Donnerstag, 15. September 2016

Washington Post: Rußland steigt auf, die Neue Weltordnug fällt

Von Jonas E. Alexis
Übersetzt von wunderhaft


Jennifer Rubin sollte sich eine Kopie von Friedrich Hegels Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte besorgen und zur Kenntnis nehmen, daß ein System, das auf Lügen und Fälschungen gebaut ist, nicht ewig triumphieren kann




14. September 2016, Veterans Today
Die glühende jüdische Neokonservative, Jennifer Rubin, hat kürzlich die Katze aus dem Sack gelassen, als sie sagte, daß Rußland gedeiht und es nichts gibt, was die VS dagegen tun können. Die Vereinigten Staaten sind sind diesbezüglich absolut machtlos.

Rubin zitiert John Hannah, Leiter der Foundation for Defense of Democracies und die Person, die in mehreren Regierungen gedient hat:

"Im östlichen Mittelmeer und der Levante, in der Türkei, dem Iran und der breiteren Golfregion ist es für alle, die Augen haben um zu sehen, offensichtlich: Rußlands Stern steigt, während Amerikas Stern sinkt. In den strategischen Theatern, wo aufeinanderfolgende Generationen von Politikern der Vereinigten Staaten beständig daran festgehalten haben, daß die militärische Dominanz Amerikas notwendig ist, bringt ein wiedererstarktes Rußland zunehmende  Herausforderungen mit sich.

"Langsam aber sicher wird Washingtons Handlungsfreiheit eingeengt. Und so sicher wie der Tag auf die Nacht folgt, hat Rußlands erfolgreiche Umgestaltung seiner militärischen Stärke auch zu einer Expansion seines polittischen Einflusses geführt. Und nicht nur bei Amerikas Gegnern. Von Israel bis Saudi-Arabien, von Ägypten bis zur Türkei sind traditionelle VS-Partner ebenfalls zunehmend gezwungen Rußland Zugeständnisse zu machen."[1]

Rubin und Hannah können die Tatsache nicht begreifen, daß Rußland sich vorwärtsbewegt und einige der zentralen Dogmen der Neuen Weltordnung angreift, weil buchstäblich keine westliche Nation gewillt ist die Agenten der Neuen Weltordnung im Mittleren Osten in Frage zu stellen. Diese Leute wollen nicht anerkennen, daß die neokonservative Ideologie eine der Hauptursachen für so viele Probleme im Mittleren Osten darstellt.

Rubin gibt zu: "Die Dinge stehen derzeit schlecht, aber sie könnten für uns und unsere Verbündeten in Europa und im Mittleren Osten viel, viel schlimmer werden."

Nun, ich freue mich, daß die Dinge für diese Leute schlecht stehen,  weil sie ein buchstäbliche Chaos im Mittleren Osten geschaffen haben. Ich freue mich, daß Rußland ihnen sagt, daß die vorsätzliche Zerstörung souveräner Staaten im Mittleren Osten vorbei ist.

Der Titel von Rubins Artikel lautet: "Wer wird Putin stoppen?" Vielleicht sollte sich Rubin eine Kopie von Friedrich Hegels Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte besorgen und zur Kenntnis nehmen, daß ein System, das auf Lügen und Fälschungen gebaut ist, nicht ewig triumphieren kann. Rubin ist Teil der Neuen Weltordnung, und sie ist verärgert und traurig, weil das System von keinem anderen als einem kleinen aber bedeutenden Land, namens Rußland, unter Beschuß geraten ist.

Wenn NWO-Agenten wie Rubin Rußland stoppen wollen, dann müssen sie anfangen der moralischen und politischen Ordnung zu folgen. Putin hat in den vergangenen vier Jahren oder so in der Tat zahlreiche Empfehlungen für diese Ordnung gegeben. Rubin muß anfangen zuzuhören.

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Hier die Aussagen von Wladimir Putin aus dem folgenden Video:
  • "Viele der euro-atlantischen Länder haben sich von ihren Wurzeln entfernt, einschließlich der christlichen Werte. Es werden Strategien verfolgt, die kinderreiche Familien und gleichgeschlechtliche Partnerschaften auf eine Ebene stellen. Den Glauben an Gott und den Glauben an Satan. Dieser Weg führt in die Degeneration." 
  • Ohne Regeln oder Moral "wird die Welt von Eigennutz dominiert, anstatt von gemeinsamen Anstrengungen, von Diktat, anstatt von Gleichheit und Freiheit und anstatt wirklich unabhängiger Staaten werden wir von außen kontrollierte Protektorate haben."
  • "Es scheint allerdings einige zu geben, die es vorziehen, anstatt aus den Fehlern anderer zu lernen, diese zu wiederholen und damit fortfahren Revolutionen zu exportieren, nur daß sie jetzt ´demokratische´ Revolutionen sind. Schauen Sie nur auf die Situation im Mittleren Osten oder in Nordafrika..."
  • "Ich fühle mich genötigt jene, die diese Situation geschaffen haben zu fragen: Erkennen Sie wenigsten jetzt was sie getan haben (Afghaistan, Irak, Lybien, Siryen)? Aber ich befürchte, daß diese Frage unbeantwortet bleiben wird, weil sie ihre Politik, die auf Arroganz, Einzigartigkeit und Straffreiheit beruht, nie aufgegeben haben."
  • "Es ist unverantwortlich Extremistengruppen für das Erreichen Ihrer politischen Ziele in der Hoffnung zu manipulieren, sich ihrer später entledigen zu können oder auf irgendeine Art zu eliminieren."
  • "Ich möchte jene, die sich hiermit beschäftigen (Manipulation) fragen: Meine Herren, die Leute mit denen Sich einlassen sind grausam, aber dumm sind sie nicht. Sie sind so klug wie Sie selbst. Daher lautet die große Frage: Wer spielt hier mit wem? Der letzte Vorfall, bei dem sehr "moderate" Rebellen ihre Waffen an Terroristen übergeben haben, ist ein lebendiges Beispiel hierfür."
  • "Wir denken, daß alle Versuche mit den Terroristen zu flirten, und sie sich selbst bewaffnen zu lassen, extrem kurzsichtig und gefährlich sind. Das kann die Bedrohung durch den weltweiten Terrorismus deutlich erhöhen und ihn in andere Teile der Welt tragen, besonders seit es dort Kämpfer aus verschieden Ländern gibt, einschließlich europäischen, die beim Islamischen Staat Kampferfahrung sammeln. Unglücklicherweise ist Rußland hier keine Ausnahme."
  • "Rußland hat den Terrorismus in all seinen Formen stets bekämpft. Heute stellen wir dem Irak, Syrien und anderen Ländern in der Region waffentechnische Hilfe zur Bekämpfung von Terrorgruppen zur Verfügung. Wir denken, es ist ein großer Fehler die Zusammenarbeit mit den syrischen Behörden und den Regierungstruppen zu verweigern, die die Terroristen tapfer am Boden bekämpfen."
  • "Schließlich sollten wir anerkennen, daß die syrische Regierung und die kurdische Miliz die einzigen sind, die die Terroristen in Syrien tatsächlich bekämpfen. Ja, wir sind uns der Konflikte sowie der Probleme in der Region bewußt, aber wir müssen definitiv über die aktuelle Situation am Boden nachdenken."
    • "Was wir derzeit vorschlagen basiert eher auf gemeinsamen Werten und gemeinsamen Interessen, als auf Ambitionen. Im Vertrauen auf das Völkerrecht müssen wir gemeinsame Anstrengungen machen, um die Probleme zu benennen, denen wir uns alle gegenübersehen und eine wirklich breite internationale Koalition gegen den Terrorismus erschaffen."
    • "Ich möchte betonen, daß Flüchtlinge unzweifelhaft unseres Mitgefühl und unserer Unterstützung bedürfen. Allerdings ist der einzige Weg zur sicheren Lösung dieses Problems, Staaten dort wieder aufzubauen, wo sie zerstört worden sind und Regierungsbehörden zu stärken, wo sie noch existieren oder sie wiederaufzubauen, um Ländern in einer schwierigen Situation umfassende militärische und ökonomische Hilfe anzubieten und sicherlich auch den Menschen, die, trotz all ihrer Qual, ihre Wohnungen nicht aufgegeben haben."
    • "Traurigerweise sind einige unserer Mitspieler immer noch der Mentalität der Zeit des Kalten Krieges und dem Wunsch neue geopolitische Regionen zu erobern verhaftet. Erst haben sie ihre Politik der NATO-Erweiterung fortgesetzt – und man kann sich bei der Überlegung, daß der Warschauer Pakt aufgehört hat zu existieren und die Sowjetunion sich aufgelöst hat, wundern warum."
    • "Es scheint so als würde uns jemand neue Spielregeln aufdrängen wollen, die vorsätzlich auf Erfüllung der Interessen einiger weniger Privilegierter zugeschnitten sind..."
    • "Eine andere Bedrohung, die Präsident Obama erwähnt hat, ist ISIS. Nun, wer in aller Welt hat sie bewaffnet? Wer hat das notwendige politische Klima geschaffen, das diese Situation ermöglicht hat? Wer trieb die Lieferung von Waffen in die Region voran? Verstehen Sie wirklich wer da in Syrien kämpft? Das sind Söldner, mehrheitlich. Verstehen Sie, daß sie Geld erhalten?"
    • "Söldner kämpfen für diejenige Seite, die mehr bezahlt. So werden sie also bewaffnet und erhalten einen gewissen Geldbetrag. Ich weiß sogar wie hoch diese Beträge sind. Also kämpfen sie mit den Waffen, die sie besitzen, und Sie können sie bestimmt nicht dazu bringen, die Waffen am Ende zurückzugeben. Dann entdecken sie, daß woanders mehr gezahlt wird. Also kämpfen sie dort."




    [1] Jennifer Rubin, “Who Will Stop Putin?,” Washington Post, September 14, 2016.

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    Jonas E. Alexis absolvierte die Avon Park High School, studierte Mathematik und Philosophie an der Palm Beach Atlantic University, und erlangte einen Mastergrad in Erziehungswissenschaften an der Grand Canyon University.

     Einige seiner Interessenschwerpunkte liegen in der Geschichte der Christenheit, der Außenpolitik der Vereinigten Staaten, der Geschichte des israelisch/palästinensischen Konflikts und der Geistesgeschichte. Er ist der Autor des neuen Buchs "Christianity & Rabbinic Judaism: A History of Conflict Between Christianity and Rabbinic Judaism from the first Century to the Twenty-first Century".

    Derzeit lehrt er Mathematik in Südkorea. In seiner Freizeit spielt Fußball und Basketball und fährt Fahrrad. Zur Zeit versucht er sich an einem Buch mit dem Titel "Zionism and the West".

    Gern erhält er Kommentare, Briefe und Anfragen, um fortzufahren sowie in einer rationalen und logischen Diskussion Sachverhalte wie den israelisch/palästinensischen Konflikt, die Geschichte der Christenheit und die Geistesgeschichte zu darzulegen und zu erklären.

    Im Interesse des Erhalts eines bürgerlichen Forums bittet Alexis darum, daß alle Anfragen angemessen und respektvoll gestellt werden, um ein Maß des Miteinanders zu erhalten. Wie nach dem Sprichwort, nach dem "ein Eisen das andere schärft", ist der beste Weg den Verstand zu schärfen konstruktive Kritik. Gute und schlechte.

    Allerdings kennt Alexis keine Geduld bei Beschimpfungen und persönlichen Angriffen. Aus diesem speziellen Grund hat er in der Vergangenheit viele Anfragen
    bewußt ignoriert sowie irrationalen Personen nicht geantwortet und wird diese Strategie beibehalten.


    Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/09/14/washington-post-russia-rises-new-world-order-falls/

    Zuletzt editiert: 15. August 2016, 12:22 Uhr

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