Sonntag, 7. Juli 2019

Die Geschichte der Bankenaufsicht in den Vereinigten Staaten

Von Ian Greenhalgh
Übersetzung©: Andreas Ungerer




[Anmerkung des Herausgebers: Heute, da die Vereinigten Staaten (VS) ihre Unabhängigkeit von der Alten Welt, Europa, feiern, haben nur wenige Amerikaner auch nur die leiseste Ahnung davon, warum sie die Unabhängigkeit erklärt haben, und glauben stattdessen, in seliger Unkenntnis der Wahrheit, an eine unsinnige Geschichte über Importsteuern auf Tee. Da jeder Amerikaner die Wahrheit kennen sollte, unterbrechen Sie ihr Fest für fünf Minuten, um sich über diesen exzellenten Artikel, der die Wahrheit mit einfachen Worten Erklärt, Wissen anzueignen – die VS haben damals ihre Unabhängigkeit vom Bankensystem der Alten Welt erklärt, und niemand hat sich um ein paar Ballen Tee geschert, die im Bostoner Hafen naß geworden sind. Ian]


Die Geschichte der Bankenaufsicht in den Vereinigten Staaten

Verfaßt von Alain Pilote am Samstag, dem 31. August 1985.


Die Diktatur der Banker und ihres Schuldgeldsystem sind nicht nur auf ein Land beschränkt, sondern besteht in allen Ländern der Welt. Sie arbeiten stetig daran ihre Kontrolle aufrecht zu erhalten, da ein einziges Land, dem es gelänge sich von dieser Diktatur zu befreien und seine eigene, von Zinsen und Schulden freie Währung zu schöpfen, beispielhaft für ein aufrichtiges System und dazu in der Lage wäre, den weltweiten Kollaps des verlogenen Schuldgeld-Systems der Banker herbeizuführen.

In den Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) wurde dieser Kampf zur Errichtung ihres betrügerischen Schuldgeld-Systems, seit ihrer Gründung, von den internationalen Geldgebern besonders brutal geführt, und historische Fakten zeigen, daß sich etliche amerikanische Staatsoberhäupter der Unredlichkeit des Geldsystems und all seiner verheerenden Effekte, das die Geldgeber in Amerika errichten wollten, bewußt gewesen sind. Bei diesen Staatsoberhäuptern hat es sich um wahre Patrioten gehandelt, die alles ihnen Mögliche unternommen haben, um in den VSA ein ehrliches und von der Kontrolle der Geldgeber unabhängiges Geldsystem zu unterhalten. Die Geldgeber ihrerseits haben bis heute, aus Furcht davor, daß irgendwer dem Beispiel dieser Patrioten folgen könnte,  alles in ihrer Macht stehende unternommen, um diese Facette der Geschichte der Vereinigten Staaten im Dunkeln zu halten. Hier sind einige Fakten, welche die Finanziers am liebsten vor der Bevölkerung verbergen würden:


Die glücklichste Bevölkerung der Welt

 

Benjamin FranklinBenjamin Franklin
Wir befinden uns im Jahr 1750. Die Vereinigten Staaten von Amerika gibt es noch nicht. Es sind die 13 Kolonien auf dem amerikanischen Kontinent, welche ein "Neu England" genanntes Besitztum des Mutterlandes, England, bilden. Benjamin Franklin schrieb über die Bevölkerung jener Zeit: "Es ist auf dem gesamten Planeten unmöglich eine glücklichere und florierendere Bevölkerung zu finden." Während eines Besuchs in England, auf dem er die Interessen der der Kolonien vertrat, wurde Franklin gebeten zu den, im Gegensatz zu der im Mutterland grassierenden Armut, in den Kolonien vorherrschenden florierenden Bedingungen Stellung zu nehmen:
"Das ist einfach", erwiderte Franklin. "In den Kolonien geben wir unser eigenes Geld namens Colonial Scrip heraus. Wir schöpfen es in angemessenen Proportionen, um einen einfachen Warenverkehr von den Produzenten zu den Konsumenten sicherzustellen. Auf diese Art und Weise, erschaffen wir unser eigenes Papiergeld, kontrollieren dessen Kaufkraft, und sind nicht darauf angewiesen an irgend jemand Zinsen zu zahlen."

Nachdem die englischen Banker hierüber informiert worden waren, hat das britische Parlament ein Gesetz verabschiedet, welches den Kolonien die Schöpfung ihres eigenen Geldes verbot, und ihnen verordnete ausschließlich das aus Silber und Gold bestehende Schuldgeld zu benutzen, das von den englischen Bankern in unzureichender Menge zur Verfügung gestellt wurde. So wurde die sich im Umlauf befindliche Geldmenge um die Hälfte reduziert.

"Innerhalb eines Jahres", hat Franklin erklärt, "wurden die Verhältnisse so umgekehrt, daß die Zeit des Wohlstands endete und eine Depression eintrat, deren Ausmaß so groß gewesen ist, daß die Straßen in den Kolonien voller Arbeitsloser waren."

Dann begann der Revolutionskrieg gegen England, der mit der Unabhängigkeitserklärung von 1776 endete. Geschichtsbücher lehren fälschlicherweise, daß die Teesteuer der Auslöser für die Revolution gewesen ist. Jedoch hat Franklin deutliche erklärt:

"Die Kolonien hätten die geringe Steuer auf Tee und andere Dinge gerne ertragen, wenn nicht die von dem schlechten Einfluß englischer Banker auf das Parlament verursachte Armut gewesen wäre, die der Grund für den Haß auf England in den Kolonien und für den Revolutionskrieg gewesen ist."

Die Gründerväter der Vereinigten Staaten haben, im Bewußtsein all dieser Tatsachen und zum Schutz vor der Ausbeutung durch die internationalen Banker, großen Wert darauf gelegt in der 1778 in Philadelphia verabschiedeten amerikanischen Verfassung in Artikel 1, Abschnitt 8, Absatz 5 Folgendes zu bestimmen:

"Der Kongreß soll die Macht erhalten Geld zu prägen und dessen Wert bestimmen."


Die Bank der Banker 

 

Alexander HamiltonAlexander Hamilton
Aber die Banker haben nicht aufgegeben. Ihr Agent, Alexander Hamilton, wurde zum Finanzminister in George Washingtons Kabinett ernannt und brachte die Errichtung einer bundesstaatlichen Bank im Besitz privater Anteilseigner mit vorgetäuschten Argumenten wie diesen auf den Weg: "Nationale Schulden werden für uns ein Segen sein, wenn sie nicht überhöht sind... Die Weisheit der Regierung wird sich darin zeigen, daß sie niemals auf die Anwendung so verführerischer und gefährlicher sowie nicht zweckdienlicher Maßnahmen wie der Schöpfung ihres eigenen Geldes vertraut." Auch hat Hamilton das Kabinett zu der Annahme verleitet, daß im Außenhandel nur Schuldgeld akzeptiert werden würde.

Der Außenminister, Thomas Jefferson, war strikt gegen dieses Projekt, aber Präsident Washington ließ sich am Ende von Hamiltons Argumenten überzeugen. Im Jahre 1791 ist dann die "Bank of America" mit einem Vertrag über eine Laufzeit von 20 Jahren gegründet worden. Obwohl sie als "Bank der Vereinigten Staaten" bezeichnet wurde, war sie tatsächlich die "Bank der Banker", da sie sich nicht im Besitz der Nation, sondern von individuellen Anteilseignern befand, den privaten Bankern. Der Name "Bank of the United States" ist absichtlich gewählt worden, um die amerikanische Bevölkerung in den Glauben zu versetzen, daß ihr diese Bank gehörte, was jedoch nicht der Fall war. Der Vertrag der Bank endete im Jahr 1811, und der Kongreß stimmte, dank des Einflusses von Thomas Jefferson und Andrew Jackson gegen seine Verlängerung:

Jackson sagte: "Wenn der Kongreß das verfassungsgemäße Recht hat, Papiergeld zu schöpfen, wurde ihm die Möglichkeit eingeräumt, dieses Recht selbst zu wahrzunehmen und nicht an Einzelpersonen oder Unternehmen zu übertragen."

Daher endete die Geschichte der ersten Bank der Vereinigten Staaten zunächst. Aber die Banker hatten ihre letzte Karte noch nicht ausgespielt.

Andrew JacksonAndrew Jackson

Die Banker entfachen den Krieg

 

Nathan Rothschild, von der Bank of  England, setzte ein Ultimatum:
"Entweder wird der Vertrag erneuert, oder die Vereinigten Staaten werden sich in einem der katastrophalsten Kriege wiederfinden." Jackson und die amerikanischen Patrioten haben nicht geglaubt, daß die Macht der internationalen Geldverleiher so weit reichen würde. "Ihr seid eine Diebeshöhle", sagte Jackson zu ihnen. "Ich habe vor euch auszurotten, und ich schwöre euch bei dem ewigen Gott, daß ich euch ausrotten werde!" Nathan Rothschild gab den Befehl: "Erteilt diesen unverschämten Amerikanern eine Lektion. Bringt sie in den Kolonialstatus zurück."

Im Jahr 1812 hat die britische Regierung den Krieg gegen die Vereinigten Staaten entfacht. Rothschilds Plan war, die Vereinigten Staaten dermaßen zu verarmen, daß die Gesetzgeber schließlich um finanzielle Hilfe bitten müßten... was, selbstverständlich, nur durch die Erneuerung der Vertrages mit der Bank der Vereinigten Staaten möglich war. Es gab Tausende von Toten, aber was kümmerte das Rothschild? Am Ende hatte er sein Ziel erreicht. Im Jahr 1816 sicherte der VS-Kongreß die Erneuerung des Vertrages zu.


Die Ermordung Abraham Lincolns

 

Abraham LincolnAbraham Lincoln
Im Jahr 1860 wurde Abraham Lincoln unter dem Versprechen zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt, daß er die Sklaverei der Schwarzen abschaffen würde. Daraufhin haben sich elf der Südstaaten, die an der Versklavung der schwarzen Rasse profitiert haben, entschieden, sich von der Union abzuspalten, sich aus den Vereinigten Staaten von Amerika zurückzuziehen: Das war der Beginn des Bürgerkriegs von 1861-1865. Da Lincoln nicht über genügend Geld zur Finanzierung der Kriegsbestrebungen des Nordens verfügte, ging er zu den Bankern in New York, die damit einverstanden waren ihm Geld zu einem Zinssatz von 24 bis 36 Prozent zu leihen. Lincoln verweigerte das, da er genau wußte, daß dies Wucher war und die Vereinigten Staaten in den Ruin treiben würde. Aber sein Geldproblem war damit nicht gelöst!

Sein Freund in Chicago, Colonel Dick Taylor, kam ihm zu Hilfe und bot ihm die Lösung an: "Geh einfach zum Kongreß und verabschiedet ein Gesetz, daß den Druck von völlig legalen, zarten Banknoten erlaubt, bezahle Deine Soldaten damit, und wenn Du damit fortfährst, wirst Du auch den Krieg damit gewinnen."

Genau das war, was Lincoln tat, und er hat den Krieg gewonnen: zwischen 1882 und 1863 hat Lincoln, in völligem Einklang mit der Verfassung der VS, 450 Millionen schuldenfreier Greenbacks drucken lassen, um den Bürgerkrieg zu führen. (Diese Banknoten wurden von den Menschen "Greenbacks" genannt, weil sie auf der Rückseite mit grüner Tinte bedruckt waren.) 


 

Greenbacks

Lincoln sagte: "Die Regierung besitzt die Macht Geld sowie Schulden zu kreieren und als Geld in Umlauf zu bringen, und da sie das Recht hat, sowohl die Währung selbst als auch die Schulden durch Besteuerung und andere Maßnahmen aus dem Geldkreislauf zu entfernen, braucht sie sich zur Finanzierung der Regierungsarbeit und öffentlicher Unterfangen kein Kapital gegen Zinsen zu leihen... Das Privileg der Geldschöpfung ist nicht nur das höchste Vorrecht der Regierung, sondern in ihr liegt auch deren größte kreative Chance."

Lincoln nannte die Greenbacks, "den größten Segen, den das amerikanische Volk je hatte." Ein Segen für alle, außer für die Banker, da er ihrer Gaunerei, dem Diebstahl des nationalen Guthabens und der Schöpfung zinsbasierten Geldes, ein Ende bereiten würde. Daher haben sie alles unternommen, was möglich war, um diese Greenbacks zu zerstören und Lincolns Arbeit zu sabotieren. Lord Goschen, der Sprecher der Geldgeber, schrieb in der London Times (Zitat aus Who Rules Amerika von C. K. Howe, und wiedergedruckt von Dr. R. E. Search in Lincoln Money Martyred):

"Wenn diese schädliche Finanzpolitik, die ihren Ursprung in Nordamerika hat, sich verhärtet und zu einer festen Gewohnheit wird, wird die Regierung ihr eigenes, kostenloses Geld schöpfen. Sie wird ihre Schulden abbezahlen und künftig schuldenfrei sein. Sie wird genügend Geld besitzen, um ihren eigenen Handel zu betreiben. Sie wird so wohlhabend, wie keine zweite vor ihr in der Weltgeschichte. Diese Regierung muß zerstört werden, oder sie wird ihrerseits jede Monarchie auf dem Planeten zerstören." (Die Monarchie der Geldverleiher.)

Zunächst haben die Banker, in der Absicht die Greebacks in Mißkredit zu bringen, den Kongreß im Februar des Jahres 1862 dazu überredet für die "Ausnahmeklausel" zu stimmen, die besagte, daß die Greenbacks weder zur Begleichung der Staatsverschuldung noch zu Zahlung von Steuern und sonstiger Abgaben oder Importverpflichtungen verwendet werden sollten. Nachdem die Banker im Jahre 1863 dann die Wahl von genügend Senatoren und Kongreßvertretern finanziert hatten, haben sie den Kongreß im selben Jahr dazu gebracht, das Gesetz über den Greenback zu annullieren und an dessen Stelle den National Banking Act zu erlassen. (wonach das Geld zinsbringend von Privatbanken herausgegeben werden mußte.)

Dieses Gesetz hat auch bestimmt, daß die Greenbacks aus dem Umlauf gezogen werden sollten, sobald sie durch Steuerzahlungen zurück in die Staatskasse geflossen waren. Lincoln hat leidenschaftlich hiergegen protestiert, da jedoch sein oberstes Ziel darin bestand den Krieg zu gewinnen und die Union zu erhalten, war er dazu genötigt, das Veto, das er geplant hatte dagegen einzulegen ebenso bis nach dem Krieg zurückzustellen wie sein Vorgehen gegen die Banker. Nichtsdestotrotz hat Lincoln erklärt:

"Ich habe zwei große Feinde. Die Südstaatenarmee vor mir und die Banker im Rücken. Und der größte Gegner sind die Banker."

Im Jahr 1864 ist Lincoln wiedergewählt worden und hat unmißverständlich erklärt gegen die Macht der Banker vorzugehen, sobald der Krieg zu Ende wäre. Der Krieg endete am 9. April 1865, jedoch wurde Lincoln fünf Tage später, am 14. April, ermordet. Daraufhin folgte eine von den Banken organisierte ungeheure Kreditbeschränkung: die sich im Jahr 1865 landesweit in Umlauf befindliche Geldmenge von 1.907 Millionen Dollar, was 50,46 Dollar für jeden amerikanischen Staatsbürger entsprach, ist auf 605 Millionen Dollar reduziert worden was 14,60 pro Kopf entsprach. Und als ob das noch nicht genügte, haben die Banker das sich in Umlauf befindliche pro-Kopf-Vermögen im Jahr 1887 noch einmal auf 6,67 Dollar reduziert!


William Jennings Bryan: “Die Banken sollten verschwinden” 

William Jennings BryanWilliam Jennings Bryan
Nichtsdestotrotz blieb Lincolns Beispiel bis zum Jahr 1896 verschiedenen Menschen im Gedächtnis. In diesem Jahr war William Jennings Bryan der Präsidentschaftskandidat der Demokraten, und erneut erzählen uns die Geschichtsbücher, daß gut gewesen ist, daß er die Präsidentschaftswahl verloren hat, da er gegen das ´stabile Geld´ der Banker war, dem entgegen dem Goldstandard als Schulden herausgegebenen Geld. Bryan erklärte:

"Unsererseits sind wir der Meinung, daß das Recht zur Prägung und Herausgabe von Geld eine Regierungsaufgabe ist. Daran glauben wir. Diejenigen, die sich dem widersetzen, erzählen uns, daß die Schöpfung von Papiergeld die Aufgabe der Bank sei, und daß die Regierung sich aus dem Bankgeschäft herauszuhalten habe. Ich sage ihnen, daß die Geldschöpfung der Regierung obliegt, und daß die Banken sich aus dem Regierungsgeschäft herauszuhalten haben... Wenn wir das verfassungsgemäße Geld wieder eingeführt haben, werden alle anderen notwendigen Reformen möglich sein, vorher jedoch werden keine weiteren Reformen zu bewerkstelligen sein."


Die Fed: Das größte Kartell der Welt

 

Schließlich wurde am 23. Dezember 1913 der Federal Reserve Act vom VS-Kongreß verabschiedet, welcher diesem die Macht über die Geldschöpfung entzog und sie dem Federal Reserve Konzern übergab. Einer der wenigen Kongreßabgeordneten, die gänzlich verstanden hatten, was bei diesem Gesetzt auf dem Spiel stand, war der Abgeordnete und Vater des berühmten, gleichnamigen Piloten Charles A. Lindbergh (aus Minnesota). Er sagte:

Charles A. LindberghCharles A. Lindbergh
"Dieses Gesetz, erschafft das größte Kartell der Welt. Wenn der Präsident (Woodrow Wilson) dieses Gesetzt unterzeichnet, wir die unsichtbare Regierung der monetären Macht legalisiert... Das durch die Unterzeichnung diese Banken- und Währungsgesetzes begangene Verbrechen, ist das schlimmste aller Zeiten." 

Die Bildung des Volkes

 

Was hat es den Bankern schließlich ermöglicht das Monopol über die Kontrolle der Kredite der Vereinigten Staaten zu erlangen? Die Unwissenheit unter der Bevölkerung bezüglich Währungsfragen. Im Jahr 1787 schrieb John Adams an Thomas Jefferson:

"All die in Amerika aufkommende Ratlosigkeit, Verwirrung und Not entstammt nicht so sehr einer mangelhaften Verfassung, nicht dem Streben nach Ehre und Tugend, als vielmehr der schlichten Unkenntnis über die Natur des Geldes, der Schulden und des Geldumlaufs."

Lincolns Finanzminister, Salmon P. Chase, hat, kurz nach der Verabschiedung des National Banking Acts im Jahre 1863, öffentlich erklärt:

Salmon P. Chase 
Salmon P. Chase
"Die Verabschiedung des National Banking Acts durch mein Ministerium, war der größte geldpolitische Fehler meines Lebens. Hiermit wurde ein Monopol erschaffen, daß alle Interessen des Landes betrifft. Es sollte annulliert werden, aber bevor das geschehen kann, werden sich die Menschen und die Banken in einem Kampf gegenüberstehen, wie wir ihn in diesem Land noch nie zuvor gesehen haben."

Der Automobilproduzent Henry Ford hat gesagt:

" Ich glaube, daß es noch vor morgen früh eine Revolution gäbe, wenn die Menschen dieses Landes unser Banken und Währungssystem verstehen würden."

Die Bildung der Menschen, das ist die Lösung! Das ist genau die Methode, für die im Magazin "Michael" geworben wird: Durch Bildung eine Macht im Volk zu erschaffen, damit die souveränen Regierungen aller Nationen den Mut haben gegen die Banker aufstehen und ihr eigenes Geld schöpfen, wie es Präsident Lincoln getan hat. Wenn doch nur all jene, die sich für ein ehrliches Geldsystem einsetzen, ihre Verantwortung für die Verbreitung des Magazins "Michael" begreifen würden! Sozialkredite, die eine Ökonomie etablieren würden, in der alles in den Dienst des Menschen gestellt wird, verfolgen explizit das Ziel persönliche Verantwortung zu entwickeln, um verantwortliche Menschen zu erschaffen. Jeder Kopf, der sich für Sozialkredite begeistern läßt, ist ein Fortschritt. Jede Person, die durch Sozialkredite geformt wird, ist eine Kraft, und jede hinzugewonnene Kraft ist ein weiterer Schritt in Richtung Sieg. Und wie viele Menschen konnten in den letzten siebzig Jahren schon gewonnen werden!... Wenn alle von ihnen aktiv wären, könnten wir die Umsetzung von Vorschlägen der Sozialkredite tatsächlich vor morgen früh erreicht haben!

Wie Louis Even im Jahre 1960 schrieb: "Das Hindernis ist weder der Geldgeber noch der Politiker oder der erklärte Gegner. Das Hindernis liegt in der Passivität zu vieler Gläubiger von Sozialkrediten, die auf einen baldigen Sieg in der Sache hoffen, es aber anderen überlassen ihn zu bewerben,"

Kurz gesagt, ist es unsere Weigerung, Selbstverantwortung zu übernehmen, was die Verzögerung der Implementierung von Sozialkrediten und damit eines ehrlichen Geldsystems verzögert. "Denn welchem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen, und welchem viel anbefohlen ist, von dem wird man viel fordern." (Lukas 12:48) Prüfen Sie ihr Bewußtsein, liebe sozialen Gläubiger: persönliche Bekehrung, ein weiterer Schritt, laßt uns unsere Verantwortung übernehmen: der Sieg war niemals so nah wie heute! Unsere Verantwortung besteht darin andere, durch ein Abonnement des Journals "Michael", der einzigen Publikation die diese brillante Lösung verbreitet, mit Sozialkrediten vertraut zu machen

Verabschiedung des Sozialkredit-Gesetzes durch den VS-Kongreß im Jahre 1932


Es ist die Bildung der Menschen die notwendig ist. Wenn der Druck der Öffentlichkeit erst einmal stark genug ist, werden alle Parteien zustimmen. Ein schönes Beispiel hierfür läßt sich in der Goldsborough Bill des Jahres 1932 finden, die ein anderer Autor als ein "Sozialkredit-Gesetz" und "die größte Beinahe-Reform zur Errichtung einer tatsächlichen Geldpolitik in den Vereinigten Staaten" beschrieben hat:

"Eine überwältigende Mehrheit des VS-Kongresses (289 zu 60) hat sie bereits im Jahr 1932 favorisiert, und in der ein oder anderen Form hat sie seither überdauert. Nur die vergebliche Hoffnung, daß ein selbstbewußter neuer Präsident (Roosevelt) den Wohlstand wiederherstellen könnte, ohne das Kredit-Geld-System aufzugeben, das Amerika geerbt hatte, hat verhindert, daß der Sozialkredit zum Landesgesetz wurde. Als der New Deal* (Roosevelts Lösung) sich als unwirksam im Umgang mit der Depression erwiesen hatte, waren die Unterstützer von Sozialkrediten in alter Stärke zurück. Die letzte bedeutenden Anstrengungen zu ihrer Einführung wurden im Jahr 1938 unternommen." (W.E. Turner, Stable Money, S. 167)

Selbst Dividenden und Entschädigungsrabatte, zwei essentielle Bestandteile von Sozialkrediten, wurden in diesem Gesetzentwurf erwähnt, das nach dem Abgeordneten von Maryland, T. Allan Goldsborough, benannt worden war, der ihn zum ersten Mal am 2. Mai 1932 im Kongreß vorgestellt hatte.
Zwei Personen, die den Vorschlag unterstützt haben, gilt unsere Aufmerksamkeit: Robert L. Owen, zwischen 1907 und 1925 Senator von Oklahoma (und 46 Jahre lang nationaler Bankdirektor) und Charles G. Binderup, der Abgeordnete aus Nebraska. Owen hat im März des Jahres 1936 in J. J. Harpell’s Zeitschrift, "The Instructor", bei der Louis Even* Redaktionsassistent war einen Artikel veröffentlicht. Binderup hat seinerseits während der Depression etliche Radioansprachen über die Auswirkungen der privaten Bankenaufsicht in den VSA gehalten,

Robert OwenRobert Owen
Am 28. April 1936 bezeugte Robert Owen vor dem Kongreß: "...der Gesetzentwurf, den er (Goldsborough) daraufhin mit Zustimmung des Banken- und Währungsausschusses des Kongresses präsentierte – und ich glaube es war ein praktisch einmütig angenommener Bericht. Dieser sehr einfachen Gesetzentwurf, über den im Kongreß zwei Tage lang debattiert worden ist, wurde zur Strategie der Vereinigten Staaten erklärt, um den Wert des Geldes wiederherzustellen und zu erhalten, und der Finanzminister, die Beamten der Notenbank sowie der Zentralbanken wurden angewiesen diese Politik umzusetzen. Es stimmten 117 Republikaner für den Gesetzentwurf (der von einem Demokraten vorgestellt worden war) und er wurde mit 289 zu 69 Stimmen verabschiedet, wobei von den 60 Abgeordneten, die gegen ihn gestimmt haben, nach dem Willen des Volke nur noch 12 weiterhin im Kongreß verbleiben."

 Er ist vom Senat vereitelt worden, weil er nicht wirklich verstanden worden ist. Auch ist er in der Öffentlichkeit ist er nicht ausreichend diskutiert worden und es gab keine organisierte öffentliche Unterstützung."

Es sei wiederholt, daß Bildung das Wichtigste ist: Die Republikaner haben ihn gleichermaßen wie die Demokraten unterstützt, weshalb es keiner dritten Partei oder irgendeiner Art von "Sozialkredit-Partei bedurfte". Außerdem hat Owen eingeräumt, daß die Bildung der Bevölkerung, eine Triebkraft unter den Menschen, das Einzige war, woran der Gesetzentwurf gescheitert ist. Das bestätigt die von dem "Michael" Journal verwendete und von Clifford Hugh Douglas and Louis Even verfochtene Methode.

Der Gesetzentwurf von Goldsborough trug den Titel: "Ein Gesetzentwurf zur Wiederherstellung der verfassungsgemäßen Macht des Kongresses zur Geldschöpfung und der Regulierung seines Wertes, um den Menschen in den Vereinigten Staaten ein monetäres Einkommen mit einer fesgelegten und fairen Kaufkraft zur Verfügung zu stellen und sie in die Lage versetzt, die gewünschten Waren und Dienstleistungen bei voller Auslastung der Industrien und gewerblichen Einrichtungen der Vereinigten Staaten zu kaufen..... Das gegenwärtige, auf dem Gewinn einer Privatinitiatve beruhende System der Geldschöpfung ist zu beenden."

Auch hat der Gesetzentwurf Provisionen zur Entschädigung der Einzelhändler sowie die Ausgabe eines Nationaleinkommens ab einer Höhe von 5 Dollar (im Jahr 1932) an jeden Bürger des Landes. Zahlreiche, den Gesetzentwurf unterstützende Gruppen haben betont, daß der Gesetzentwurf Maßnahmen zur Kontrolle der Inflation beinhaltet hat.

Die Unkenntnis der Bevölkerung


Der glühendste Gegner des Gesetzentwurfs im Senat war Carter Glass*, ein erbitterter Anhänger der Federal Reserve (der privaten Bankenaufsicht) und ehemaliger Finanzminister. Henry Morgenthau, damals Roosevelts Finanzminister, der ein heftiger Widersacher jeglicher Währungsreformen war, hat erklärt, daß der Vorzug zunächst Roosevelts New Deal gegeben werden sollte.

Einige Senatoren, die keinerlei Ahnung von der Erschaffung von Geld (Schulden) durch Banken hatten, riefen: "Die Regierung kann auf diese Weise kein Geld schöpfen. Das wird zu unkontrollierbarer Inflation führen!" Andere, welche die Notwendigkeit eines nicht auf Schulden basierendem Geldsystems einräumten, zweifelten an der Notwendigkeit einer Dividende oder der Entschädigung des Einzelhandels. All diese Einwände lösen sich aber, nach einem ernsthaften Studium der Sozialkredits, in Luft auf.

Zitate über Geld

 

Mayer Amschel RothschildMayer Amschel Rothschild
"Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht!“ – Mayer Amschel Rothschild (1744-1812) Gründer des internationalen Finanzwesens.

 "Die Geschichte lehrt, daß die Geldwechsler alle nur möglichen Formen des Mißbrauchs, der Intrigen, des Betrugs und gewaltsamer Mittel angewendet haben, um ihre Kontrolle über Regierungen durch die Kontrolle des Geldes und der Geldschöpfung zu behalten." – VS-Präsident James Madison

"Die Geldmacht brandmarkt all jene, die ihre Methoden in Frage stellen oder ihre Verbrechen aufdecken, als Staatsfeinde." – William Jennings Bryan

"Wer auch immer die Geldmenge egel welchen Landes kontrolliert, ist absoluter Herr über die gesamte Industrie und den Handel." – VS-Präsident James A. Garfield

Josiah StampJosiah Stamp
"Das Bankwesen wurde aus Frevel konzipiert und in Sünde geboren. Bankiers besitzen die Erde. Wenn ihr sie ihnen wegnehmt, ihnen jedoch die Macht der Geldschöpfung und der Kreditkontrolle laßt, werden sie im Handumrehen mit einem Stift genug Geld erschaffen, um sie wieder zurückzukaufen. Nehmt den Bankiers diese große Macht weg, und all die großen Vermögen, wie auch das Meine, werden verschwinden, und sie sollten verschwinden, weil diese Welt dann glücklicher und lebenswerter wäre. Wenn Ihr jedoch weiterhin Sklaven der Banker bleiben und die Kosten eurer eigenen Sklaverei bezahlen wollt, laßt sie weiterhin Geld schöpfen und Kredite kontrollieren." – Sir Josiah Stamp, Direktor der Bank of England, 1940

"Der Prozeß, mit dem Banken Geld schöpfen, ist dermaßen einfach, daß der Verstand daran scheitert." – John K. Galbraith, in “Money: Whence it came, where it went“, S. 29
"Die Banken erschaffen Geld. Sie haben das schon sehr lange getan, aber sie haben es nicht begriffen, und sie geben es nicht zu. Nur einige wenige haben das getan. Sie werden das in allen mögliche Dokumenten, wirtschaftlichen Lehrbüchern etc. finden. Aber in der Zwischenzeit, und wir müssen bei diesen Dingen völlig offen sein, hat eine Entwicklung des Denkens stattgefunden, bei der ich bis zum heutigen Tag sehr daran zweifle, daß Ihnen gelingt viele prominete Banker dazu zu bewegen zu leugnen, daß Banken Schulden erschaffen." – H. W. White, Vorsitzender der Associated Banks of New Zealand vor der New Zealand Monetary Commission, 1955

Thomas Edison and Henry Ford


Lassen Sie uns diese Lektion mit den Zitaten zweier großer amerikanischer Staatsbürger beenden.
 
Thomas Edison and Henry FordThomas Edison and Henry Ford
 Thomas Edison: "Durch unsere Geschichte hindurch haben einige der größten Amerikaner versucht den hamiltonschen Abdruck (Alexander Hamiltons Schuldgeldpolitik) bezüglich unserer Geldpolitik zu durchbrechen, um sie durch eine, den physischen Erfordernissen der Nation angemessene stabile Geldmenge zu ersetzen. Mangelndes Verständis in Öffentlichkeit und Behörden haben, gemeinsam mit der Macht der Banken, die meinen sehr an dem derzeitigen, chaotischen System zu profitieren, haben bisher sämtliche dieser Bemühungen vereitelt."

"Lassen Sie sich nicht von ihnen nicht mit dem Ruf nach ´Papiergeld´ verwirren. Die Gefahr des Papiergelds ist genau dieselbe wie die des Goldes – wenn Sie zuviel davon haben, ist es nicht gut. Es gibt für Geld nur eine Regel, und die lautet, genügend davon zu besitzen, um alle legitimen Geschäfte abwickeln zu können, die darauf warten getätigt zu werden. Sowohl zu wenig als auch zu viel davon zu besitzen ist schädlich. Aber genug um Handel zu treiben, genug um Stagnation zu verhindern, einerseits, und zu wenig, um Spekulation zuzulassen, andererseits, ist das richtige Verhältnis..."

"Wenn die Vereinigten Staaten diese Politik ihres steigenden Wohlstands verabschieden, ohne den Zinssektor zu bedienen – weil alle Staatsschulden auf Zinsen beruhen – werden sie eine Zeit des Fortschritts und des Wohlstands in diesem Land erleben, die ansonsten niemals anbrechen könnte."

Und schließlich ein Aufruf von Henry Ford: "Die Jugend, die in der Lage ist die Gelfrage zu lösen, wird mehr für die Welt tun als alle Berufssoldaten der Geschichte,"

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Alain Pilote war für mehrere Jahre der Herausgeber der englischsprachigen Ausgabe von MICHAEL. Zweimal jährlich veranstalten wir eine Studienwoche über die Sozialdoktrin der Kirche und ihrer Anwendung und Mr. Pilote ist der Dozent während dieses Unterrichts.

Jan Greenhalgh ist Fotograf und Historiker mit einem besonderem Interesse an Militärgeschichte und den tatsächlichen Gründen von Konflikten.

Sein Studium der Geschichte und der Medienwirtschaft haben ihm einen tiefen Einblick in den Gebrauch der Massenmedien beim Erzeugen von Konflikten in der Moderne ermöglicht.

 
Seine bevorzugten Studiengebiete umfassen staatlich finanzierten Terrorismus, von Medien hergestellte Realität und die Rolle von Geheimdiensten bei der Manipulation der Bevölkerung und der Wahrnehmung von Ereignissen.

Quelle: https://www.veteranstoday.com/2019/07/04/the-history-of-banking-control-in-the-united-states/

 Die mit einem * versehenen Links wurden zusätzlich eingefügt


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