Sonntag, 13. November 2016

Werden die Machthaber Donald Trump ermorden?

Von Jonas E. Alexis
Übersetzt von wunderhaft


Jede Partei, die jegliche ernsthafte Diskussion über die moralische Ordnung ausschließt, verkündet tatsächlich ihren politischen Tod.

Monisha Rajesh

11. November 2016, Veterans Today
Monisha Rajesh entspricht nicht Ihrem Bild eines gewöhnlichen Menschen. Sie schreibt für den Guardian, die New York Times, die Financial Times und für die Sunday Times. Unmittelbar nach dem Wahlsieg Donald Trumps bei den Präsidentschaftswahlen twitterte sie eifrig Sätze wie diesen: "Eine Ermordung des Präsidenten ist unverzichtbar."[1]

Bisher hat einen mindestens einen versuchten Mordanschlag auf Trump gegeben.[2] Aber sollte das wirklich der inneren Einstellung von Menschen entsprechen, die hochmütig behaupten Vertreter von Demokratie und Freiheit zu sein? Warum sprechen ihre Lippen von "Demokratie" und "Freiheit" wenn sie das genaue Gegenteil davon tun? Warum erzeugen sie Chaos in amerikanischen Großstädten? Warum können sie nicht Hillarys sensiblen Stellungnahmen folgen, daß ehrbare Amerikaner und vernünftige Menschen Donald Trump eine Chance geben müssen? Hillary war bei Verstand als sie sagte:
"Ich habe Donald Trump gratuliert und ihm eine Zusammenarbeit zum Wohl unseres Landes angeboten. Ich hoffe, daß er für alle Amerikaner ein erfolgreicher Präsident sein wird."...

" Donald Trump wird unser Präsident werden. Wir schulden ihm Unvoreingenommenheit und die Chance zur Führung. Unsere konstitutionelle Demokratie basiert auf der friedlichen Übergabe von Macht.

Wir respektieren das nicht nur. Wir halten uns fest daran. Sie (unsere Demokratie / Anm. d. Übers.) ist auch fest mit dem Rechtsstaat verbunden. Dem Prinzip unser aller Gleichheit an Rechten und Würden ebenso wie der Glaubens- und Meinungsfreiheit.".
Hier bin ich mit Clinton völlig einer Meinung. Die Wahl ist vorüber. Eine Partei hat verloren, und wir müssen uns entspannen und der  neuen Regierung eine Chance zur Führung geben. Was er tun wird, sollte in der Zukunft beurteilt werden.

Jedoch ist es von gewaltsamen Demonstranten unverantwortlich und tatsächlich komisch quer durch Amerika Chaos zu erzeugen, nur weil sie von den Geschehnissen enttäuscht sind.[3]
"In einem Autohaus im Nord-Osten Portlands wurden 19 Autos demoliert...Die Demonstranten zogen dann über die Broadway Bridge westwärts ins Hafenviertel, wo sie mehrere Schaufenster eingeworfen haben."[4]
In Oakland, California, wurde mindestens ein Auto in Brand gesetzt. Es wurden "Fuck Trump"- oder "Kill Trump"-Graffities gesprüht.
"Und in Los Angeles füllten Tausende mehr die Straßen, bevor sie den Freeway 110 besetzten, während sich andere Demonstranden vor der Stadthalle versammelt, Feuer entfacht und mit auf Stöcke gespießte Trump-Köpfen gewunken gewunken haben... Unter den Demonstranten in New York City befanden sich Cher und Madonna, wobei Cher einem Aktivisten sagte, daß sie ´kämpfen´ müssen."
Im Gegenzug tweetete Trump: "Mir gefällt der Umstand, daß kleine Gruppen von Demonstranten so viel Leidenschaft für großartiges Land. Wir werden alle zusammenkommen und gemeinsam stolz darauf sein."

Die einfachen Fragen sind hierbei: Wie kamen wir tatsächlich an diesen Punkt? Und ist es der Gesellschaft wirklich dienlich, wenn Menschen damit beginnen Polizeiautos anzuzünden oder Privateigentum zu zerstören?

Ich denke, daß spielt nun keine Rolle mehr, da die Menschen, die von den Massenmedien über den Tisch gezogen worden sind, die Logik, den Verstand und den ultimativen Logos aufgegeben und sich für etwas anderes entschieden haben. Und das nicht nur in Amerika. In weiten Teilen Süd-Koreas, wo die Medien bei der Berichterstattung zu den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten zu einer Propagandamaschine geworden sind, ist es genauso.

Gewaltsame Demonstranten
Ich hatte kürzlich einen langen Dialog mit Schülern, die verinnerlicht haben, was sie von den Medien aufgetischt bekamen. Nachdem ich einige dieser politischen Fragen in den richtigen Zusammenhang gebracht hatte, rief einer der Studenten: "Du bist ein Absolutist!"

Ich konnte mir das Lachen nicht verkneifen, weil er damit im Grunde seinen eigenen Standpunkt untergraben hat. Ich war versucht zu fragen: "Bist Du Dir absolut sicher?" Seine Antwort hätte höchst amüsant sein können, aber ich riß mich ein wenig zusammen und stellte ihm, weil er ein Mathe-Genie war, eine andere elementare Frage. "Glaubst Du daß 2+2 vier ergibt?", fragte ich. "Na klar.", sagte er. "Glaubst Du, daß jede Abweichung davon kategorisch ausgeschlossen ist?" "Ja", erwiderte er.

"Also," sagte ich mit einem Lächeln, "nach Deiner eigenen Logik bist Du ein ´Absolutist´. Schau, die Frage, die wir uns alle selber stellen müssen, lautet: Entspricht dieses oder jene politische oder ideologische Weltanschauung der Wahrheit oder nicht? Sobald sie wahr ist, müssen wir ihm bis zum Ende folgen! Wenn sie falsch ist, dann müssen wir sie verwerfen."

Er stolperte dabei aus diesem interessanten Puzzle herauszukommen, weil er sich außerhalb des moralischen Universums bewegte, was prinzipiell sagt, daß die Wahrheit absolut ist. Ich bin länger als eine Stunde auf das politische System in Amerika gedrillt worden und fühlte mich wie mitten im 3. Weltkrieg.

Lady Gaga
Bezüglich des politischen Systems in Amerika, wissen die Studenten nicht wie die Politik in Amerika funktioniert, und wie die MACHTHABER das Schwert führen und das politische Geschehen zu ihren Gunsten wenden. Es war ein wenig anstrengend für sie einige der Dinge, über die ich geredet habe, zu begreifen, da die Medien überhaupt keinen alternativen Blickpunkt anbieten.

Worauf ich in den letzten Monaten themenübergreifend besonders hingewiesen habe ist, daß weder die Demokraten noch die Republikaner die  – auf methaphysischen Logos basierende – Moral und Vernunft aus ihrer Weltanschauung" (hier benutzt der Autor das deutsche Wort / Anm. d. Übers.) ausklammern dürfen. Und jedes System, das den praktischen Verstand auf der politischen Bühne ausschließt wird schließlich Widersprüche propagieren und und tatsächlichen Unsinn.

Demokratie kann ohne Gesetze nicht existieren, und Gesetze können nicht wirklich ohne die Moralische Ordnung existieren. Die Moralische Ordnung basiert, wie wir alle wissen, auf universellen Prinzipien, die bindend und transzendent sind. Sie ist unsere Verteidigung gegen Tyrannei und Oligarchie sowie gegen jene, die die Wirtschaft auf Kosten der Armen und Bedürftigen lahmlegen.

Jede Partei, die jegliche ernsthafte Diskussion über die moralische Ordnung ausschließt, verkündet tatsächlich ihren politischen Tod. Und brennende Autos sind ebenso wie das Erzeugen von Chaos in Amerika wirklich nicht Teil der Moralischen Ordnung, trotz der Tatsache, daß Jesse Benn von der Huffington Post im vergangenen Juni erklärt hat, daß eine "gewaltsame Reaktion auf Trump nur logisch ist".[6]

Hoffentlich beginnen gewaltsame Demonstranten zu lernen mit Menschen zusammenzuleben, deren Meinung sie nicht teilen. Hoffentlich lernen sie, daß die ganze Welt sie sich wie Affen durch die Straßen von Amerika bewegen sieht.

Abschließend, die Massen befolgen mit der Wahl gewaltsamer Mittel bei der Problemlösung die Diktate der Chasarischen Mafia und ihrer Marionetten, die subversive Bewegungen schon seit Jahrhunderten dazu benutzen, um die moralische und politische Ordnung zu zerstören.




Quellenangabe:

[1] “UK Journalist Calls for ‘Presidential Assassination,’” Sputnik News, November 11, 2016.

[2] See Callum Borchers, “Why isn’t the assassination attempt on Donald Trump bigger news?,” Washington Post, June 21, 2016.

[3] Melanie Eversley , Aamer Madhani and Rick Jervis, “Anti-Trump protests, some violent, erupt for 3rd night nationwide,” USA Today, November 11, 2016.

[4] Ibid.

[5] Anti-Trump protests turn violent: Cops clash with 6,000-strong crowd in Oakland and activists block roads in LA amid nationwide demonstrations that saw Madonna and Cher join 7,000 in NYC,” Daily Mail, November 10, 2016.


[6] Jesse Benn, “Sorry Liberals, A Violent Response To Trump Is As Logical As Any,” Huffington Post, June 6, 2016.

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Jonas E. Alexis absolvierte die Avon Park High School, studierte Mathematik und Philosophie an der Palm Beach Atlantic University, und erlangte einen Mastergrad in Erziehungswissenschaften an der Grand Canyon University.

 Einige seiner Interessenschwerpunkte liegen in der Geschichte der Christenheit, der Außenpolitik der Vereinigten Staaten, der Geschichte des israelisch/palästinensischen Konflikts und der Geistesgeschichte. Er ist der Autor des neuen Buchs "Christianity & Rabbinic Judaism: A History of Conflict Between Christianity and Rabbinic Judaism from the first Century to the Twenty-first Century".

Derzeit lehrt er Mathematik in Südkorea. In seiner Freizeit spielt Fußball und Basketball und fährt Fahrrad. Zur Zeit versucht er sich an einem Buch mit dem Titel "Zionism and the West".

Gern erhält er Kommentare, Briefe und Anfragen, um fortzufahren sowie in einer rationalen und logischen Diskussion Sachverhalte wie den israelisch/palästinensischen Konflikt, die Geschichte der Christenheit und die Geistesgeschichte zu darzulegen und zu erklären.

Im Interesse des Erhalts eines bürgerlichen Forums bittet Alexis darum, daß alle Anfragen angemessen und respektvoll gestellt werden, um ein Maß des Miteinanders zu erhalten. Wie nach dem Sprichwort, nach dem "ein Eisen das andere schärft", ist der beste Weg den Verstand zu schärfen konstruktive Kritik. Gute und schlechte.

Allerdings kennt Alexis keine Geduld bei Beschimpfungen und persönlichen Angriffen. Aus diesem speziellen Grund hat er in der Vergangenheit viele Anfragen
bewußt ignoriert sowie irrationalen Personen nicht geantwortet und wird diese Strategie beibehalten.


Quelle: http://www.veteranstoday.com/2016/11/11/will-the-powers-that-be-assassinate-donald-trump/


Zuletzt geändert: 13. November 2016, 13:15



 
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    Kommentare:

    1. bitte nochmal überarbeiten! Es ist immer günstig, den Text von einer weiteren Person durchlesen zu lassen.

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      1. Danke für den Hinweis!

        Da ich mir kein Lektorat leisten kann, bin ich bei möglichen Übersetzungsfehlern auf Hinweise von Lesern angewiesen.

        E-Mail: grimoire[at]email.de

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    2. Die "Protestanten" sind doch nur einige Tausend Menschen. Wieviele Einwohner hat die USA? Über 300 Millionen!

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    3. das sind och nur einige Tausend Leute verteilt über das Land. Wieviele Einwohner hat die USA? Über 318 Millionen!

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    4. Ähnlich argumentieren einige von Steuergeldern bestens alimentierte Politiker der bolschewistischen Partei, DIE LINKE, wenn sie Straftaten der von ihnen unterstützten, ebenso mit Steuergeldern finanzierten kriminellen Antifa rechtfertigen.

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