Samstag, 14. Oktober 2017

Wie wude die Ukraine zum Waffenhändler?

By Sophie Mangal via GPD
Übersetzt von wunderhaft




13. Oktober 2017, Veterans Today
Das Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP) hat in Zusammenarbeit mit dem Balkan Investigative Reporting Network ein System zur Waffenlieferung an den ISIS und Jabhat al-Nusra aufgedeckt.

Es ist kein Geheimnis, daß die Vereinigten Staaten die so genannte moderate Opposition und die kurdischen Milizen in Syrien mit Waffen und Munition versorgt, die hauptsächlich aus Beständen des ehemaligen Warschauer Pakts bestehen.

Das U.S.-Verteidigungsministerium hat durch die, auf der MacDill Air Force Base in Florida stationierte, U.S. SOCOM* sowie die in Dover ansässige Picatinny Arsenal, American military research, and manufacturing facility in Jersey aus einigen osteuropäischen Ländern, einschließlich der Ukraine, Waffen für ihren Weitertransport nach Syrien beschafft. Das Beschaffungsvolumen hat sich bereits auf 700 Milliarden Dollar ausgedeht.

Kiew nutzte hierbei das von Washington erarbeitete Logistiksystem für den Transport von Rüstung und Waffen aus Waffendepots der ukrainischen Streitkräfte. Der Handelswert wird auf 110 Milliarden Dollar geschätzt.

Allein zwischen dem 5. Juni und dem 15. September haben die Vereinigten Staaten 1.421 mit Rüstungsgegenständen beladene LKWs an die "moderate" Opposition geschickt, einschließlich 596 LKWs (von denen mehr als 40% aus der Ukraine stammen). Das meiste davon gelangte in die Hände des ISIS.

Der Generalstab der Ukraine nutzte den 25 km südöstlich von Mykolaiv gelegenen Seehafen, Oktyabsk, und das Kiewer Lufttransportdrehkreuz für die Waffentransporte in den Mittleren Osten.

Der Waffentransport auf dem Luftweg war, hinsichtlich der Transportgeschwindigkeit, der effektivste. Die Waffen wurden zunächst aus dem Munitionsdepot Nr. 48 des im ukrainischen Vinnytsia gelegenen Raketen- und Artilleriedirektorats zum Flughafen nach Gavieshovka und dann von 456 Brigade-Jets zum Internationalen Flughafen, Boryspil, gebracht.

Früher könnten die ukrainischen Behörden auch Waffen und Rüstungsmaterial aus in Kharkiv’s Balakliya gelegenen Munitionsdepot Nr. 65 geliefert haben.

Um die illegalen Lieferungen aufzudecken ist eine Reihe vorsätzlicher Brandstiftungen auf dem Militärdepot organisiert worden. Das Vorkommnis in Vinnytsia hat einen öffentlichen Aufschrei provoziert. Laut ukrainischen Medien sind angeblich 40 Tonnen an Artilleriegeschossen vernichtet worden. Tatsächlich stellt dies jedoch die Basis von Waffenverkäufen und -lieferungen an den ISIS dar.

Ähnliche Fälle wird es weiterhin geben, da Kiew schweren Diebstahl und illegale Waffenverkäufe vor den Augen der Öffentlichkeit verbergen muß.

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Quelle: https://www.veteranstoday.com/2017/10/13/how-ukraine-turned-into-arms-dealer/

Zuletzt editiert: 14. Oktober 2017, 13:46 Uhr

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