Freitag, 10. November 2017

Agenda 21, das BVG und das Dritte Geschlecht - [aktualisiert]

Am 10. Oktober* haben grundgesetzwidrig gewählte Richter am Bundesverfassungsgericht die Einführung eines "Dritten Geschlechts" im Personenstandsrecht beschlossen. Was dieser Beschluß mit der Agenda 21 und diese wiederum mit Aldous Huxleys "Schöne Neuen Welt" zu tun hat, begreifen in Zeiten "vorübergehend" abgesenkter Bildungsstandards nur wenige, was wirklich bitter ist.

Ich möchte mich zu dieser bizarren Entscheidung dieser weisungsgebundenen Richter am BVG nicht äußern, halte es jedoch für angemessen und erlaubt darüber nachzudenken diesen mit ihren Schützlingen vom Dritten Geschlecht einen sicheren Schutzraum zu gewähren, um es gendergerecht auszudrücken, aus dem sie der Rest der Gesellschaft nie mehr entläßt, was bisher selbstverständlich utopisch erscheint.

Als ich am Mittwochmorgen von dieser skurrilen Entscheidung hörte, dachte ich, "Das wird Hadmut sicher nicht unkommentiert lassen", und tatsächlich hat Hadmut Danisch ihr zwei so kurze wie lesenswerten Artikel unter dem Titeln, Verfassungsgericht strohdoof und Das Bundesverfassungsgericht und die „Dritte Option”, gewidmet, deren Lektüre ich, bei allem was Recht ist, hiermit unbedingt empfehle.


Nachtrag: Hadmut Danisch hat sich in weiteren Artikeln mit diesem Beschluß befasst und ist, unter anderem, der Frage nach korrupten politischen Seilschaften nachgegangen, die einen solchen Schwachsinn ermöglichen. Für alle Interessierten hier die Links:

* zuletzt korrigiert am 11. November: Der Beschluß des BVG stammt vom 10. Oktober und wurde am 8. November veröffentlicht. Der letzte Absatz wurde, der Vollständigkeit halber, erweitert. 


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