Dienstag, 13. März 2018

Mit Unterstützung der Vereinigten Staaten? Terroristen von al-Nusra haben in Ost Ghouta Chlorgas eingesetzt

Von VT
Übersetzt von wunderhaft



12. März 2018, Veterans Today
Rußlands Sonderbeauftragter bei den Vereinten Nationen (VN), Wassili Nebenzja hat militante Gruppen in Ost Ghouta beschuldigt Chlorgas eingesetzt zu haben, während er betonte, daß die syrische Regierung jedes Recht dazu habe die "Brutstätte des Terrorismus" nahe ihrer Hauptstadt zu auszurotten.

Nebenzja hat die syrische Regierung und die andauernde Antiterroroperation in Ost Ghouta mit der Behauptung verteidigt, daß "sie jedes Recht habe sich darum zu bemühen die Bedrohung für ihre Bürger zu beseitigen".

Lesen Sie hier mehr dazu: US prepared to act on Syria if UN Security Council won’t – Haley

"Laut uns verfügbare Informationen haben Milizen von al-Nusra am 5. März Chlorgas in Ost Ghouta eingesetzt, wobei 30 Zivilisten verletzt worden sind. All dies ist geschehen, um den Boden für eine militärische Maßnahme gegen das souveräne Syrien zu bereiten." erklärte Nebenzja.


© Ruptly

Erste Gruppe von über 50 Personen verläßt Ost Ghouta über humanitären Korridor – ein Mitglied der russischen Duma

"Die Außenbezirke von Damaskus können keine Brutstätte des Terrorismus bleiben. Und sie werden von Terroristen andauernd für Versuche zur Unterwanderung der Beilegung von Feindseligkeiten genutzt."

Die anhaltenden Kämpfe in den Vororten von Damaskus verletzten die Resolution 2401, welche die Fortsetzung des Kampfes gegen Terroristen erlaubt, nicht, betonte der Diplomat. Im Gegensatz zu Moskau und Damaskus, greifen die Terroristen regelmäßig Krankenhäuser und andere zivile Einrichtungen an, und ihre Attacken sind gut dokumentiert, fügte er hinzu.

"Seit Verabschiedung der Resolution sind hierdurch mehr als 100 Menschen getötet und und eine erheblich größere Anzahl verwundet worden. Es wurde mehr als ein Krankenhaus... beschossen", sagte Nebenzja. Dies waren wirkliche Krankenhäuser, echte Krankenhäuser und keine Stützpunkte der Kämpfer, von denen diese regelmäßig behaupten, daß es sich um Krankenhäuser handelt."

Auch hindern die Milizen Zivilisten durch den Beschuß von Mörsern und Scharfschützen am Verlassen des Kampfgebiets.

"Sie (die Milizen) beschießen ständig humanitäre Korridore und Kontrollpunkte, einschließlich in den humanitären Kampfpausen", erklärte Nebenzja. "Sie intensivierten die Benutzung von Tunneln, um das syrische Militär zu provozieren, da die Ausgänge dieser Tunnel im Bereich öffentlicher Gebäude liegen, wobei es sich vor allem um Moscheen, Krankenhäuser und Märkte handelt."

Der russische Diplomat hob hervor, daß der Konflikt in Syrien, und besonders in der Ost Ghouta, von den Staaten des Westens ausschließlich dazu benutzt werde "endlose Vorwürfe gegen Rußland zu richten" während "sie selbst nichts tun", um die Situation in Syrien zu verbessern.

"Bei dem, was dort geschieht – handelt es sich um eine politische Frage, die nicht viel mit den menschlichen Bedürfnissen der Syrer zu tun hat", sagte Nebenzja.

(Quelle: RT)


und von Sputnik News :

Die Vereinigten Staaten (VS) haben den Vereinten Nationen am Montag, weniger als einen Monat nach der vorherigen, vom VN-Sicherheitsrat einstimmig beschlossenen Resolution, die einen Waffenstillstand für ganz Syrien fordert, einen neuen Resolutionsentwurf vorgelegt, worin eine 30-tägige Einstellung der Feindseligkeiten in den Vororten von Damaskus in der Ost Ghouta gefordert wird.

"Wir habe einen neuen Resolutionsentwurf für eine Waffenruhe vorgelegt, die keinen Platz für Ausflüchte bietet", sagte die Botschafterin der VS bei den Vereinten Nationen, Nicki Haley, in Bezug auf die Operation der Syrischen Armee gegen die Terroristen in der Ost Ghouta, welche ihre Angriffe auf Damaskus, trotz der vereinbarten Waffenruhe, fortsetzen.

"Er ist einfach, überschaubar und bindend. Er wird unmittelbar nach seiner Annahme durch diesen Rat in Kraft treten. Er  enthält keine Schlupflöcher für Assad, den Iran und die Russen, um sich dahinter zu verstecken, betonte sie, bei der Vorlage dieser Resolution und sagte, daß die deren Vorgängerin "gescheitert" sei.

Lights and smoke are seen during Syrian government bombardment on the rebel-controlled town of Arbin, in the besieged Eastern Ghouta region on the outskirts of the capital Damascus, on late March 11, 2018

Laut Berichten, hat die Syrische Armee Verstecke mit französischen Waffen in den befreiten Teilen der Ost Ghouta entdeckt

Der russische Sonderbeauftragte bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebenzja, konterte auf Haleys Erklärung und betonte, daß Damaskus "jedes Recht dazu habe zu versuchen die Bedrohung ihrer Staatsbürger zu beseitigen" und verwies auf hierbei auf die Terroristen, die sich als "Brutstätte des Terrorismus" in der Ost Ghouta verschanzt haben. Die Resolution 2410, die vom Sicherheitsrat am 24. Februar einstimmig angenommen worden ist, wurde von den Parteien im Syrienkonflikt gefordert, sämtliche Feindseligkeiten zu beenden und in ganz Syrien eine humanitäre Pause zu wahren, um sowohl die ungehinderte Versorgung mit humanitärer Hilfe als auch die Evakuierung von Verwundeten zu gewährleisten.

Syrians walk past destroyed buildings in the rebel-held town of Hamouria, in the besieged Eastern Ghouta region on the outskirts of the capital Damascus, on March 9, 2018

Syrer am 9. März auf dem Weg vorbei an zerstörten Gebäuden in der von Rebellen besetzten Stadt, Hamouria, in der belagerten Region Ost Ghouta im Umland der Hauptstadt, Damaskus.

Chemiewaffeneinsatz in der Ost Ghouta

Haley sagte auch, daß Washington bezüglich des Einsatzes chemischer Waffen in Syrien handeln werde, wenn der Sicherheitsrat der VN dies nicht tue.

"Auch warnen wir jede Nation, die entschlossen ist ihren Willen durch den Einsatz von Chemiewaffen und inhumaner Qual durchzusetzen, besonders das illegale syrische Regime, und die Vereinigten Staaten bleiben darauf vorbereitet zu handeln, wenn wir müssen", sagte Haley.
Wassili Nebenja sagte, daß die Milizen der Nusra Front* Chemiewaffen eingesetzt haben und hierbei 30 Zivilisten verletzt worden sein.

"Dies ist geschehen, um den Boden für einseitige Militäraktionen gegen das souveräne Syrien zu bereiten", sagte Nebenzja hinsichtlich der Versuche der syrischen Regierung die Schuld an dem Einsatz chemischer Waffen in dem Land zu geben.

Moskau ist sich der, chemische Waffen beinhaltenden, geplanten Provokationen in Syrien bewußt, deren Ziel ist, Damaskus zu beschuldigen –  der russische Sondergesadte bei den VN

Nach dem angeblichen Einsatz chemischer Waffen in Ost Ghouta im Januar, hat der Außenminister der VS, Rex Tillerson, erklärt, daß Damaskus Chemiewaffen einsetzen könnte. Auch sagte er, daß Rußland, wegen ihres Einsatzes in Syrien, verantwortlich für die Opfer sei. Der russische Außenminister sagte daraufhin, daß Washington, bei dem Versuch die syrische Regierung zu dämonisieren um sie anschließend zu stürzen, Massenpropaganda gegen Moskau verbreite und unterstrich, daß die Informationen der Vereinigten Staaten über Chemiewaffenangriffe unbestätigt seien.

Damskus hat wiederholt erklärt, daß es seine Bestände an chemischen Waffen vernichtet habe, was im Jahr 2016 von der  Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) bestätigt worden ist.

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Veterans Today nutzt diesen Bereich für allgemeine Berichte. Er wird von den beiden Herausgebern Jim W. Dean und Gordon Duff  bearbeitet, die hier des Öfteren, neben allgemeinen Informationen, Berichte anderer fester Quellen mit unseren Lesern teilen.




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