Freitag, 1. Juli 2016

ZUFALL? US-Außenministerium warnte am Vortag des Anschlags in Istanbul vor Reisen in die Türkei

Von Vanessa Beeley / 21st Century Wire
Übersetzt von wunderhaft




30. Juni 2016
Der Sprecher des US-Außenministeriums, Mark Toner, bezeichnete die am Vortag des Anschlags auf den Attatürk Flughafen in Istanbul wiederholt ausgesprochene Reisewarnung für die Türkei als "teilweise zufällig". Der Anschlag hat bisher 42 Menschenleben und über 200 Verletzte gefordert.

Kann man, bei der Art, in der sich Toner durch seine Erklärung windet, behaupten, daß er zu viel reklamiert?


"Drei Männer haben am Dienstagabend außerhalb des Flughafens das Feuer eröffnet um Panik zu erzeugen, bevor zwei von ihnen in den Flughafen gingen und sich selbst in die Luft sprengten. Beamte sagten in einem ausführlichen Bericht, daß bei dem Blutbad 239 Menschen verletzt worden sind.

Premierminister Binali Yildrim sagte, daß die Angreifer willkürlich um sich schossen, um die Sicherheitskontrollen am Attatürk Flughafen zu überwinden. Einer sprengte sich in der Abflughalle, der andere in der Ankunftshalle und der Dritte außerhalb des Gebäudes in die Luft". ~ Reuters

Diese Anschläge erfolgten fast unmittelbar auf die erneuerten diplomatischen Beziehungen zwischen der Türkei und Israel und auf Erdogans versöhnliche Gesten gegenüber Rußland, hinsichtlich des Abschusses des russischen Kampfflugzeugs durch die Türkei vom 24. November 2015.

Während Erdogan sich weigerte sich für den Vorfall zu entschuldigen, hat er öffentlich sein "Bedauern" ausgedrückt.

"Erdogan sprach bei einem Abendessen zum Fastenbechen am Ende des Ramadan kurz seine Hoffnung aus, daß sich die Beziehungen zu Rußland bald wieder normalisieren. Vorher am Montag sagte der Kreml, daß Erdogan sich bei Putin für den Abschuß des Jets entschuldigt habe. Türkische Beamte sagten, daß Erdogan einen Brief an Putin geschrieben habe "um sein Bedauern auszudrücken" und bestätigten nicht explizit, daß er sich entschuldigt habe." ~ The Guardian

Die Vereinigten Staaten und die Türkei scheinen sich bei der Entscheidung über die weitere Richtung der Propaganda zurückzuhalten und bestätigen nicht, daß ISIS es ihnen vielleicht ermöglicht die Darstellung auf Erdogans Erzfeinde, die Kurden, zu lenken.

John Brennan, der CIA-Direktor, wurde mit den Worten zitiert, daß der Anschlag die Handschrift von der "Verdorbenheit des ISIS" trage, er war jedoch untypisch langsam beim Zünden dieser besonderen Lunte. Anonyme Quellen aus den Vereinigten Staaten haben erklärt, daß der Geheimdienst nicht genügend Beweise für eine Beteiligung des ISIS habe, die Türkei jedoch möglicherweise über Beweise verfügen, die ihnen unbekannt seien. Diese unübliche Zweideutigkeit aus beiden Ländern kann den Eindruck vermitteln, daß sie sich über den weiteren Handlungsablauf unsicher sind.

Wir sollten also immer auf die Verbindung zu anderen, parallelen Ereignissen, wie die Veröffentlichung des Bengasi-Berichts der Republikaner, blicken.

"Präsident Obama hat gesagt, daß sein Größter Fehler darin bestanden hat beim Planen für den Tag danach´ ... der Invasion im Libyen ... versagt zu haben´. Infolge dieser ´von hinten gesteuerten´ Außenpolitik war das libysche Volk gezwungen aus der Tyrannei von Gaddafi einen finsteren Handel zu Gunsten des Terrors mit ISIS, Al-Qaida und anderen zu einzugehen. Obwohl das Außenministerium in den Jahren 2011 und 2012 Libyen als hohes Risiko für amerikanische Diplomaten betrachtete, blieben unsere Leute in einem weitgehend ungeschützten, inoffiziellen Anwesen, was ein vom Komitee befragter Sicherheitsbeamter der Diplomaten als ein ´Selbstmordkommando´ bezeichnete." ~ Rep. Susan Broks

Der Bericht hat viele einschlägige Fakten ans Licht gebracht, die darauf hindeuten, daß Hillary Clinton und Obama beim Schutz ihres diplomatischen Korps in Libyen versagt haben.

"Um diesen Punkt hervorzuheben, beschreibt der Bericht detailliert die Verwirrung der US-Geheimdienste darüber, wer letztlich den Amerikanern (in Bengasi) zu Hilfe kam. Frühere Berichte schlossen, daß es quasi "Regierungsmilizen" gewesen sind. Dieser Bericht sagt, daß es sich um eine, dem ehemaligen Diktators des Landes (Gaddafi) loyale, Militäreinheit gehandelt hat." ~ Washington Post

Ist dieser Terroranschlag ein Täuschungsmanöver, das von einer näheren Analyse dieses Berichts und ihrer möglicherweise weitreichenden Konsequenzen für Clintons Wahlkampf ablenken soll?

Die Zeit wird es zeigen, wenn diese geheimdienstlichen Stichpunkte miteinander verknüpft werden können...mittlerweile muß man sich darüber wundern, wie viele vorhersehenden Warnungen die Vereinigten Staaten über all diese vermeintlichen "Terroranschläge" getätigt haben, und in welchem Ausmaß sie bei der Vorbereitung und Planung dieser Anschläge mittels ihrer Vielzahl an Stellvertretern auf syrischem Boden und dem der Türkei, die auf Ausführung von einer Menge mörderischer Kommandomissionen vorbereitet wurden, selbst beteiligt sind.

[UPDATE] Wie CNN von einem türkischen Beamten erfahren hat, stammten die Angreifer, welche am Dienstag die Schießerei und die Selbstmordanschläge auf dem Attatürk Flughafen verübt haben, aus Rußland, Usbekistan und Kirgisien. ~ CNN


Quelle: http://21stcenturywire.com/2016/06/30/coincidence-us-state-department-renews-travel-warning-day-before-istanbul-attacks/


[Anm d. Übers. hinsichtlich Hillary Clinton: Vor zwei Tagen traf sich Bill Clinton mit der Generalstaatsanwältin, Loretta Lynch, und ihrem Ehemann zu einem 30-minütigen Gespräch unter 6 Augen auf dem Flughafen in Phoenix, Arizona, was sehr ungewöhnlich ist. Angeblich wollen sie sich über Clintons Enkelkinder und das Golfspielen unterhalten haben.]


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