Dienstag, 19. Juni 2018

Der verfluchte Atlantic Council lügt über Syrien

Von Tony Cartalluci
Übersetzt von wunderhaft


[Anm. d. Übers.: Der interessante Originaltitel dieses Beitrags, ´Atlantic Council Lies Dashed “On the Rocks” in Syria´, läßt sich wörtlich nicht ins Deutsche übersetzen, weshalb hier eine dem Inhalt entsprechende Übersetzung gewählt worden ist. A.]


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17. Juni 2018, NEO
Der Atlantic Council* beschreibt sich selbst als:
...maßgebliches Forum zur Steuerung des das 21. Jahrhundert bestimmenden dramatischen ökonomischen und und politischen Wandels durch Informieren und Wachrütteln der globalen Führer seines einzigartigen Netzwerks. Durch die von uns verfaßten Schriften, die von uns hervorgebrachten Ideen und die von uns gebildeten Gemeinschaften formt der Rat politische Entscheidungen und Strategien, zur Errichtung einer sichereren und wohlhabenderen Welt.
Der Atlantic Council bemüht sich diese "sichere und wohlhabende Welt" für seine in ihm vereinten finanziellen Sponsoren zu errichten, die Waffenhersteller wie Airbus, Lockheed Martin, Raytheon und Boeing  –  die Anteilseigner großer Erdöl-Kartelle wie Chevron, BP, and ExxonMobil – Großbanken wie JP Morgan, Bank of America, und HSBC  –  und auch Regierungen und Organisationen wie das Außenministerium der Vereinigten Staaten (VS) selbst, das Außen- und Commonwealth-Ministerium des Vereinigten Königreichs (VK) und die NATO umfassen.

Trotz Umfangs und Tragweite der Mission des Atlantic Councils sowie seiner Ressourcen, scheint seine Fähigkeit, die öffentliche Wahrnehmung zu beeinflussen, zu schwinden.

Besonders in Syrien hat der Einfluß des Atlantic Council, hinsichtlich seiner Glaubwürdigkeit und Effektivität, ein Allzeittief erreicht. Dies ist hauptsächlich der Tatsache geschuldet, daß die "Experten" des Atlantic Council sich ausschließlich in Lehnstühlen ihrer über den Westen verteilten Büros aufhalten, während die Quellen alternativer Medien sich in Syrien vor Ort befinden.

Ein kürzlich erschienenes und von Aaron Stein, einem dieser "Experten" des Atlantic Council, dem Reserveoffizier der US Army, Luke J. O´Bian, gemeinsam verfaßtes Dokument, dient als Beispiel dafür, wie ineffektiv der Atlantic Council und seine Sponsoren bei der öffentlichen Kommunikation von Narrativen geworden ist.


Die angebliche Begründung für Chemiewaffeneinsätze durch Syrien ist vollkommen unlogisch
Der in War On The Rocks veröffentlichte Artikel trägt den Titel, "The Military Logic Behind Assad’s Use of Chemical Weapons" (Die militärische Logik hinter Assads Einsatz chemischer Waffen / Anm. d. Übers.) und erklärt folgendes zu dessen Voraussetzung (Hervorhebungen hinzugefügt):
Wenn das Regime von Präsident Bashat al-Assad Chemiewaffen einsetzt, wie es das bei mindestens vier Gelegenheiten in den vergangenen fünf Jahren getan hat (August 2013, März 2017, April 2017 und April 2018) haben Verschwörungstheoretiker und russische Propagandakanäle umgehend damit begonnen dies zu leugnen. Sie postulieren, daß das syrische Regime niemals chemische Waffen einsetzen würde, weil es den Bürgerkrieg schließlich bereits gewonnen hat. Stattdessen behaupten diese Kanäle, daß die Opposition gegen Assad (die mit externen Mächten zusammenarbeitet) Ereignisse unter falscher Flagge für die Rechtfertigungen eines amerikanischen Militäreinsatz zum Sturz des Regimes inszeniert.

Diese Dementis sind aus einer Vielzahl von Gründen absurd, von denen einer die offensichtliche – jedoch oft übersehene – Begründung für den Einsatz von Chemiewaffen durch das Regime ist. Der Syrien-Konflikt hat den Wert dieser Waffen für Assads Feind-orientierten Ansatz beim Krieg gegen die Aufständischen gezeigt, der auf der Idee vom Einsatz überwältigender Militärgewalt zur Bestrafung der örtlichen Bevölkerung in von Aufständischen beherrschten Gebieten basiert. Anstatt an der Bereitstellung von Dienstleistungen und Stabilität in den umkämpften Gebieten zu arbeiten, um die Unterstützung der Öffentlichkeit zu erzwingen, besteht die Absicht der Zentralregierung in Kontrolle durch nackte Gewalt.
Der Artikel sollte zeigen, daß Chemiewaffen einen größeren psychologischen Schaden bei der angegriffenen Bevölkerung anrichten, als dies konventionelle Waffen tun. Auch stellt der Artikel die Behauptung auf, daß es, um Aufständische selbst aus nur mäßig vernetzten Strukturen zu vertreiben, bis zu 147 ungesteuerter 155mm Artilleriegeschosse bedarf. Solcherlei Chemische Waffen, argumentieren Stein und O´Brian, sind effektiver als konventionelle Waffen.

Der Artikel behauptet, daß chemische Waffen (Hervorhebungen hinzugefügt):
...relativ leicht in diese Gebäude eindringen können, solange die Granaten nur halbwegs nahe genug am Ziel landen. Ebenso wie in anderen Konflikten, hat die anti-Assad-Opposition ausgeklügelte Tunnelsysteme gegraben, die, zumindest theoretisch, undurchdringlich für schwere Artillerie und ungelenkte Bomben des Regimes sind. Um diese unterirdischen Anlagen anzugreifen, ist Assad zum Einsatz chemischer Waffen übergegangen, die sich oft auf tiefer gelegene Regionen konzentrieren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Das Regime kann, entweder durch kampfunfähig machen und töten der Kombattanten oder durch das Terrorisieren dieser Gruppen und die mit ihnen lebende Zivilbevölkerung,  hohe Opferzahlen mit wenig Aufwand sicherstellen.
Allein um dieser Darstellung zu folgen, müßten die Leser glauben, daß die syrische Regierung, wie in der Einleitung des Artikels behauptet, "bei mindestens vier Gelegenheiten in den vergangenen fünf Jahren"  nur bestimmte, fest verankerte Gegner getroffen hat  –  eine gänzlich absurde Vorstellung, um sie für bare Münze zu nehmen.

Selbst zufällige Beobachter des Syrien-Konflikts sind mittlerweile mit den dicht besiedelten Wohngebieten vertraut, in denen die Kämpfe stattgefunden haben, und sie kennen die selbst den büro-gebundenen "Experten" des Atlantic Council online verfügbaren, buchstäblich stundenlangen Beweise, welche zeigen, daß die Syrische Armee bei der Vertreibung von Milizen aus "mäßig vernetzten Strukturen", immens großen Strukturen und sogar aus ganzen Städten konventionelle Waffen eingesetzt hat.

Während Stein und O´Brian versuchen den Einsatz chemischer Waffen in Syrien als den einer billigen und effektiven Kriegswaffe zur Vertreibung verankerter Gegner darzustellen, offenbart die Tatsache, daß sie selbst nur vier solcher Angriffe in den letzten fünf Jahren zitieren sowie daß die tatsächlich Anzahl der Todesopfer dieser Angriffe  –  1620 vom Westen zumeist aus politischen Gründen beklagten  –  nur 1,2% der getöteten Rebellen oder 0,45 sämtlicher Kriegsopfer seit 2011 beträgt, daß sich ihre Grundannahme als seitenverkehrtes Abbild der Realität erweist.


Alle Gebiete, in denen Syrien "chemische Waffen eingesetzt hat" wurden danach immer noch von den Rebellen gehalten

Stein und O´Brian haben nie erklärt, wieso ein solch begrenzter Einsatz chemischer Waffen – selbst wenn die Regierung in allen Fällen der Täter gewesen wäre  – Damaskus irgendeinen Vorteil gegenüber dem überwältigend höheren Einsatz konventioneller Waffen, mit dem Damaskus den Krieg tatsächlich gewinnt, gewesen sein soll.

In der Tat deuten alle der von ihnen genannten Chemiewaffenangriffe auf das genaue Gegenteil hin.

Der erste der von Stein und O´Brien erwähnten Angriffe war der Zwischenfall in Ghouta selbst – die Ost Ghouta wurde von syrischen Regierungsstreitkräften allerdings erst im Jahr 2018 befreit – 5 Jahre nach dem vermeintlichen Angriff.

Der zweite Angriff hat sich im Jahr 2017 in Ltamenah, in der Provinz Hama, ereignet und steht – beim Verfassen dieser Zeilen – immer noch unter Kontrolle der Milizen.

Der dritte erwähnte Angriff war der Vorfall in Khan Sheikhoun. Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) sollte in ihrem eigenen Bericht feststellen, daß es ihren Ermittlern nicht möglich war Zugang zum Tatort zu bekommen. weil er sich immer noch fest in der Hand regierungsfeindlicher Milizen befand. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Zeilen ist Khan Sheikhoun ebenfalls noch von Milizen besetzt.

Der vierte und letzte von Stein und O´Brian zitierte Vorfall war der kürzliche Zwischenfall in Douma, der stattgefunden haben soll, als die Stadt schon fast von den syrischen Streitkräften zurückerobert worden war.

Mit anderen Worten  –  in drei von vier, von Stein un O´Brian selbst, zitierten Fällen, haben Chemiewaffenangriffe nicht zu irgendeinem taktischen oder strategischem Vorteil geführt. In 2 von 4  Fällen werden die angeblich von den Vorfällen betroffenen Gebiete nach wie vor von Milizen gehalten, nachdem sich die Zwischenfälle dort ereignet haben. Bei dem vierten und letzten Fall handelt es sich um einen Chemiewaffenangriff, der ausgeführt wurden, als sie die syrischen Streitkräfte den Sieg bereits durch den Einsatz konventioneller Waffen errungen hatten.

Und in der Tat gibt es da noch ein weiteres ernsthaftes Problem mit der Behauptung, daß sich Damaskus für den Einsatz chemischer Waffen aus Mangel an Lenkwaffen entschieden hat – Damaskus hat selbstverständlich in Form der russischen Luftwaffe Zugang zu Lenkwaffensystemen.


 Syrien mangelt es nicht an der Fähigkeit von Präzisionsangriffen

Der Artikel bemüht sich zu erklären, daß es der syrischen Regierung an "ferngelenkter Präzisionsmunition" mangelt und daher Chemiewaffen als "billigen" Ersatz verwendet hat.
Anders als teure ferngesteuerte Präzisionsmunition (und die hierfür nötigen modernen Kommando-, Kontroll-, Kommunikations- und Geheimdienstsysteme), können selbst kleinere und weniger fortschrittliche Staaten relativ preisgünstige Chemiewaffenprogramme auf die Beine stellen.
Und:
Als Armee, die gezwungen ist einen preiswerten Krieg zu führen, sind Chemiewaffen tatsächlich sehr sinnvoll.
Schon das ist die völlige Unwahrheit. Syrien hat selbstverständlich Zugang zu ferngelenkter Präzisionsmunition in Form der russischen Luftwaffe.

Mit der Erwähnung von nur vier Chemiewaffenangriffen unterstellen Stein und O´Brian der syrischen Regierung geradezu Mildtätigkeit – bei Beachtung der höchst zweifelhaften Behauptung der UN-Sonderkommission für Syrien von über zwei Dutzend Chemiewaffenangriffen zu Lasten der syrischen Regierungsstreitkräfte.

Vergleichen Sie das mit der Anzahl der täglichen Flüge der russischen Luftwaffe, die diese seit 2015 von verschiedenen Orten in Syrien zu Gunsten von Damaskus durchführt.

Die Daily Beast – ein ausgesprochen Moskau-feindliches Blatt – sollte das Tempo russischer Luftoperationen in Syrien in ihrem im Jahr 2016 Artikel mit dem Titel, "Russia Is Launching Twice as Many Airstrikes as the U.S. in Syria" (Russland fliegt doppelt so viele Luftangriffe in Syrien wie die VS / Anm. d. Übers.) Folgendes behauptet:
Fünf Monate, nachdem die ersten russischen Kampfflugzeuge nach Syrien geflogen sind, um das umkämpfte Regime von Bashar al-Assad zu festigen, hat das Luftgeschwader des Kremls nahe Latakia – an der syrischen Mittelmeerküste, im territorialen  Herzen des Regimes – mit dem Start von etwa einem Luftangriff alle 20 Minuten auf islamistische Rebellen, von den VS unterstützte Rebellen und Zivilisten in den von Rebellen gehaltenen Regionen, seinen Rhythmus gefunden.

"Vom 10. bis zum 16. Februar hat das russische Geschwader in der Syrisch Arabischen Republik 444 Angriffe geflogen, bei denen 1.593 terroristische Objekte in den Provinzen Deir ez-Zor, Daraa, Homs, Hama, Latakia und Aleppo aufs Korn genommen worden sind.", wie das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt hat.
Es ist klar, daß Damaskus eine effektivere und weniger politisch kontroverse Methode zum Beschuß von gut befestigten Zielen gehabt hat, als "Chemiewaffen". Die Daily Beast selbst gibt in diesem Artikel zu, daß die russische Luftwaffe "die Ausgewogenheit des Krieges zu Gunsten Bashar al-Assads verändert hat."


Behauptungen, wonach Chemiewaffenangriffe nicht den Interessen der VS dienen sind ebenso absurd

Auch haben Stein und O´Brian behauptet, daß die Vereinigten Staaten wegen der russischen Militärpräsenz keine Möglichkeiten haben, um in die syrische Regierung einzugreifen oder diese zu stürzen. Der Artikel behauptet:
Assad kann auf die Präsenz der russischen Streitkräfte als Abschreckung gegen Angriffe, welche die Stabilität des Regimes gefährden könnten, zählen. Er kann verständlicherweise annehmen, daß amerikanische Militäroperationen verfeinert werden müssen, die, um eine unbeabsichtigte Eskalation zu vermeiden, nur einen relativ kleinen Umfang haben werden.
Dennoch war es der inszenierte Chemiewaffenanschlag aus dem Jahr 2013 sowie die darauf folgenden, die sie veranlaßt haben solche Angriffe als Grundlage für einen von den Vereinigten Staaten angeführten Regime Change zu zitieren, was, zum Teil, überhaupt erst zum direkten militärischen Eingreifen Rußlands geführt hat.

Die Vereinigten Staaten besetzen also derzeit den größten Teil des syrischen Territoriums östlich des Euphrats – eine Besetzung die ursprünglich mit dem Kampf gegen den "Islamischen Staat" (ISIS) begründet worden ist. Da der ISIS fast besiegt ist, haben die VS ihre fortwährende Anwesenheit in Syrien mit Vorwürfen über verbliebene Chemiewaffen gerechtfertigt, wodurch Steins und O´Brians Annahme widerlegt wird – diesmal durch eben das Establishment, dem ihre Kriegspropaganda dienen soll.

Der Artikel des Guardian, "US military to maintain open-ended presence in Syria, Tillerson says",sollte berichten (Hervorhebung hinzugefügt):
In seiner Rede in Standford legte (VS-Außenminister Tillerson dann) fünf Ziele in Syrien vor: der Sieg über ISIS und al-Qaida, eine von den Vereinten Nationen ausgehandelte Resolution, die den Rücktritt Bashar al-Assads beinhalte, eine Zügelung des Iran, Konditionen für die friedliche Rückkehr von Flüchtlingen und die vollständige Vernichtung der verbliebenen chemischen Waffen.

Fazit

Die Behauptung, daß Syrien Chemiewaffen als "billigen" Ersatz für Präzisions-Lenkwaffen einsetzt, um die Rebellen aus ihren befestigten Stellungen zu vertreiben widerspricht der Realität sowohl hinsichtlich der grundlegenden Fakten am Boden als auch der Logik. Die Tatsache, daß Stein und O´Brian nicht in der Lage waren auch nur eine einzige Gelegenheit zu nennen, bei der der Einsatz von Chemiewaffen Damaskus irgendeinen meßbaren taktischen oder strategischen Vorteil verschafft hat, entblößt ihr "Analyse" – bestenfalls – als Kriegspropaganda.

Tatsächlich beschreiben die die vier von ihnen aufgeführten Einzelfälle – bei denen Regellen, nach dem Einsatz dieser "billigen" und "effektiven" Waffen, die Kontrolle über das umkämpfte Territorium  – das genaue Gegenteil.

Die Behauptung, daß Damaskus Chemiewaffen aus Mangel an Präzisions-Lenkwaffen einsetzt, setzt voraus, daß Leser die Tatsache ignorieren, daß Rußland der syrischen Regierung solche Mittel seit dem Jahr 2015, in Form von, an verschiedenen Punkten des Konflikts, bis zu 74 Luftangriffen pro Tag, zur Verfügung gestellt hat.

Die Behauptung, daß die Vereinigten Staaten nicht von der Inszenierung von Chemiewaffenangriffen profitieren stellt, wenn der Vorwand für ihre fortgesetzte Besetzung syrischen Staatsgebietes – nach den Worten ihres Außenministers –Vorwürfe der Verwendung von Chemiewaffen durch die syrische Regierung einschließt, einen Widerspruch dar.

Für den Atlantic Council und das Magazin, War on the Rocks, das Steins und O´Brians Artikel veröffentlicht hat, wäre es dringend erforderlich tatsächliche Experten zu finden, wenn ihr Ziel in der Veröffentlichung ernsthafter Analysen bestünde. Wenn ihr Ziel darin besteht überzeugende Kriegspropaganda zu produzieren, ist es erforderlich begabtere Lügner als Stein und O´Brian zu finden.

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Tony Cartalucci ist ein in Bangkok ansässiger geopolitischer Analyst und Autor, besonders für das Online-Magazin New Eastern Outlook”.


Quelle: https://journal-neo.org/2018/06/17/atlantic-council-lies-dashed-on-the-rocks-in-syria/


Der Mindestwert dieser Übersetzung beträgt, ohne den Zeitaufwand für Recherche und Formatierung (Layout), 188,- Euro.
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