Donnerstag, 22. Februar 2018

Die Geschichte um Lorde – Konsequenzen der Unterstützung von BDS in der zionistisch gesteuerten Unterhaltungsindustrie

Von Sarah Abed
Übersetzt von wunderhaft




14. Februar 2018, THE RABBIT HOLE
Die Geschichte um Lorde hat derzeit einen fesselnden Höhepunkt erreicht. Erst vor wenigen Monaten, am 21. Dezember 2017, haben zwei junge weibliche Fans aus dem neuseeländischen Aotearoa Lorde in einem offenen Brief gedrängt ihr für den kommenden Juni geplantes Konzert in Tel Aviv abzusagen. Ein paar Tage später hat Lorde, eine 21-jährige Sängerin und Liedermacherin, ihre Show in Tel Aviv abgesagt.

Das hat die ausgesprochene Berühmtheit, Rabbi Shmuley Boteach*, dazu veranlaßt eine ganze "Anzeigenseite" in der Washington Post für die Eröffnung einer Schmutzkampagne gegen die neuseeländische Künstlerin zu buchen. In der Anzeige hat der Rabbi Lorde fälschlich der "Bigotterie" bezichtigt und sie eine "Heuchlerin" genannt. Kurz nachdem das Konzert abgesagt worden war haben drei israelische Jugendliche die Aktivistinnen, die den offenen Brief geschrieben hatten, verklagt.

Diese rachsüchtige Geschichte zionistischer Vergeltung gegen die Rede- und Ausdrucksfreiheit sowie gegen die Freiheit der Unterstützung von BDS* nimmt nun, durch die Beteiligung der Vertreters des Staates Florida, Randy Fine, an der Zirkusnummer, eine weitere interessante Wendung. Fine ruft die Unterhaltungsveranstalter in Miami und Tampa unter Androhung von Geldstrafen dazu auf, ihre für die populäre Sängerin und Liedermacherin im Juni geplanten Konzerte abzusagen.

Offener Brief an Lorde von neuseeländischen BDS-Aktivisten


In einem offenen Brief an Lord erklärten Justine Sachs und Nadia Abu-Shanab, das jüdisch/palästinensische Duo, das Lorde gedrängt hat, ihr Konzert in Tel Aviv abzusagen:
"Wir beide arbeiten gemeinsam (mit anderen) für Frieden und Gerechtigkeit im Mittleren Osten und an der Beendigung der israelischen Apartheid. Die Leute sagen oft, daß das es sich bei dem israelisch-palästinensische Debakel um ein um ein Jahrtausende altes Melodram handelt. Wenn man erst einmal gehört hat, was wirklich geschieht, ist die Sache, wie bei vielen Unterdrückungsstrukturen, ganz einfach." Sie erklärten auch Folgendes: "Heute wenden sich Millionen Menschen gegen die Politik von Unterdrückung, ethnischen Säuberungen, Menschenrechtsverletzungen, Besatzung und Apartheid der israelischen Regierung. Als Teilnehmer in diesem Kampf glauben wir, daß ein ökonomischer, intellektueller und künstlerischer Boykott einen effektiven Weg darstellt, um sich gegen diese Verbrechen auszusprechen. In Südafrika ist das sehr effektiv gewesen, und wir hoffen, daß es hier wieder funktionieren kann."

Der aufmerksamkeitssüchtige Prominente, Rabbi Shmuley, erwirbt eine beleidigende Anzeigenseite bei der Washington Post

Die Überschrift auf Rabbi Shmuley Boteachs Seite bei Twitter wirbt: "Rabbi Shmuley, den Newsweek & Wash Post "den berühmtesten Rabbi in Amerika" nennen, ist ein weltberühmter Autor von 31 Büchern, Rundfunksprecher und Beziehungsexperte". Shmuley, der eine ganze Anzeigenseite gebucht hat, um Lorde bigott und heuchlerisch zu nennen, sind Kontroversen nicht fremd.

Im Jahr hat der Journalist, Rob Bryan, für Alternet einen enthüllenden Bericht über den Rabbi geschrieben. In seinem Bericht hat er auf einige interessante Punkte hingewiesen, welche die Schließung der betrügerischen Wohltätigkeitsorganisation des Rabbis, seine palästinenserfeindliche Hetze und des Rabbis Haupteinnahmequelle umfassen, das World Values Network*, das seine Taschen Taschen jährlich mit sechsstelligen Beträgen füllt.

Israelische Jugendliche führen einen Rechtsstreit gegen neuseeländische Aktivisten, die einen offenen Brief an Lorde geschrieben haben


Als Ergebnis ihrer Meinungsäußerung  in dem offenen Brief an Lorde, sind Fräulein. Sachs und Fräulein Abu-Shanab nun in einen Rechtsstreit verwickelt, der von drei israelischen Fans von Lorde auf den Weg gebracht wurde, die im kommenden Jahr ihren Wehrdienst in der israelischen Verteidigungsarmee (IDF) antreten.

Die Washington Post berichtete:
"Am Mittwoch hat das so genannte Shurat HaDin Law Center mitgeteilt, daß es Klage gegen zwei neuseeländische Aktivistinnen der BDS-Bewegung zugunsten dreier israelischen Jugendlicher erhoben hat, die behaupten das jene Lorde dazu überredet haben ihr geplantes Konzert in Tel Aviv abzusagen, für das diese sich bereits Eintrittskarten gekauft hatten."
Die Kläger haben die Kosten für die Konzertkarten zwar zurückerstattet bekommen, aber laut des leitenden Anwalts in diesem Fall und der Präsidentin des Shurat HaDin, Nitsana Darshan-Leitner, geht es bei dieser Klage nicht allein um Geld. Frau Darshan-Leitner erklärte: "Es gehe auch darum ein Zeichen dafür zu setzten, daß Israel sich von nun an gegen all jene wehren wird, die dazu aufrufen es zu boykottieren." "Israelische Staatsbürger werden sich angesichts solcher Forderungen nicht einfach zurück lehnen. Wir wollen, daß die Menschen wissen, daß für den Boykott Israels ein Preis zu zahlen ist."

Ob es sich um einen Fall gekränkter Egos von Jugendlichen handelt oder die Jugendlichen der Einfachheit halber als Front für ein absurdes Gerichtsverfahren mißbraucht werden, ist umstritten. Klar ist jedoch, daß die BDS-Bewegung Israel in akute Angst versetzt. Als Resultat führt Israel Angriffe gegen die erfolgreiche Bewegung aus, sei es nun durch die Eröffnung von Gerichtsverfahren, wie dieses innerhalb des "Rechtssystems",oder am Boden, wie wir es kürzlich bei Ahed Tamini* und der Mißhandlung von Palästinensern beobachtet haben.

Aus folgendem Artikel in der New York Times:
"Im Jahr 2011 hat die israelische Knesset ein Gesetz erlassen, das jedermann das Führen von Zivilprozessen gestattet, der behauptet durch einen Boykott gegen Israel, eine seiner Institutionen oder ein unter israelischer Kontrolle stehendes Gebiet wirtschaftlichen Schaden erlitten zu haben. Das Gesetz stieß auf heftige Kritik israelischer Bürgerrechtsorganisationen, die es als Verletzung des Rechts auf Meinungsfreiheit bezeichnet haben, jedoch hat das Höchste Gericht im Jahr 2015 den Großteil davon aufrechterhalten.

Sowohl die Befürworter als auch die Gegner der Maßnahme sagen, daß die Verhandlung über Lordes Absage der erste Fall ist, der auf Grund dieses Gesetzes verhandelt wird. Wenn sie erfolgreich verläuft, könnte das, für die wachsende Bewegung in den Vereinigten Staaten, Europa und anderswo, hauptsächlich für den Protest gegen dessen Siedlungs- und Sicherheitspraktiken in der West Bank weitreichende Folgen beim Boykott, dem Meiden israelischer Produkte sowie der Sanktionierung Israels haben. Diese Bewegung ist als BDS Kampagne* bekannt."

20 Gruppen, die den Boykott Israels unterstützen, wird nun die Einreise verweigert

Der Landesbeauftragte des Staates Florida, Randy Fine, fordert Veranstalter auf Lordes Konzert abzusagen oder Strafen zu zahlen


Der Landesbeauftragte des Staates Florida, Randy Fine, fordert von Veranstaltern in Tampa und Miami die Absage von für den April geplanten Konzerten der neuseeländischen Sängerin Lorde.

"BDS ist eine antisemitische, terroristische Bewegung und wir sollten Steuerzahler nicht dazu zwingen sie zu subventionieren", erklärte der Landesbeauftragte,Randy Fine, am Freitag demAlgemeiner.

Laut The Algemeiner, "hat Fine die Sport- und Messebehörde in Miami sowie die Sportbehörde in Tampa schriftlich mitgeteilt, daß Lordes Auftritt im April das Gesetz von Florida verletzen würde, welches den kommunalen Verwaltungen untersagt Geschäfte von über $ 1 Million Dollar mit irgendeiner Organisation zu machen, die sich am Boykott Israels beteiligt".

"Florida hat keine Toleranz gegenüber Antisemitismus und Boykotten, die beabsichtigen den Staat Israel zu zerstören", schrieb Fine. "Deshalb hat Florida vor einigen Jahren die bahnbrechende anti-BDS-Gesetze erlassen... Die derzeitigen Bedingungen sind klar geregelt – kommunale Verwaltungen dürfen keinen Handel mit Unternehmen treiben, die an dem antisemitischen Boykott von Israel teilnehmen."

Der Vertreter des 53 Distrikts von Florida, Randy Fine, nennt BDS-Aktivisten in privaten Mitteilungen "Terroristen" und "erbärmliche Versager"


BDS-Aktivisten in den Vereinigten Staaten haben dem Landesbeauftragten Fine Direktmitteilungen gesandt, um ihrer Unzufriedenheit mit Fines pro-israelischer Haltung und seinem Boykottaufruf für Lordes Konzert Ausdruck zu verleihen. Die folgenden Screenshots und Zitate der Aktivisten wurden mit umgehend zugesandt, um sie in diesem Artikel zu veröffentlichen.

Suhair Nafal, eine in Ilinois lebende, aus Palästina stammende amerikanische Christin, die in amerikanischen Unternehmen arbeitet, erklärte:
"Dieser Gesetzeshüter der VS könnte nicht unamerikanischer sein. Sein erzwungenes Auftrittsverbots für einen internationalen Popstar in Florida stellt eine eklatante Verletzung unseres ersten Verfassungszusatzes* dar. Und das alles nur weil er durch die Absage der Veranstaltung in einem Apartheidsstaat auf der korrekten Seite der Geschichte stand. Die Loyalität dieses Herren gegenüber einer ausländischen Macht scheint  weit größer zu sein als die für sein eigenes Land."
Hier folgt die private Korrespondenz zwischen Ms. Nafal und Mr. Fine.

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S.N: Sie sollten sich schämen einen Staat zu unterstützen, der von der Internationalen Gemeinschaft als Apartheids-Regime bezeichnet worden ist. Sie sollten kein Politiker der Vereinigten Staaten sein sein...

R.F: Wie auch immer, Sie Terroristin.
Einen schönen Tag noch.




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S.N: Warten Sie bis ich diesen Thread in einer Ihrer örtlichen Zeitungen veröffentliche und den Menschen zeige, wie Sie mit Frauen reden. Sie sind ein echter Verlierer.

R.F: Verprügel Dich selbst.

S.N: Verabschieden Sie sich von Ihrer Polit-Karriere.

R.F: Sie werden so erfolgreich sein, wie bei der Zerstörung Israels. Erbärmliche Versagerin.






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S.N: Das wäre in der Tat das erste lahme Ding, was aus Ihrem Schweinsgesicht herauskommt... Sie sind der Terrorist... Jeder der den Terrorismus unterstützt, der unschuldigen Palästinensern angetan wird, ist wahrhaft unamerikanisch. Die kommende Woche wird sehr schwer für sie werden, wenn wir das vor Ihrem Büro zeigen und sie als das Schwein entlarven, das Sie sind.

R.F: Bitte, tun Sie das, Sie Terroristin.
Bringt es!





https://sarahabed.files.wordpress.com/2018/02/suhair4.png





S. N: Israel wird sich selbst zerstören. Sein eigenes Volk wird es in die Knie zwingen. Warten Sie ab und beobachten Sie wie das geschieht.

S.N: Welche Schande, daß Sie unsere Regierung hier in den Vereinigten Staaten infiltriert haben, wenn alles, worum Sie sich kümmern, ein seinem Ende entgegen gehendes, genozidales Apartheid-Regime ist. Sie sollten sich schämen! Denken Sie darüber nach, wie Sie sich fühlen würden, wenn ihre Kinder so behandelt würden, wie die unschuldigen Kinder in besetzten Palästina besetzten Gebieten täglich behandelt werden. Wachen Sie auf, und finden Sie Ihre Seele.






Die in Florida geborene Amerikanerin und BDS-Aktivistin palästinensischer Herkunft, Zaina Masri, erklärte:
"Ich bin in Florida geboren und aufgewachsen. Fine hat sich extrem rassistisch gezeigt, als er uns Palästinenser Terroristen nannte. Ich will hier in Florida nicht zum Schweigen gebracht werden, und ich bin kein Terrorist, wie er in seinem Post angedeutet hat. Es macht mich zornig und frustriert mich Terroristin genannt zu werden, weil ich mich gegen ethnische Säuberungen an meinem Volk ausspreche. Als amerikanische Staatsbürgerin ist es mein Recht die Apartheid zu boykottieren." Masri schrieb auch, "Ich habe Nichten in Ahed Taminis Alter hier in Florida. Sie wollen das Lorde Konzert besuchen und nun versucht ein anderer Zionist uns das zu nehmen. Wir werden, wie Ahed, mit den Entzug von Rechten und Privilegien bestraft, weil wir für die Menschenrechte der Palästinenser eintreten. Es ist verrückt! Ich werde die israelische Apartheid boykottieren, bis die Palästinenser gemäß dem Völkerrecht und dem elementaren Kodex der Moral und Sittlichkeit grundlegend gleichberechtigt sind."
Ahed Tamimi, auf die oben von Zaina Masri verwiesen wird, ist eine 17-jährige, ikonenhafte palästinensische Aktivistin aus Nabi Saleh (ein kleines Dorf inmitten der West Bank / Anm. d. Übers.), die wegen ihres Widerstands gegen bewaffnete israelische Soldaten in die Schlagzeilen kam. Gegen sie soll am kommenden Donnerstag, dem 13. Februar, vor einem israelischen Gericht verhandelt werden, weil sie sich zwei bewaffneten israelischen Soldaten widersetzt hat, die sich geweigert haben ihr Grundstück zu verlassen.

Dan Frank, ein amerikanischer BDS-Aktivist der in Washington D.C. wohnt und im Jahr 2008 versucht hat sich mit der Constitution Party* als uabhängiger Abgeordneter um einen Sitz im Kongreß zu bewerben, hat ebenfalls mit Fine korrespondiert.

Es folgt Franks Wortwechsel mit Mr. Fine:

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D.F: Ich bin kürzlich in Palästina gewesen, und was ich dort gesehen habe war wirklich entsetzlich. Wie können Sie es wagen den ersten Verfassungszusatz zu mißachten und ein solch brutal ekelhaftes Apartheid-Regime unterstützen. Ich werde Überstunden machen, um ihre Wiederwahl zu verhindern. AIPAC* schreckt mich nicht ab

R.F: Danke für die Nachricht. Ich erhalte dermaßen viele davon, und es ist schwierig sie alle persönlich zu beantworten. Um eine Antwort zu erhalten, rufen Sie bitte unter (321) 409-2017 in meinem Büro an, wo ihnen einer meiner Mitarbeiter bestimmt weiterhelfen wird. ––
Randy

Ich zittere vor Angst vor all der Arbeit, die Sie in Washington tun.
Viel Spaß, Versager.

D.F: Sie unterstützen ein Apartheid-Regime und nennen mich einen Versager.







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R.F:  Sie wissen nicht einmal, was das beutet. Versager

D.F: Vielleicht hilft Ihnen das weiter!







Je mehr Mauern, die die Terroristen draußen halten, desto besser.





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D.F: Sind das Terroristen?
Sie sind widerlich!




R.F: Ich bin sicher, daß sie die Ausbildung von ihnen erhielten, nach der Sie gesucht haben. Keine Sorge – wir behalten Sie im Auge.

D.F: Sie sind es, der beobachtet wird. 

R.F: Na klar. Tastaturkriege sind voll im Trend. Werfen Sie Ihre eigenen Niederlagen einfach auf den Haufen. 



Alice Carpenter, eine in New York geborene amerikanische BDS-Aktivistin palästinensischer Herkunft führte folgende Unterhaltung mit Mr. Fine:

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A.C: Landesbeauftragter Randy Fine.

Sie sind gewählt worden, um unsere Verfassung zu achten und die verfassungsmäßigen Rechte der Bürger zu schützen, die Sie vertreten. Wie können Sie es wagen zu versuchen die verfassungsmäßigen Rechte der VS-Bürger in Florida für eine fremde Nation zu verletzen, was die Frage aufwirft, welcher Nation ihre Loyalität in Wahrheit gilt?

Lorde hat zehntausende Fans in Florida, die sich auf ihr Konzert freuen. Wie wagen sie es zu versuchen das Konzert zu verhindern, indem sie eine fremde Nation vor die Bürger stellen, die sie gewählt haben ..

Ich empfehle Amerika den Vorrang zu geben.

R. F: Du hast mich nicht gewählt, also verpiß Dich.












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A.C: Die Bürger der VS haben Sie gewählt. Ich empfehle Ihnen Amerika den Vorrang zu geben.
Screenshot und Weitergabe ..
Das war keine sehr professionelle Antwort.

Meine Botschaft war klar, unser Land und unsere Verfassung haben Vorrang .. Hören Sie auf unsere Verfassung zu unterminieren. Wenn Sie ein Problem damit haben unserem Land den Vorrang zu geben, sollten die Wähler das wissen..








Die Nominierung der BDS-Bewegung für den Friedensnobelpreis


Inmitten der Opposition gegen die BDS-Bewegung durch Israel-freundliche Sprachrohre, wie der Landesvertreter des Staates Florida, Randy Fine, und den Prominenten, Rabbi Shmuley Boteach wächst die BDS-Bewegung an Mitgliedern und Unterstützung und ist kürzlich für den Nobelpreis vorgeschlagen worden.

Laut der offiziellen BDS-Website hat der norwegische Parlamentarier, Bjørnar Moxnes, die BDS-Bewegung für die Rechte der Palästinenser Anfang des Monats offiziell für den Nobelpreis vorgeschlagen. Hierbei wurde er von seiner Partei, der progressiven Rødt (Red) Party, unterstützt und hat erkllärt, warum BDS "von allen demokratisch gesinnten Menschen und Staaten unterstützt werden sollte".


Die Unterstützung der BDS-Kampagne hat jedoch ihren Preis, den die Aktivisten bereit sind zu bezahlen


Sowohl die Meinungsfreiheit als auch die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks sowie die Freiheit zur Teilnahme an der BDS-Kampagne sollten insgesamt zu den Menschenrechten gehören. BDS beinhaltet das simple Prinzip, daß Palästinenser dieselben Rechte wie die übrige Menschheit haben sollten.

Unglücklicherweise werden allerdings höchstwahrscheinlich Bedrohungen sowie rechtliche und finanzielle Folgen durch Individuen, die von der Unterstützung des repressiven Staates, Israel, in dem Maß zunehmen, in dem die BDS-Bewegung wächst.

Gegen die israelischen Angriffe auf die Palästinenser Stellung zu beziehen, verlangt heutzutage seinen Preis. Jedoch sind viele Aktivisten der BDS-Bewegung bereit diesen Preis zu bezahlen.

Diesen Artikel, der auch bei  American Herald Tribune, Mint Press News, und Signs of the Times veröffentlicht worden ist, ist am 13. Februar 2018 von Sarah Abed verfasst worden.


Bildquelle

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Sahra Abed ist unabhängige Journalistin und politische Kommentatorin. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Aufdeckung von Lügen und Propaganda in den Nachrichten der Mainstream Medien, besonders bezüglich der Innen- und Außenpolitik im Mittleren Osten. Sie beteiligt sich an verschiedenen Radiosendungen, der Veröffentlichung von Nachrichten und Gesprächsforen. Für Medienanfragen ist sie unter sarahabed84 [at] gmail.com zu erreichen.


Quelle: https://sarahabed.com/2018/02/14/the-lorde-saga-the-consequences-of-supporting-bds-in-the-zionist-driven-entertainment-industry/

Alle mit einem * versehenen Links wurden zusätzlich eingefügt.


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