Dienstag, 8. Mai 2018

1877: Das "Vermächtnis" von Cecil Rhodes

Von University of Oregon
Übersetzt von wunderhaft


08. Mai 2018
[Anmerkung des Übersetzers: Dies ist die Übersetzung eines wirklich bedeutsamen historischen Dokuments der letzten 150 Jahre, auch und besonders in Verbindung mit der Agenda 21, der Blaupause für die Neue Weltordnung. Es wird in der 2. Hälfte dieses spannend zu lesenden, internen Dokuments erwähnt, daß aus einem der Vorbereitungskonferenzen für den so genannten Umweltgipfel von Rio de Janeiro im Jahr 1992 stammt, und uns von George Hunt hinterlassen worden ist.

Aber letztlich ist es auch Grundlage für das Buch der beiden schottischen Historiker, Gerry Docherty und Jim Macgregor, "Verborgene Geschichte –  Wie eine geheime Elite die Menschheit in den Ersten Weltkrieg stürzte", in dem diese den Nachweis führen, daß es einen lang geschmiedeten Plan aus dem Jahr 1891 gegeben hat, der zwangsläufig zum Ersten Weltkrieg führen mußte. Ich habe die Übersetzung zweier lesenswerter Rezensionen dieses ausgezeichneten Werkes hier und hier veröffentlicht. Sollte Ihnen noch einmal irgendwer erzählen, daß Deutschland die Schuld am Ausbruch des 1. Weltkriegs trage, lachen Sie ihn aus und sagen Sie ihm, daß er keine Ahnung von den historischen Fakten hat.

Ich habe dies Dokument heute für Sie übersetzt, weil ich heute Morgen mindestens 12 Flieger der RAF in drei, wenn auch lockeren Verbänden, aus dem Nahen Osten kommend über Hessen in Richtung Britannien fliegen sah. Wie ich darauf komme? Sie waren zwar mit dem bloßen Auge, aber bei flightaware nicht zu sehen. Und auch hierzu werden Sie am Ende dieses Vermächtnisses von Cecil Rhodes ein paar aufschlußreiche Worte lesen können. A.]



1877: Das "Glaubensbekenntnis" des Cecil Rhodes


[Anm: Der Herausgeber hat dem Text Hervorhebungen und Hyperlinks hinzugefügt.]

Rhodes hat diesen Text ursprünglich am 2. Juni 1877 in Oxford verfaßt. Später fügte er im selben Jahr in Kimberley einige Zusätze und Änderungen hinzu. Was folgt, ist die abgeänderte Fassung. Die Fehler in Rechtschreibung und Grammatik entstammen dem Original.

Oft ist ein Mann versucht das höchste Gut im Leben zu erfragen. Dem einen kommt der Gedanke, daß es eine glückliche Ehe ist, einem anderen scheint es großer Reichtum zu sein, und welche Idee von ihm Besitz ergreift, dafür arbeitet er, mehr oder weniger, für den Rest seines Lebens. Als ich über dieselbe Frage nachsann, stieg der Wunsch in mir auf mich für mein Vaterland nützlich zu machen. Dann fragte ich mich, wie ich das tun kann, und nachdem ich die verschiedenen Methoden geprüft hatte, fühlte ich, daß wir zur Zeit die Anzahl unserer Kinder tatsächlich begrenzen und wegen des Mangels an Lebensraum vielleicht nur die Hälfte der Menschen in die Welt setzen als wir könnten, und daß, wenn wir Amerika behalten hätten es derzeit Millionen mehr Engländer gäbe. Ich bin davon überzeugt, daß  wir die feinste Rasse der Welt sind und daß es für die menschliche Rasse um so besser ist, je mehr von der Welt wir bewohnen. Denkt mal welch ein Wandel in den Teilen der Welt stattfände, die derzeit von den abscheulichsten Exemplaren der menschlichen Rasse bewohnt werden, wenn sie unter angelsächsischen Einfluß gelangten, und betrachtet noch einmal die zusätzlichen Arbeitsplätze die uns ein neues Land unter unserer Herrschaft uns gibt. Ich bin davon überzeugt, daß jeder unserem Territorium hinzugefügte Morgen mehr künftige Engländer bedeutet, die andernfalls nicht existieren würden. Außerdem würde die Übernahme einer  größeren Portion der Welt unter unsere Herrschaft schlicht das Ende aller Kriege bedeuten, und ich glaube, wenn wir Amerika nicht verloren hätten, wäre es uns derzeit möglich den russisch-osmanischen Krieg* allein durch die Verweigerung von Geld und Vorräten beenden können. Mit welchem System könnten wir diese Ideen auf den Weg bringem? Ich betrachte die Geschichte,  lese die Geschichte der Jesuiten und sehe, was ihnen unter schlimmen Umständen und ich möchte hinzufügen, unter schlimmen Herrschern, möglich gewesen ist.

Am heutigen Tag werde ich Mitglied des Freimaurerordens und sehe den Wohlstand und die Macht die sie innehaben, den Einfluß, den sie haben, und ich denke über ihre Zeremonien nach und frage mich, wie ein so großer Bund von Männern sich etwas widmen kann, das zur Zeit als die lächerlichsten und absurdesten Rituale ohne ein Ziel und Ende erscheint.
Die Idee die wie ein Irrlicht vor dem inneren Auge tanzt formt sich schließlich selbst zu einem Plan. Warum sollten wir nicht eine Geheimgesellschaft gründen, die nur dem einen Ziel nachgeht, der Förderung des Britische Empires und die Unterjochung der gesamten unzivilisierten Welt unter britische Herrschaft zur Rückgewinnung der Vereinigten Staaten und um die angelsächsische Rasse zu einem einzigen Imperium zu machen? Was für ein Traum, und doch ist er glaubhaft, er ist möglich. Einst habe ich einen Kameraden in meinem eigenen College sagen hören, und es tut mir leid, daß es die Worte eines Engländers waren, daß es gut für uns gewesen ist die Vereinigten Staaten verloren zu haben. Es gibt Meinungen für die es keine Argumente gibt, und diese ist eine davon, aber stellt Euch, selbst aus amerikanischer Sicht, vor, was sie verloren haben. Betrachtet ihre Regierungen und sind diese Schwindler, die jährlich vor die Öffentlichkeit treten, nicht eine Schande für jedes Land und besonders für ihr eigenes, welches das feinste in der ganzen Welt ist. Wären sie unter englischer Herrschaft geblieben, groß wie sie geworden sind, um wie vieles größer wären sie unter den erweichenden und erhebenden Einflüßen der englischen Herrschaft, und denkt an die zahllosen tausenden Engländer, die während der vergangenen 100 Jahre den Atlantik überquert und die Vereinigten Staaten besiedelt hätten. Wären sie nicht, ohne alle Vorurteile, ein feineres Land als das irischer und deutscher Emigranten aus der Unterschicht? All das habe wir verloren und wer hat den Verlust dieses Landes verschuldet? Es sind zwei oder drei ignorante schweinsköpfige Staatsmänner des vergangenen Jahrhunderts gewesen, vor deren Tür diese Schande liegt. Seid Ihr je zornit? Seid Ihr je blutrünstig? Bei diesen Männern bin ich es. Ich trage Fakten zum Beweis meiner Behauptungen vor. Würde ein englischer Vater, dessen Sohn zu emigrieren wünscht ihm je im jemals vorschlagen in ein Land unter einer anderen Flagge auszuwandern, niemals – es wäre eine Schande so etwas zu erwägen, und ich meine, daß wir es alle für besser halten in Armut unter unserer eigenen Flagge zu leben, als in Reichtum unter einer fremden.

Folgt einem anderen Gedankengang. Wäre das schicke Australien unter der französischen Flagge entdeckt und kolonialisiert worden würde das bedeuten, daß einige Millionen Engländer, die derzeit auf der Welt sind nie geboren worden wären, wir lernen aus der Vergangenheit um unsere Zukunft zu formen. Wir lernen uns an etwas Verlorenes zu klammern, das uns gehört. Wir kennen die Größe der Welt und wir kennen ihr Ausmaß. Afrika liegt uns zu Füßen und es ist unsere Pflicht es einzunehmen. Es ist unsere Pflicht jede Gelegenheit wahrzunehmen mehr Territorium zu erlangen und wir sollten diese eine Idee stets vor unseren Augen haben, daß mehr Territorium schlicht ein Mehr der angelsächsischen Rasse bedeutet, ein Mehr an der besten, humansten und ehrenwertesten Rasse auf der ganzen Welt.

 Welch phantastische Hilfe wäre eine Geheimgesellschaft, eine Gesellschaft, die nicht offen anerkannt, sondern im Geheimen an einem solchen Projekt arbeiten würde, um einen solchen Plan auf den Weg zu bringen.

Ich bin überzeugt, daß derzeit viele der fähigsten Männer auf der Welt ihr ganzes Leben diesem Plan widmen würden. Oft denke ich welch ein Verlust die Abschaffung der verfaulten Gemeindeordnung in mancher Hinsicht doch für die englische Nation gewesen ist. Was geht einem Mann durch den Kopf, wenn er das Unterhaus betritt? Die Versammlung, die die Welt regiert? Ich denke, daß es die Mittelmäßigkeit den Männer ist, aber woran liegt das? Es ist einfach – eine Versammlung von Männern, die ihr Leben mit dem Anhäufen von Geld verbracht haben und die zu sehr damit beschäftigt waren in der Lage zu sein alles für das Studium der Vergangenheit zu sparen. Und nun ruht unser Schicksal in den Händen solcher Männer. Existieren Männer wie der große Pitt*, und Burke* und Sheridan* nicht mehr? Ich bin überzeugt davon, daß es sie gibt. Es gibt Männer, die, ich weiß keinen Anderen Begriff (als den griechischen), mit Aristoteles leben, jedoch gibt es keine Möglichkeit für sie ihrem Land zu dienen. Sie leben und sterben ungenutzt arbeitslos. Was ist der wichtigste Grund für den Erfolg der katholischen Kirche? Die Tatsache, daß jeder Enthusiast, sagt von mir aus jeder Spinner, dort eine Anstellung findet.
Laßt uns dieselbe Art von Gesellschaft gründen, eine Kirche für die Ausdehnung des britischen Empires. Eine Gesellschaft, deren Mitglieder aus allen Teilen des britischen Empires an einem einzigen Ziel arbeiten sollten und wir sollten ihre Mitgliedern eine Idee in unsere Universitäten und Schulen plazieren und sie die englische Jugend durch ihre Hände gehen lassen und wenn nur einer von Tausend den Verstand und das Gefühl für ein solches Ziel hat, sollte er in jeder Hinsicht auf die Probe gestellt und darauf getestet werden, ob er Ausdauer hat, von Eloquenz besessen ist, die Belanglosigkeiten des Lebens ignoriert, und wenn er das tut, dann sollte er gewählt und vereidigt werden seinem Landkreis sein Leben lang zu dienen. Falls er mittellos ist, sollte er von der Gesellschaft unterstützt und in alle Teile des Empires geschickt werden, wo er gebraucht wird.
Nehmt einen anderen Fall, laßt uns einen Mann vorstellen, der in sich selbst seinen Meister gefunden hat und mit reichlichem Vermögen gesegnet ist den größten Teil aus eigenen Stücken zu erreichen, egal ob er die Frage an sich selber richtet oder nicht, wird, gerade so wie mit der alten Geschichte von Laster und Tugend, ein Kampf über seine Entscheidung in ihm entbrennen. Gesetzt den Fall, er verfällt Ausschweifungen, wir es nichts zu leichtsinnig für ihn sein, jedoch nach einer Weile wird sein Leben ihn langweilen, und er wird sich sagen, daß ist nicht gut genug. Daraufhin ändert er sein Leben, er gestaltet es um, er reist und denkt, nun habe ich das Beste im Leben gefunden, jedoch trägt sich das Neue ab und er ermüdet. Um sich erneut zu verändern, geht er tief in sich und nach einem wilden Spiel denkt er schließlich, ich habe etwas im Leben gefunden, wovon ich nicht müde werde, und wieder ist er enttäuscht. Er kehrt zurück und denkt: "Gibt es im Leben nichts für mich zu tun?" Hier stehe ich nun mit all meinen Mitteln, mit einem guten Haus, mit allem was man erstreben kann, und dennoch bin ich nicht glücklich und ich bin müde vom Leben. In ihm befindet sich ein Anteil von (dem griechischen Begriff) Aristoteles, aber er weiß es nicht, und an einen solchen Mann, sollte die Gesellschaft sich wenden, ihn auf die Probe stellen und ihm letztlich die Größe des Plans aufzeigen und ihn als Mitglied aufnehmen.
 Nehmt als weiteren Fall, den eines jüngeren Sohnes mit ehernen Gedanken, hohen Ansprüchen und von Natur aus mit allem begabt, was ihn zu einem großen Mann machen kann und mit dem einzigen Wunsch, seinem Land zu dienen, dem es jedoch an zwei Dingen mangelt, den Mitteln und der Gelegenheit, der immer von einer Art innerer Gottheit geplagt wird die ihn zu hohen und noblen Taten drängt. Er ist gezwungen seine Zeit in einer Art Besatzung zu fristen, die ihn nur mit der bloßen Existenz versorgt. Er wird unglücklich leben und jämmerlich sterben. Männer wie diese sind es, welche Gesellschaft aussuchen und für die Förderung ihres Zieles verwenden sollte.

(In sämtlichen Legislativen der Kolonien sollte die Gesellschaft versuchen ihre Mitglieder darauf vorzubereiten, jederzeit für die engere Einheit mit England und den Kolonien zu plädieren und einzutreten, um jede Form von Illoyalität und Separationsbewegung gegenüber unserem Empire zu brechen. Die Gesellschaft sollte die Presse und deren Regeln inspirieren, zum Wohle des Volkes, sogar  Teile davon besitzen. Die Gesellschaft sollte stets nach Mitgliedern suchen, die mit ihren Positionen in der Welt, mit ihrer Energie oder ihrem Charakter das Ziel nach vorne bringen, jedoch sollten die Abstimmung und die Prüfung ernsthaft sein)

Wenn es alltäglich wird und versagt. Nehmt einen sehr wohlhabenden Mann, der seiner Kinder beraubt und vielleicht durch verschiedene bittere Enttäuschungen betrübt ist, der sich selbst einschließt, seine Nachbarn meidet und ein trostloses Leben führt. Solchen Männern sollte die Gesellschaft die Größe ihres Plans schrittweise offenbaren und ihn ersuchen sein Leben und seinen Besitz diesem Ziele zu widmen. Ich denke es gibt derzeit Tausende, die diese Gelegenheit bereitwillig ergreifen, Das sind die Köpfe meines Plans.

Aus Sorge, daß der Tod mich vor dem Versuch seiner Durchführung ereilt hinterlasse zum Zeitpunkt meines Todes ich all meine weltliche Habe S. G. Shippard und dem Sekretär für die Kolonien zu treuen Händen, um zu versuchen eine solche Gesellschaft mit dem beschriebenen Ziel zu gründen.

For fear that death might cut me off before the time for attempting its development I leave all my worldly goods in trust to S. G. Shippard and the Secretary for the Colonies at the time of my death to try to form such a Society with such an object.


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Am 19. Oktober 1877 hat Rhodes seinen ersten Willen skiziert. Zu jener Zeit hatte er ein Vermögen von etwa £10.000 Pfund Sterling. (Obwohl er seinen Willen in den folgenden Jahren durchaus einige Male geändert hat, ist das Ziel stets dasselbe geblieben. Nach seinem Tod haben die Direktoren der Rhodes Stiftung, als besten Weg zum Erreichen seiner Ziele, ein Rhodes Stipendium* gegründet.) Die erste Klausel seines Willens von 1877 bestimmte die Verwendung seines Vermögens, wie folgt:

Zur Errichtung, Förderung und Entwicklung einer Geheimgesellschaft, deren wahres Ziel und Zweck die Ausweitung der britischen Herrschaft auf die ganze Welt sein soll, der Perfektionierung eines Systems der Auswanderung aus dem Vereinigten Königreich und der Kolonialisierung durch britische Staatsbürger  in allen Ländern, in denen die Lebensgrundlagen hinsichtlich Energie, Arbeit und Unternehmungen erreichbar sind, insbesondere zur Besetzung des gesamten afrikanischen Kontinents, des Heiligen Landes, des Tal des Euphrats, der Inseln Zypern und Kreta, gesamt Südamerikas, der bisher noch nicht durch Großbritannien besetzten pazifischen Inseln, des Malaysischen Archipels und der Küsten von China und Japan durch britische Siedler sowie die endgültige Wiederherstellung der Vereinigten Staaten von Amerika als integraler Bestandteil des Britischen Empires und zur Errichtung eines Systems der kolonialen Vertretung durch ein imperiales Parlament, welches dazu dienen soll uneinige Mitglieder des Empire zusammenzuschweißen und schließlich zur Errichtung einer so großen Macht, die das Führen von Kriegen unmöglich macht und zum besten Wohle der Menschheit ist. 


Quelle: http://pages.uoregon.edu/kimball/Rhodes-Confession.htm

Die mit einem * gekennzeichneten Links wurden vom Übersetzer hinzugefügt


Der Mindestwert dieser Übersetzung beträgt, ohne den Zeitaufwand für Recherche und Formatierung (Layout), 164,- Euro. Bitte tragen sie durch Ihre Unterstützung zur Deckung der Kosten und zum gefährdeten Erhalt dieser Arbeit bei.

Herzlichen Dank!


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