Sonntag, 25. September 2016

Kolumne: Korruption in der Europäischen Union

Von Graham Vanbergen
Übersetzt von wunderhaft


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23. August 2016, The European Financial Review
Historisch betrachtet, hat die Korruption in der EU eine große Bandbreite an Formen angenommen, die an den aufeinanderfolgenden Fällen von Bankenskandalen, Steuerhinterziehung und der Menge an Amtsmißbrauch und Betrugsfällen bei den geheimen TTIP-Verhandlungen, welche die öffentlichen Belange umgehen, deutlich werden. Die Folge davon ist eine Aushöhlung der öffentlichen Unterstützung der EU vom 70% der europäischen Bevölkerung, die glaubt, daß die Korruption sich nun in Politik und Unternehmen eingenistet hat.

Die EU hat durch die Standardisierung von Gesetzen, die auf alle Mitgliedstaaten angewandt werden, einen einzigen Binnenmarkt entwickelt. Das Ziel der EU-Politik, die Sicherstellung des freien Flusses von Menschen, Waren, Dienstleistungen und Kapitalströmen, bedingt die Verordnung von Rechtsvorschriften in Justiz und inneren Angelegenheiten und die Pflege gemeinsamer Strategien im Handel und der regionalen Entwicklung.

Für Korruption – ist diese sich noch in ihren Anfängen befindliche Form geopolitischer Maßnahmen, die auf einem einzigen Kontinent über die Grenzen so vieler Nationen hinweg angewendet werden, ein Segen. Sie bieten eine Gelegenheit zur Harmonisierung und Standardisierung von Praktiken zur Minderung des Risikos und einer noch erfolgreicheren Sicherstellung von Erträgen aus der Kriminalität.

Im Februar 2014 hat die EU ihren allerersten Korruptionsbericht veröffentlicht und berechnet, daß der Summe der Korruption aller 28 Nationen innerhalb des gemeinsamen Blocks jährlich etwa 120 Milliarden Euro beträgt.

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Über den Autor:

Graham Vanbergen ist der Herausgeber von TruePublica.Org.UK, einer im August 2015 gegründeten unabhängigen Organisation für Medienrecherche. Seine Arbeiten werden von mehreren angesehenen Kanälen, wie etwa Global Research und Centre for Research on Globalisation veröffentlicht.



Quelle: http://www.europeanfinancialreview.com/?p=7757


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