herunter, behindert den Rechtsweg und macht sich damit zum Komplizen ihrer Rechtsbrüche – die Dinge werden zurechtgebastelt, um die Nominierung ihrer Partei für eine wahrscheinliche Wahl im November sicherzustellen. Eine bekannte Kriminelle als Nachfolgerin von Obama.

Die Herausgeber der Washington Post stimmen ihren Kollegen von der Times zu und nennen Comeys Folgerungen "Klang", sprechen Clinton von Vergehen frei, die zu ernst sind um sie zu ignorieren, und tun sie als schlechtes Urteilsvermögen ab.

Ähnlich die der Los Angeles Times, die herablassend "hoffen, daß diese Episode ihr eine Lektion über den Wert von Verantwortung erteilt hat" – zum Teufel mit dem Rechtsstaatsprinzip.

Die Herausgeber des Wall Street Journal waren weniger nachsichtig und schrieben "es existiert ein Standard für einen Kandidaten der Demokraten  und ein anderer für das gewöhnliche Volk".

Welch deprimierender Zustand des amerikanischen Rechtsstaats. Kein Wunder, daß so viele Wähler denken, daß Washington für die Mächtigen zusammengeschustert wurde.

Die Herausgeber der Chicago Tribune titelten "Der verdammte Freispruch des FBI" und schrieben: "Hier ist der Autoaufkleber, den Sie nicht sehen werden: ´Clinton in ´16 – Weil keine Anklagepunkte empfohlen wurden."

Hillary verletzte die Regeln des Außenministeriums und kodifiziertes Recht der Vereinigten Staaten – das sind ernsthafte Straftaten. "Würden die Amerikaner ihr als Präsidentin vertrauen?" fragten die die Herausgeber der Tribune.

Werden sie eine offenbar Kriminelle wählen – eine neokonservative, wucherische mit dem Finger am nuklearen Abzug, den sie vielleicht erpicht ist zu ziehen?

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Stephen Lendman lebt in Chicago und ist unter lendmanstephen[at]sbcglobal.net erreichbar.

Sein neues Buch, dessen Herausgeber und Mitwirkender er ist, trägt den Titel: 
“Flashpoint in Ukraine: US Drive for Hegemony Risks WW III.”

http://www.claritypress.com/LendmanIII.html

Besuchen Sie seinen Blog hier: sjlendman.blogspot.com.

Hören Sie seine hochaktuellen Dikussionen mit unterschiedlichen Gästen bei Progressive Radio News Hour auf dem Progressive Radio Network.


Quelle: http://www.globalresearch.ca/media-react-to-fbi-director-comey-on-clintons-extreme-carelessness/5534608


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