Donnerstag, 22. März 2018

Syrien – Kriegsbericht vom 21. März 2018: Drei Giftgasangriffe vereitelt

Von SouthFront
Übersetzt von wunderhaft




21. März 2018, SouthFront
Wie der russische Verteidigungsminister, Sergey Shoigu, am 20. März mitgeteilt hat, sind in der vergangenen Woche in Syrien drei von den Milizen geplante Giftgasangriffe vereitelt worden.

"Trotz der Versuche der Milizen die Friedensinitiative in Ost Ghouta zum Erliegen zu bringen, verhandeln wir mit den Führern der bewaffneten Gruppen, um die Kämpfe zu beenden und eine humanitäre Katastrophe zu verhindern", sagte Shoigu und fügte hinzu, daß der humanitäre Einsatz andauert.

Der Verteidigungsminister machte auch auf die wachsende Aktivität der von den VS geführten Koalition und die Versuche der Milizen Provokationen zu inszenieren aufmerksam.
Am selben Tag hat die berüchtigte milizenfreundliche Organisation der Weißhelme erklärt, daß 59 Zivilisten durch syrische Luftangriffe in dem von Milizen besetztem Umland von Harasta und Douma in der Ost Ghouta getötet worden sind. Laut der Organisation sind mindestens 150 Zivilisten während der letzten fünf Tage in Ost Ghouta ums Leben gekommen.

Während der vergangenen Monate haben die Weißhelme wiederholt erklärt, daß Regierungskräfte Giftgasanschläge in der von Milizen besetzten Region verübt haben. Allerdings wurde bisher kein glaubhafter Beweis für diese Behauptungen vorgelegt.

Laut dem russischen Militär haben am 20. März ungefähr 6.000 Zivilisten den von Milizen besetzten Teil der Ost Ghouta verlassen. Insgesamt sind, seit der Einrichtung der täglichen humanitären Waffenruhe, bis zu 80.000 Menschen evakuiert worden.

Wie der Oberst der VS-amerikanischen Truppen uns Sprecher der VS-geleiteten Koalition, Ryan Dillon, am 20 März erklärt hat, hatten sich Regierungskräfte  allmählich auf der Ostseite des Euphrat, nahe der Region zusammengezogen, in der VS-Soldaten stationiert gewesen sind. Er hat erklärt, das die Koalition ein scharfes Auge auf die Entwicklung wirft und dazu bereit ist sich zu verteidigen.

Innerhalb der vergangenen wenigen Wochen haben Mainstream Medienkanäle oft darüber spekuliert, daß syrische Regierungskräfte sich mit Unterstützung von mit Rußland verbundenen privaten Söldnerunternehmen darauf vorbereiten Stellungen der von den VS geführten Koalitionskräfte anzugreifen.

Diese Berichte sind ein Echo der PR-Kampagne der VS vom Februar 2018, als die MSM behauptet haben, daß "hunderte" mit Rußland verbundene private Söldner bei einem VS-Angriff auf Stellungen der Regierung in der Provinz Deir ez-Zor getötet worden sind. Seitdem haben die MSM systematisch Gerüchte über eine mögliche offene Konfrontation im Euphrattal gestreut.


Quelle: https://southfront.org/syrian-war-report-march-21-2018-three-chemical-weapons-attacks-are-prevented/


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