Samstag, 24. September 2016

Russisches Verteidigunngsministerium bekräftigt Anwesenheit von US-Drohne im Gebiet des UN-Konvois

Von TASS
Übersetzt von wunderhaft

Das russische Verteidigungsministerium kann auch beweisen, daß die Drohne von türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik gestartet ist

Predator Drone (Archivbild) © EPA/LT. COL. LESLIE PRATT / HANDOUT
Moskau, 22. September 2016, TASS
Dem russischen Verteidigungsministerium vorliegende Beweise zeigen eindeutig, daß sich eine amerikanischen Predator-Drohne während des Angriffs auf den humanitären UN-Konvoi in Syrien über der Region befand, sagte der russische General, Igor Konashenkov, am Donnerstag.

Dies sagte er in einem Kommentar auf die Erklärung des Vorsitzenden des gemeinsamen Oberkommandos der amerikanischen Streitkräfte, Gen Joseph Dunford, der Mitgliedern des Senats mitgeteilt hat, daß dem Militär der Vereinigten Staaten keine Beweise für die Vermutung vorliegen, daß der Konvoi von einem russischen Kampfjet bombardiert worden ist.

"Das war keine Schlußfolgerung meiner Beurteilung, daß sie es getan haben könnten", sagte Gen Dunford.

"Anders als der Vorsitzenden des gemeinsamen Oberkommandos der amerikanischen Streitkräfte, verfügen wir über Daten oder Informationen der Flugüberwachung über die Situation in der Gegend von Aleppo am 19. September", sagte der General. "Und diese Informationen beweisen eindeutig, daß sich eine Predator-Angriffsdrohne von der Luftwaffenbasis Incerlik über dem Aufenthaltsort des humanitären Konvois nahe der Stadt Urum al-Kurba befand."

"Und nun ist jedem klar, daß, was dem Vorsitzenden des gemeinsamen Oberkommandos der amerikanischen Streitkräfte und dem VS-Verteidigungsminister zur Verfügung steht, ihre persönliche Meinung und ihre Furcht vor einem weiteren Fehler oder einer beabsichtigten Provokation ist", sagte General Konashekov.

"Ist es, allgemein gesprochen, verwunderlich, daß das VS-Militär regelmäßig grobe Fehler begeht, die das Leben Hunderter unschuldiger Menschen auf der ganzen Welt kosten, wenn die US-Army die Planung ihrer Kampfeinsätze und ihre Berichte an den Präsidenten aufgrund persönlicher Meinungen, anstatt aufgrund gesicherter Geheimdienstinformationen, macht?", fragte er.


Quelle: http://tass.com/world/901591?_ga=1.17365361.91509741.1474574544


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