Samstag, 17. September 2016

Kriegskosten der Vereinigten Staaten nach 9/11 werden sich auf fast 5 Billionen Dollar belaufen

Von Russia Today
Übersetzt von wunderhaft



16. September 2016, Russia Today
Nach einer neuen Schätzung wird der ´Krieg gegen den Terror´ nach dem 11. September 2001 die Vereinigten Staaten etwa 4.75 Billionen Dollar kosten.

Der von dem Cost of War Project des Watson Institutes der Brown University erstellte Bericht ermittelte die Gesamtkosten der Amerikanischen Kriege in Afghanistan, Irak, Pakistan und Syrien ebenso wie die der Terrorismusbekämpfung.

Die $7,49 Billionen Dollar, beinhalten künftige Verpflichtungen für Haushaltsgelder bis zum Jahr 2053, die geschätzten künftigen Kosten für Kriegsveteranen, bereits gezahlte Zinsen für bisher geliehenes Geld für die Kriegsbemühungen und andere relevanten Ausgaben. Diese Summe übersteigt die im Jahr 2015 von dem Institut geschätzten Kosten um 300 Milliarden Dollar.

Die Schätzung beinhaltet keine der von den Vereinigten Staaten auf Kriegsanleihen erwarteten Kosten, aber zeigt, daß die derzeitigen Gesamtkosten im Verhältnis dazu verblassen.

"Die Kosten der Zinsen für die Kontingente der Übersee-Operationen werden allein bis zum Jahr 2023 auf über 1 Billion Dollar der landesweiten Schulden geschätzt. Bis zum Jahr 2053 werden die Zinskosten sich auf mindestens 7,9 Billionen Dollar belaufen, sofern die VS nicht die Art der Finanzierung ihrer Kriegskosten ändert", sagte die Autorin des Berichts, Neta Crawforc, Professorin für Politikwissenschaften an der Boston University und Co-Direktorin des Costs of War Projects.

Die Summe beinhaltet ebenfalls keine schwer zu ermittelnden Kosten, wie die Ausgaben für Veteranen auf lokaler und bundesstaatlicher Ebene. Auch sind in der Berechnung keine finanziellen Kosten für den Verlust menschlichen Lebens oder die mit Kriegen verbundenen Kosten für die Wirtschaft der Vereinigten enthalten. Die Zahlen der Verwundeten und Toten enthält ein detaillierter früherer Bericht, der bereits im August veröffentlicht wurde. Die makroökonomischen Auswirkungen werden kurz benannt und gesagt, daß "der Verlust tausender Arbeitsplätze, die Fähigkeit zur Investition in Infrastruktur beeinträchtigen und möglicherweise zu steigenden Zinskosten für Schulden führen wird, von der höheren Gesamtverschuldung ganz zu schweigen".

Das Papier präzisiert andere Schätzungen der Kriegskosten von Beamten und Wissenschaftlern und nennt diese konservativer.

"Die Schätzung der derzeitigen und künftigen Kriegskosten dieses Papiers erhöhen vor dem Krieg und in früheren Schätzungen gemachte Angaben. Tatsächlich waren optimistische Annahmen und eine Tendenz die Kriegskosten zu unterschätzen und herunterzurechnen von Beginn an charakteristisch für diese Schätzungen der Gesamtkosten und steuerlichen Konsequenzen dieser Kriege", so der Bericht.


Quelle: http://on.rt.com/7pf2

 
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