Mittwoch, 14. März 2018

Syrien – Kriegsbericht vom 14. März 2018: Regierungskräfte befreien Schlüsselregion im Süden von Damskus

Von Southfront
Übersetzt von wunderhaft




14. März 2018, SouthFront
Am 13. März ist die Syrisch Arabische Armee (SAA) in die Region des südlichen Stadtteils von Damaskus, al-Qadam,  vorgedrungen, nachdem die Bewohner von dort evakuiert worden waren. Die militanten Gruppen sind vorher dazu gedrängt worden eine eine Einverständniserklärung zur Evakuierung mit Damaskus zu unterzeichnen, nachdem im Flüchtlingslager, Jarmuk*, operierende  Einheiten des ISIS ihre Verteidigungsstellungen größtenteils überrannt hatten.


ISIS hat mit einen Angriff auf al-Qadam begonnen und versucht die Region einzunehmen, bevor sie vollständig von der SAA gesichert worden ist. Die Kämpfe haben sich am 14.März fortgesetzt.

Am 13. März hat der Chef des russischen Generalstabs, Waleri Gerassimow, die Drohung der Vereinigten Staaten (VS) kommentiert, nach der diese syrische Regierungsstreitkräfte angreifen, werden, wenn deren Militäroperation in der Ost Ghouta andauert.

Er sagte: "Es befinden sich viele russische Berater sowie Vertreter des russischen Zentrums für die Aussöhnung der opponierenden Parteien und russische Soldaten in Damaskus und den syrischen Verteidigungseinrichtungen.", und fügte hinzu, daß die russischen Streitkräfte gegen sämtliche "Raketen" oder "Abschußrampen", welche eine Gefahr für russische Soldaten darstellen, Gegenmaßnahmen ergreifen werden.

Vorher haben syrische und russische Verantwortliche am selben Tag davor gewarnt, daß Milizen die Inszenierung eines Chemiewaffenangriffs vorbereitet haben und Damaskus hierfür verantwortlich machen wollten.

Am selben Tag ist die SAA im Zuge ihrer Militäroperation weiter auf Stellungen der Milizen in Hasasta vorgerückt und sind in die Ortschaft Jisrin eingedrungen, in der nun Kämpfe ausgebrochen sind. Auch haben syrische und russische Kräfte ihre Bemühungen um die Evakuierung von Zivilisten aus den belagerten Gebieten verstärkt. Aus Douma wurden 150 Menschen  evakuiert

 Am 13. und 14. März sind die Türkische Armee und die Freie Syrische Armee in der Provinz Afrin weiter vorgerückt und haben Dermamise, Qarah Bash sowie andere Stellungen der Kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) eingenommen. Türkische Kräfte halten weiterhin einen Korridor südöstlich von Afrin bereit, um es Zivilsiten sowie einigen YPG-Mitgliedern zu ermöglichen aus der Stadt zu fliehen und so den Kampf um sie zu erleichtern.

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