Montag, 19. Dezember 2016

Saul Alinskys Regeln für Radikale

Von Tom White
Übersetzt von wunderhaft


[Anm. d. Übers.: Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Kern von Saul Alinskys Werk, "Rules for Radicals" (Regeln für Radikale) und stammt aus dem Jahr 2014. Wichtig zu wissen ist, daß die hier vorgestellten Regeln nicht nur für Obama galten, sondern von sämtlichen politischen Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Stiftungen, Wohlfahrtsverbänden und von vielen gemeinnützigen Vereinen, nicht nur in Deutschland, angewendet werden. Diese Strategien beabsichtigen die Gesellschaft in eine sozialistische Diktatur zu verwandeln, wovon wir die Anfänge bereits seit vielen Jahren, in vielen Bereichen und mit wachsendem Tempo erleben.

Alinsky hatte sein Buch in dessen Vorwort Satan gewidmet:

"Vergessen wir nicht dem allerersten Radikalen zumindest stille Anerkennung zu zollen: In all unseren Legenden, Mythologien und in der Geschichte, (und wer weiß schon, wo die Mythologie aufhört und die Geschichte beginnt – oder was was ist), war der erste, der Menschheit bekannte, Radikale, der gegen das Establishment rebelliert hat und das so erfolgreich, daß er immerhin sein eigenes Königreich gewann – Luzifer."
Nehmen Sie sich sich die Zeit zum Lesen und vergleichen Sie den Inhalt mit dem Geschwätz der zahllosen Floskel-Drescher aus Parteien und selbsternannten Organisationen der so genannten "Zivilgesellschaft".

Wer selbst hierzu recherchieren möchte, gebe den Begriff "community organizing" und die von ihm gewünschte Organisation in eine Suchmaschine ein .]


Was Konservative über Obamas Plan des fundamentalen Wandels in Amerika wissen müssen


Als Sie zum ersten Mal von Obamas Plan der fundamentalen Verwandlung Amerikas gehört haben, haben Sie sich wahrscheinlich gefragt "in was"? Nun, die Antwort ist, wie viele spekuliert haben: In einen Sozialstaat. Sozialismus. Und jeder, der das sagte, wurde von jenen, die ihn planen in die Tat umzusetzen, verspottet und verhöhnt. (siehe Regel 5 im 2. Abschnitt)

In weniger (eher etwas mehr / Anm. d. Übers.) als 5 Minuten werden Sie den Plan der Progressiven und ihre Strategien verstehen. Bitte nehmen Sie sich die Zeit zum Lesen, weisen Sie oft darauf hin und und erzählen Sie anderen davon.


Dieser Beitrag ist in 2 Abschnitte unterteilt.

Der erste besteht aus dem 8 Punkte Plan zur Einführung des Sozialismus. Dieser Plan wurde in Alinskys Buch nicht erwähnt, jedoch hat Alinsky die beiden Soziologen der Columbia Universität, Richard Andrew Cloward und Frances Fox Piven inspiriert die "Cloward-Pioven Strategie" zu entwerfen, die versucht den Untergang des Kapitalismus durch die Überlastung der Regierungs-Bürokratie mit einer Flut unmöglicher Anträge zu beschleunigen und so die Gesellschaft in die Krise und ihren wirtschaftlichen Kollaps zu treiben. Diese Strategie wird Alinsky oft zugeschrieben, und linke Webseiten, wie Snopes, haben versucht den Plan als falsch zu diskreditieren, weil Alinsky die 8 Schritte in seinem Buch tatsächlich nicht beschrieben hat. Aber Snopes hat bequemer Weise unterlassen darauf hinzuweisen, daß sie das Werk von Cloward und Piven sind.

Abschnitt 1:

Wie man einen Sozialstaat erschafft – Die Cloward-Piven Strategie:

Es gibt acht Ebenen der Kontrolle, welche die Voraussetzung zur Schaffung eines Sozialstaats sind.

Die erste ist die wichtigste. 

1. Das Gesundheitssystem – Kontrolliere das Gesundheitssystem und Du kontrollierst die Menschen. 

2. Armut – Erhöhe die Armut so weit wie möglich, denn arme Menschen sind einfacher zu kontrollieren und werden sich nicht wehren, wenn Du ihnen alles Lebensnotwendige zur Verfügung stellst.

3. Schulden – Erhöhe die Schulden auf ein unerträgliches Maß. Auf diese Weise ist es möglich die Steuern zu erhöhen, und so mehr Armut zu produzieren. 

4. Waffenkontrolle – Nimm den Menschen die Möglichkeit sich gegen die Regierung zu verteidigen. Auf diesem Weg bist Du fähig einen Polizeistaat zu errichten. 

5. Wohlfahrt – Übernimm die Kontrolle über alle Lebensaspekte. (Nahrung, Wohnen und Einkommen) 

6. Bildung – Übernimm die Kontrolle darüber, was die Menschen lesen, und, "merk´ Dir das", übernimm die Kontrolle darüber, was die Kinder in der Schule lernen. 

7. Religion – Entferne den Glauben an Gott aus Regierung und Schulen. 

8. Klassenkampf – Teile die Menschen in Reiche und Arme. Das wird mehr Unmut verursachen, und es wird einfacher sein von den Reichen (Steuern) zu nehmen, um die Armen zu unterstützen.

Abschnitt 2:

Die Strategien: 12 Regeln für Radikale

Wenn Sie sie kennen, wissen Sie was die Demokraten tun!

* 1. Regel: "Macht besteht nicht nur daraus was Du besitzt, sondern daraus was der Feind denkt das Du besitzt." Macht entstammt aus 2 Hauptquellen – Geld und Menschen. "Habenichtse" müssen Macht aus Fleisch und Blut aufbauen. (Das sind die beiden Dinge von denen viel zur Verfügung steht. Für Regierungen und Unternehmen ist es schwer die Menschen anzusprechen, und sie tun das meist ausschließlich mit wirtschaftlichen Argumenten.)

* 2. Regel: "Bewege Dich niemals außerhalb der Sachkenntnis Deiner Leute." Daraus folgt Verwirrung, Furcht und Rückzug. Das Gefühl der Sicherheit stärkt jedermanns Rückgrat. (Angegriffene Organisationen wundern sich, warum Radikale nicht die "richtigen" Fragen stellen. Das ist der Grund. Sie meiden Dinge, von denen sie keine Kenntnis haben.)

* 3. Regel: "Bewege Dich, wann immer möglich, außerhalb der Sachkenntnis des Gegners." Suche nach Wegen zur Steigerung von Unsicherheit, Angst und Ungewißheit. (Dies geschieht andauernd. Betrachte wie viele angegriffene Organisationen durch anscheinend abwegige Argumente überrumpelt werden, mit denen sich auseinanderzusetzen sie dann gezwungen werden.)
 
* 4. Regel: "Bring den Gegner dazu nach seinen eigenen Regeln zu leben." Wenn seine Regel lautet, daß jeder Brief beantwortet wird, schreib´ 30.000 Briefe. Du kannst ihn damit töten, weil sich wahrscheinlich niemand an all seine eigenen Regeln hält. (Dies ist eine ernstgemeinte Regel. Die ganze Glaubwürdigkeit und Reputation der belagerten Organisation steht auf dem Spiel, weil, wenn sie von Aktivisten sie beim Lügen oder der Nichteinhaltung ihrer eigenen Verpflichtungen erwischt werden, können diese damit fortfahren den Schaden zu vergrößern.

* 5. Regel: "Spott ist die stärkste Waffe des Menschen." Es existiert keine Verteidigung. Er ist irrational. Er macht wütend. Er wirkt auch als Hauptdruckmittel, um den Gegner zu Zugeständnissen zu zwingen. (Ganz schön primitiv, unverschämt und fies, nicht wahr? Sie wollen Ärger und Furcht erzeugen.)

* 6. Regel: "Eine gute Strategie ist die, die Deine Leute mögen." Sie
tun sie unaufgefordert und und öfter. Sie machen ihre Sache und werden sich sogar bessere einfallen lassen. (Radikale Aktivisten unterscheiden sich diesbezüglich nicht von jedem anderen Menschen. Wir vermeiden alle "unschöne" Tätigeiten und genießen und erfreuen uns solcher, die funktionieren und erfolgreich sind.

* 7. Regel: "Eine Taktik, die sich zu lange hinzieht, wird zur Last." Werde kein ewig Gestriger. (Das langweilt selbst radikale Aktivisten. Erhalte daher ihre Begeisterung und Anteilnahme durch das fortgesetzte Angebot neuer Strategien.)

* 8. Regel: "Erhalte den Druck aufrecht. Lasse nicht nach." Versuche die Opposition mit neuen Dingen aus der Balance zu bringen. Wenn sie eine Vorgehensweise gemeistert hat, erwische sie von der Flanke mit etwas Neuem. (Angriff, Angriff und noch mal Angriff von allen Seiten gibt dem torkelnden Gegner, durch Umgliederung, Erholung und die Entwicklung neuer Strategien, keine Chance zur Ruhe zu kommen.

* 9. Regel: "Die Bedrohung ist für gewöhnlich erschreckender, als die Sache an sich." Imagination und Ego können weit mehr bewirken als jeder Aktivist. (Vorstellung ist Realität. Große Organisationen bereiten sich immer auf den schlimmsten Fall vor, etwas, an das Aktivisten nicht im Entferntesten denken. Daraus folgt, daß die Organisation enorm viel Zeit und Energie darauf verwendet, den schlimmste aller möglichen Entschlüsse zu entwerfen. Die Möglichkeiten können einfach den Verstand vergiften und in Demoralisierung enden.)

* 10. Regel: "Wenn Du etwas Negatives ausreichend forcierst, wird es sich durchsetzen und zu etwas Positiven." Gewalt von der anderen Seite kann die Öffentlichkeit auf Deine Seite bringen, denn die Masse sympathisiert mit dem Unterlegenen. (Gewerkschaften haben diese Strategie genutzt. Friedliche [wenn auch laute] Demonstrationen haben vom Beginn bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts den Zorn des Managements auf sich gezogen, häufig in Form von Gewalt, was den Demonstranten schließlich die Sympathie der Öffentlichkeit einbrachte.)

* 11. Regel: "Der Preis für einen erfolgreichen Angriff ist eine konstruktive Alternative." Laß den Gegner niemals punkten, weil Dir die Problemlösung fehlt. (Ein altes Sprichwort lautet: Wenn Du nicht Teil der Lösung bist, bist Du Teil des Problems. Aktivisten-Organisationen haben eine Agenda, und ihre Strategie ist die Behauptung ihres Platzes am Tisch zum Erhalt eines Forums für ihre Machtausübung. Daher müssen sie im Besitz einer Kompromißlösung sein.)

* 12. Regel: "Nimm das Ziel auf´s Korn, dann personalisiere und polarisiere es. Schneide es vom Unterstützernetzwerk ab und isoliere das Ziel von der Sympathie. Sehen sie es auf Menschen ab und nicht auf Institutionen, denn Menschen sind schneller verletzbar als Institutionen. (Das ist grausam aber sehr effektiv. Direkte, personalisierte Kritik und Spott funktionieren.)

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Tom White ist ein Veteran der US Navy, Inhaber einer Versicherungsgesellschaft und gegenwärtig IT-Manager eines Vertriebs in Virginia. Seine Artikel wurden bei American Thinker veröffentlicht und er schreibt derzeit sowohl für den Richmond Examiner als auch für das Blog Virginia Right!. Tom lebt im Bezirk Hanover in Virginia und ist auf allen politischen Ebenen aktiv. Er folgt republikanischen Prinzipien und hatte letztlich vom Krieg der nationale Führung der Republikanischen Partei gegen Konservative genug.


Quelle: http://www.varight.com/alinskys-12-rules-for-radicals/


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