Donnerstag, 22. März 2018

Syrien – Kriegsbericht vom 22. März 2018: Syrische Armee erlangt Kontrolle über Harasta, Milizen ziehen sich zurück

Von SouthFront
Übersetzt von wunderhaft




22. März 2018, SouthFront
Etwa 1.500 Milizen von Ahrar al-Sham und 6.000 Zivilisten, meist Familienangehörige der Milizen, sollen die Region Harasta in der Ost Ghouta unter einem Evakuierungsabkommen mit der Syrischen Regierung vom 22. März verlassen.

Nach dem Abkommen übergeben die Milizen all ihre schweren Waffen und erhalten einen offenen Korridor zu dem von den Milizen gehaltenen Teil der Provinz Idlib.

Am späten Abend des 21. März wurde SouthFront von einer Quelle innerhalb der 4. Panzerdivision der Syrisch Arabischen Armee (SAA) berichtet, daß die Milizen damit begonnen haben ihre Hauptquartiere und Waffendepots in Brand zu setzen.

Wenn das Abkommen erfolgreich umgesetzt ist, wird die SAA die volle Kontrolle über die Wohngebiete von Harasta erhalten, uns damit den südlichen Teil von Ost Goutha weiterhin von der von den Milizen besetzten Region Douma isolieren.

Währenddessen haben die SAA, die Republikanische Garde und die Tiger-Kräfte einen Großteil der landwirtschaftlichen Fläche von Tarmar eingenommen und sind in die Stadt Hazzah einmarschiert. Laut regierungsfreundlichen Quellen, befindet sich ein Großteil von Hzzah nun unter Kontrolle der Regierungsstreitkräfte. Allerdings, muß dies noch bestätigt werden.

Die Massenevakuierung von Zivilisten und die Versorgung mit humanitärer Hilfe ermöglichen es dem syrisch-iranisch-russischen Bündnis einen Faktor der zivilen Opfer und Verwendung von menschlichen Schutzschilden in der andauernden zu reduzieren, weil, ähnlich wie in Aleppo, die Verteidigungsfähigkeit der Milizen mit jeder evakuierte Familie unterminiert wird.

Generalmajor Igor Kirillow sagte am 21. März, daß in den von den Milizen befreiten Gebieten über 40 Tonnen an Giftstoffen gefunden worden sind.

"Damaskus hat seine Bereitschaft offiziell bestätigt, jede Untersuchung über Giftgasangriffe in Syrien zu unterstützen. Allerdings, haben internationale Organisationen sich geweigert mit der syrischen Regierung zu kooperieren, was praktisch einer Duldung der illegalen Aktivitäten der Terrororganisationen entspricht. Das syrische Außenministerium hat betont, daß mehr als 40 Tonnen an waffentauglichen Giftstoffen in den von den Terroristen befreiten Gebieten gefunden worden sind", sagte Kirillow und wies hiermit die regelmäßig gegen die Regierung in Damaskus gerichteten Vorwürfe über deren vermeitlichen Einsatz chemischer Waffen zurück. "Zur selben Zeit bevorzugt es die internationale Gemeinschaft vor den tatsächlichen Fakten, dem Einsatz chemischer Waffen in Syrien gegen Regierungssoldaten und Zivilisten, ein Auge zuzudrücken", fügte er hinzu.

ISIS hat das gesamte Umfeld von al-Asali und 90% der Nachbarschaft von al-Madaniyah in dem im Süden von Damaskus gelegenen Stadtteil, al-Qadam, erobert, wie die mit ISIS verbundene Nachrichtenagentur, Amaq erklärt hat. Laut Amaq, hat der ISIS bei den Kämpfen um die Region 173 Soldaten der SAA getötet und 2 Kampfpanzer, einen Raketenwerfer, einen Bulldozer sowie einen Schützenpanzer vom Typ BMP-1* zerstört.

Die Türkische Armee und ihre Stellvertreter haben, nach Zusammenastößen mit Mitgliedern der Kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) und einigen der dort mit der Regierung verbundenen Milizen, die Stadt, Barad, und das Dorf, Kimar, südlich von Afrin eingenommen

Nach dem Fall von Afrin, hat die Türkei ihre Militäroperation in der Region verlangsamt. Jedoch sind ihre Streitkräfte nach wie vor bereit und auch fähig einige der Siedlungen in dieser tatsächlichen Pufferzone einzunehmen, die sie von der SAA trennt.


Quelle: https://southfront.org/syrian-war-report-march-22-2018-syrian-army-gets-control-of-harasta-militants-withdraw/

Der mit einem * versehene Link wurde zusätzlich eingefügt

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