Dienstag, 16. August 2016

Von Woodstock zu TruthStock? Außergewöhnliche Täuschungen und die Verschwommenheit der Massen

Von Kevin Barret
Übersetzt von wunderhaft



Bis zum 15. Jahrestag von 9/11 ist es weniger als einen Monat. Sollten die Millionen von Menschen, die wissen, daß es ein Inside-Job war, nicht mal ein "TruthStock" veranstalten?

15. August 2016, Veterans Today
Heute jährt sich der großen Meilenstein in der Geschichte der Pop-Kultur, das Woodstock-Musikfestival, zum 47. Mal: der Moment als langhaarige Hippie-Peaceniks begriffen, daß sie die eine neue gesellschaftliche Mehrheit bildeten, einfach weil dort fast eine halbe Million von ihnen zur selben Zeit, am selben Ort zusammenkamen.

Vor Woodstock wurden der wachsende Schwarm von Hippie-Typen als Randgruppe betrachtet. Nach Woodstock ließ sich so gut wie jeder die Haare lang wachsen...sogar ganz gewöhnliche dämliche Leute. Wenn Sie mir nicht glauben, schauen Sie sich die Comedy-Serien aus den 70ern an. Sex, Drogen und Rock and Roll wurden zur neuen Lehrmeinung, und die öffentliche Stimmung gegen den Vietnamkrieg erreichte ihren Höhepunkt und machte diesen Krieg nicht gewinnbar.

Die Erfahrung aus Woodstock – der schon bald von all den Marketingleuten für Hippie-Ramsch übertrieben werden wird, wenn sich der 50. Jahrestag nähert und Verdienstmöglichkeiten entstehen – suggeriert, daß der Weg unsere Gegenkultur zu ihrem Höhepunkt zu bringen und eine neue Mehrheit zu bilden darin besteht sich in gigantischer Anzahl zu versammeln.

Die WAHRE Friedensbewegung von heute. (Jeder, der behauptet für den Frieden zu sein ohne die entscheidende Rolle von 9/11 zu erwähnen, ist ein Blender.)
Könnten "Verschwörungstheoretiker" hiervon lernen? Würde ein gigantisches Truth-Festival mit einer halben Million Teilnehmer die öffentliche Wahrnehmung der Friedensbewegung verändern und sie als neue Majorität etablieren?

Es gibt da draußen mehr als genug von uns um Dutzende Woodstocks zu füllen. Meine eigenen Artikel über die größten der jüngsten Operationen unter falscher Flagge bei Veterans Today – Charlie Hebdo, Paris 11/13/15, San Bernardino, Brussels, Orlando, and Nice – wurden wohl mehr als eine Million Mal gelesen. Das sollte niemanden überraschen, da vor einem Jahrzehnt wissenschaftliche Umfragen darauf hindeuteten, daß etwa 100 Millionen Amerikaner wußten oder vermutet haben, daß 9/11 ein Inside-Job unter falscher Flagge war, während nur 16% die offizielle Darstellung akzeptierten.

Daher dürfte die Anzahl der möglichen Besucher von TruthStock mehr als 100 Millionen betragen. Wenn wir nur ein halbes Prozent der Gesamtzahl nehmen, ist das unsere halbe Million Menschen...was uns größer machen würde als Woodstock.

Gibt es Interesse da draußen?

Aber es gibt eine Kehrseite. Alle Truther an einem Ort zu versameln wäre vielleicht doch keine so gute Idee. Es wäre zu einfach für den Nationalen Sicherheitsstaat das gesamte Feldlager mit Stacheldraht einzuzäunen, et voila – schon haben wir ein spontanes FEMA-Camp. Es würde ihm den Aufwand sparen uns alle zusammenzutreiben.

Cass Sunstein könnte einen Antrag schreiben und das DHS davon überzeugen TruthStock tatsächlich zu finanzieren: "Für den Bruchteil der Kosten für Massenfestnahmen und mit Ketten ausgerüsteter Viehtransporter kann die FEMA Verschwörungstheoretiker in die Selbst-Einkerkerung "schubsen"...

TruthStock könnte, ähnlich wie Woodstock, zu einer weniger als zu 100% vergnüglichen Erfahrung werden. Wenn der Regen fällt und eine halbe Million Truther allmählich tiefer und tiefer in einem See aus Schlamm versinken, könnte eine völlig vernebelte Stimme aus den Lautsprechern ertönen:
"Um auf die Warnung zurückzukommen, die ich erhalten habe. Ihr könnt sie mit so viel Salz aufnehmen wie ihr mögt. Diese roten Pillen, die hier im Umlauf sind, sind nicht so gut. Es wird vorgeschlagen die Finger davon zu lassen. Natürlich bleibt Euch das selbst überlassen. Seid also meine Gäste, aber achtet darauf, daß es hierzu eine Warnung gibt. OK?"
Und plötzlich fragen erschrockene Stimmen: Wenn der Stacheldraht, der TruthStock umgibt, dazu dient Leute die keine Eintrittskarte haben draußen zu halten...warum ist er dann nach innen gerichtet?!

Aber im Ernst, Leute...das ist nur Paranoia. TruthStock – die Annahme des FEMA-Camp-Alptraums stellte sich als Folge einer Halluzination von brown acid (legendärer LSD-Trip bei Woodstock) heraus – könnte für die Wahrheitsbewegung mehr Nutzen haben, als Woodstock für die Hippie-Bewegung.

Die Hippies verbrachten einen Großteil ihres Lebens unter anderen Hippies. Die Realität der Hippie-Bewegung war bereits spürbar.

Habt Ihr Euch jemals wie der einzige Mensch in einer Herde von sheeple gefühl?

Im Gegensatz dazu "begegnen" Truther anderen Truthern gewöhnlich im Internet. Manchmal ist es schwer zu glauben, daß diese anderen Truther überhaupt existieren. Daß die Leitmedien dazu verpflichtet sind vorzutäuschen, daß wir und die Fragen, die wir aufwerfen, nicht existieren, bekräftigt unsere existentiellen Zweifel und unseren Schmerz.

Der beste Weg unsere eigene Wahrheit zu etablieren ist, sich in der realen Welt zu begegnen.

Wenn ich an Orten wie Ann Arbor oder Adel, in Iowa oder Duluth spreche, überzeugen die fünfzehn oder zwanzig oder (mit viel Glück) dreißig Menschen, die kommen, sich gegenseitig davon, daß es uns gibt, und daß wir auf jeden Fall bleiben. Stellt Euch vor was passieren würde, wenn eine halbe Million von uns irgendwo auftauchte!

Also sollten wir ein paar namhafte Bands finden, die bereit sind in TruthStock aufzutreten. Dann müssen wir einen Truther wie Max Yasgur finden, den Farmer von Woodstock, der all die Hippies sich auf seinem Eigentum versammeln ließ.

Dann müssen wir das Geld aufbringen, um die Bands zu bezahlen.

Das bedeutet Eintrittskarten zu verkaufen.

Dann müssen wir den Platz einzäunen, um sicherzustellen, daß die Leute die Tickets auch kaufen.

Wir sollten jedoch sicherstellen, daß der Stacheldraht nach außen gerichtet ist.


Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/08/15/woodstock/

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Dr. Kevin Barrett, für PH.D. in Arabistik und Islamwissenschaft, ist einer der bekanntesten Kritiker der Kriegs gegen den Terror in Amerika. 

Er ist Moderator von TRUTH JIHAD RADIO, einer LIVE-Radiosendung im Internet. Auch trat er viele Male bei Fox, CNN, PBS und anderen Sendeanstalten auf und hat viele themenbezogene Artikel und Kommentare in der New York Times, dem Christian Science Monitor, der Chicago Tribune, und anderen führenden Zeitungen inspiriert.

Dr. Barrett hat an Colleges und Universitäten  in San Francisco, Paris, und Wisconsin gelehrt, wo er 2008 für den Kongreß kandidierte. Derzeit arbeitet er als gemeinnütziger Organisator, Autor und Rundfunk-Gesprächsmoderator.


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